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Diese Gebühren fallen bei der Kreditkarten-Nutzung im Ausland an

Kreditkarten haben Travellerschecks als Reisezahlungsmittel weitgehend verdrängt. Die Nutzung einer Kreditkarte ist nicht nur praktischer, da keine Bankfiliale aufgesucht werden muss, sondern mit dem richtigen Anbieter auch deutlich billiger. Auf einen Versicherungsschutz und Bargeldversorgung im Notfall, wie bei Reiseschecks üblich, muss der Kunde auch bei der Kreditkarte nicht verzichten. Read more

Reisetipps mit Sparfaktor: In diesen Ländern können Sie günstig Urlaub machen

Die Hafenstadt Warna in Bulgarien (Bild: Bigstockphoto.com / valio84sl)

Die Hafenstadt Warna in Bulgarien (Bild: Bigstockphoto.com / valio84sl)

Sie gönnen sich im Urlaub gern etwas? Während Sie – verglichen mit den Preisen in der Heimat – in Portugal das Eis mit Sahne bestellen können und in Polen fast schon eine zweite Kugel dazubekommen, sollten Sie in der Schweiz auf den Nachtisch am besten ganz verzichten, wenn Ihr Budget für die Ferien begrenzt ist. Die Kaufkraft eines Euros ist in unserem Nachbarland nämlich rund dreißig Prozent geringer als bei uns. Noch teurer wird es für deutsche Urlauber nur in Norwegen und Island. Read more

Immobilien – Ist ein Mietkauf so attraktiv wie es scheint?

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Mietkauf ist im gewerblichen Bereich eine häufig genutzte Finanzierungsalternative. Rechtlich gesehen handelt es sich um einen Mietvertrag mit der Option, das Mietobjekt später zu kaufen. In der Praxis wird der Kauf bereits bei Vertragsabschluss fest vereinbart, das Eigentum geht dann mit der letzten Mietzahlung oder der Zahlung eines vereinbarten Restbetrags über. Wirtschaftlich handelt es sich eher um eine Finanzierung nach Art eines Ratenkredits. Read more

Geld anlegen trotz laufendem Kredit? Warum Schuldentilgung das bessere Sparen ist

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Sie haben unerwartete Einnahmen und überlegen nun, wie Sie aktuell nicht benötigtes Geld anlegen? Sie fragen sich, ob Sie trotz laufender Kredite in die Altersvorsorge investieren sollen? Fest- und Tagesgelder werfen kaum Rendite ab, eine Anlage in Fonds lohnt nur, wenn Sie mittel- bis langfristig auf das Geld verzichten können. Zuerst sollten Sie deshalb prüfen, ob Sie Schulden haben, für die Sie Zinsen zahlen. Die Schuldentilgung ist eine sichere „Geldanlage“ mit hoher Rendite, weil Kreditzinsen nicht in dem Maße gesunken sind wie Sparzinsen. Zu prüfen sind lediglich die rechtlichen Möglichkeiten einer vorzeitigen Rückzahlung. Read more

Versicherungen für Kinder – welche Policen wirklich sinnvoll sind

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Die Familie hat Zuwachs bekommen? Herzlichen Glückwunsch! Junge Eltern sind um das Wohl ihrer Kinder besonders besorgt. Versicherungen können ein Kind zwar nicht vor Krankheit und Unglücksfällen schützen, aber zumindest die finanziellen Folgen von Schicksalsschlägen abfedern. Nicht nur die Geburt eines Kindes sollte Anlass sein, die Versicherungsverträge zu überprüfen, sondern auch andere Veränderungen wie Volljährigkeit, Beendigung der Schulausbildung und Auszug aus dem Elternhaus. Read more

Wichtiger Schutz für wenig Geld

Eine Haftpflichtversicherung online abzuschließen, dauert nur ein paar Minuten. Der Versicherungsschutz ist sehr preisgünstig und doch so wichtig, dass immer wieder Stimmen laut werden, die Privathaftpflichtversicherung zur Pflichtversicherung zu machen, wie es zum Beispiel für Autos und in vielen Bundesländern auch für Hunde längst vorgeschrieben ist.

Unbegrenzte Haftung

Warum ist die Haftpflichtversicherung auch nach Ansicht von Verbraucherschützern eine der wichtigsten Versicherungen für private Haushalte? Wer einem anderen einen Schaden zufügt, muss dafür aufkommen. Das steht im Gesetz. Meist wird ein Verschulden vorausgesetzt, also Vorsatz oder Fahrlässigkeit. Schon eine kleine Unachtsamkeiten führen zu einer Haftpflicht in unbegrenzter Höhe. Tritt ein Fußgänger auf die Straße, ohne auf den Verkehr zu achten, und kommt es deswegen zu einem Unfall, muss er dafür mit seinem gesamten Vermögen und allem, was er später noch verdienen wird, haften. Teure Personenschäden passieren häufiger, als man denkt: Ein Linienbus muss scharf bremsen, mehrere Fahrgäste stürzen und verletzen sich. Oder ein Radfahrer fällt bei einem Ausweichmanöver hin. Behandlungs- und Pflegekosten in Millionenhöhe sind keine Seltenheit. Ein einziger unaufmerksamer Moment kann das ganze Leben verändern, nicht nur für den Verletzten, sondern auch für den Schadenverursacher. Ohne Versicherung muss er für den Rest seines Lebens bis zur Pfändungsfreigrenze zahlen. Die Privathaftpflichtversicherung stellt sich schützend vor ihren Kunden, prüft zunächst die Haftungsfrage und zahlt anschließend für berechtigte Ansprüche oder weist unberechtigte und überzogene Forderungen auf ihre Kosten zurück.

Geringer Beratungsbedarf

Die Haftpflichtversicherung ist online einfach zu kaufen, weil der Beratungsbedarf im Vergleich zu anderen Versicherungszweigen eher gering ist. Es sind keine Versicherungswerte zu ermitteln wie etwa in der Hausrat- oder Gebäudeversicherung, es gibt keine aufwendigen Fragebögen zur Risikosituation, und man braucht auch keine Vermögensanalyse wie bei der Planung einer Altersversorgung. Ein Vergleich von Preisen und Leistungen ist deshalb online über die großen Vergleichsportale sehr leicht möglich. Darüber hinaus schadet auch eine Anfrage beim eigenen Versicherer nicht. Durch Bündelrabatte und andere Vergünstigungen für Bestandskunden sinken die Preise, oder es werden bessere Leistungen geboten.

Wichtige Auswahlkriterien

Wenn Sie die passende Haftpflichtversicherung online aussuchen, achten Sie vor allem auf eine ausreichende Versicherungssumme. Sie wird in der Haftpflichtversicherung auch als Deckungssumme bezeichnet. Mehrere Millionen Euro sollten es schon sein. Da extreme Schäden selten sind, ist der Preisunterschied zwischen den verschiedenen Varianten nicht hoch. Sparen lässt sich mit einer Selbstbeteiligung, denn das entlastet den Versicherer bei der Regulierung von Bagatellschäden. Achten Sie darauf, die richtige Lebenssituation zu vermitteln. Es gibt günstige Haftpflichtversicherungen für Singles oder die Familienhaftpflicht, in der auch Partner und unverheiratete Kinder bis zum Ausbildungs- oder Studienabschluss mitversichert sind. Besondere Risiken wie Hunde, vermietete Eigentumswohnungen oder Flugmodelle (Drohnen) müssen zusätzlich versichert werden.

Familienhaftpflicht – die ganze Familie versichert

Auch wenn die Familienhaftpflichtversicherung keine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Versicherung ist, macht es stets Sinn, eine derartige Versicherung abzuschließen. Gerade Kinder haben ungewollt schnell einen Schaden verursacht, der die Eltern ohne Versicherungsschutz teuer zu stehen kommt. Natürlich können sich Erwachsene ebenso wenig davon freisprechen, einen Sach- oder Personenschaden zu verursachen.

Wer ist in der Familienhaftpflicht mitversichert?

Im Grunde ist eine Familienhaftpflichtversicherung nichts anderes, als eine Privathaftpflichtversicherung für alle in einem Haushalt lebenden Personen. Dabei unterscheiden sich die Versicherten je nach Anbieter. In der Regel immer versichert sind Ehepartner, mit im Haushalt lebende Partner und minderjährige Kinder. Dies schließt auch Stief-, Pflege- und Adoptivkinder ein. Je nach Tarif können andere im Haushalt lebende Familienmitglieder, volljährige Kinder, die sich in der Ausbildung befinden, Studenten und temporär im Haushalt lebende Personen wie Au Pairs oder Austauschschüler mitversichert sein. Generell ausgeschlossen sind verheiratete und berufstätige Kinder.

Diese Schäden deckt die Familienhaftpflicht ab

Einige Fälle sind klassische Beispiele für Schäden, die eine Haftpflichtversicherung übernimmt. Kippt die kleine Tochter ihren Kakao über den Laptop des Nachbarn, landet der Ball statt im Tor in der Fensterscheibe oder fährt der Sohnemann mit dem Fahrrad in ein neues Auto, ist das zwar ärgerlich, aber ein typischer Sachschaden. Ebenso sind Personenschäden abgesichert. Fährt ein Kind mit dem Roller in einen Fußgänger und verletzt diesen dabei, trägt die Familienhaftpflicht die entstehenden Kosten inklusive Schadensersatzansprüchen und Schmerzensgeld.

Neben den typischen Schadensfällen können verschiedene Leistungen zusätzlich abgesichert werden. Dazu gehören sogenannte Gefälligkeitsschäden, Schlüsselverlust oder Schäden an geliehenen Sachen.

Was ist nicht versichert?

Nicht versichert sind vorsätzlich herbeigeführte Schäden. Außerdem werden Schäden, die ein Familienmitglied dem anderen zufügt, nicht übernommen. Macht also der Bruder der Schwester das teure Smartphone kaputt, muss er selber dafür geradestehen. Dies gilt solange, wie die betroffenen Personen in einem Haushalt leben und über den gleichen Versicherungsvertrag abgesichert sind.

Die Höhe der Deckungssumme

Grundsätzlich gilt: je höher die Deckungssumme, je teurer der Versicherungsvertrag. Zu bedenken ist aber, dass gerade bei Personenschäden die Folgekosten in die Millionen gehen können. Arztkosten, Rehabilitationsmaßnahmen, Ausfälle und Schmerzensgeld summieren sich schnell zu großen Beträgen. Kommt es zu Langzeitschäden, muss der Verursacher lebenslang für Folgeleistungen aufkommen. Ist die Deckungssumme zu niedrig gewählt, sind die überschüssigen Zahlungen aus eigener Tasche zu begleichen.

Daher sollte die Versicherungssumme 3 Millionen Euro nicht unterschreiten, üblich sind mittlerweile Höhen von 5 bis 10 Millionen Euro. Um die Kosten für die Police zu senken, lohnt es sich, eine Selbstbeteiligung für den Schadensfall zu übernehmen.

Dreifache Leistung aus der Haftpflichtversicherung

Für ihre Kunden erbringt die Haftpflichtversicherung Leistungen auf drei verschiedene Arten. Sie prüft zunächst die Haftungsfrage. Erst danach erbringt sie eine Geldleistung an den Geschädigten oder lehnt unberechtigte Forderungen auf eigene Kosten ab. Sie erfüllt damit zugleich eine Rechtsschutzfunktion.

Komplizierte juristische Sachverhalte

Das Haftungsrecht in Deutschland ist nicht einfach zu verstehen. Grundsätzlich haftet ein Mensch nur bei Verschulden, also wenn ihm Vorsatz oder Fahrlässigkeit vorgeworfen werden kann. Schon kleine Nachlässigkeiten gelten als einfache Fahrlässigkeit. Es gibt aber auch Fälle, in denen das Gesetz eine Haftpflicht ohne Verschulden vorsieht, zum Beispiel als Hundehalter oder Gebäudeeigentümer. Gut, wenn der Versicherungsnehmer die Experten der Versicherung an seiner Seite hat und die zuerst einmal klären, ob er für einen Schaden überhaupt verantwortlich ist. Das Gesetz trifft dazu nur sehr allgemeine Regelungen. Die vielen unterschiedlichen Praxisfälle landen nicht selten vor Gericht. Ein beliebtes Thema ist etwa die Aufsichtspflicht über Minderjährige. Das bekannte Baustellenschild „Eltern haften für ihre Kinder“ ist inhaltlich Unsinn, denn Eltern haften nicht für ihre Kinder, sondern nur für sich selbst – aber nur, wenn sie die Aufsichtspflicht verletzen. Wie weit diese Pflicht geht, ist umstritten. So wurde gerichtlich entschieden, dass Eltern ein dreijähriges Kind nicht zur Toilette begleiten müssen und deshalb auch nicht haften, wenn das Kind die Toilette unter Wasser setzt. Einen solchen Prozess bezahlt die Familienhaftpflicht.

Auf ausreichende Deckungssummen achten

Kommt die Schadenabteilung der Haftpflichtversicherung zu dem Ergebnis, dass die Forderungen des Geschädigten sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach berechtigt sind, leistet sie eine entsprechende Zahlung und schützt so das Vermögen ihres Versicherten bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Hier bietet die Haftpflichtversicherung Leistungen von mehreren Millionen Euro. Hohe Deckungssummen sind sinnvoll, denn das Gesetz sieht eine unbegrenzte Haftung des Schädigers vor, mit seinem gesamten Vermögen und allem, was er in Zukunft verdienen wird. Schwere Personenschäden sind zwar glücklicherweise selten, aber wenn es dazu kommt, wird es sehr teuer. Pflegekosten von 30.000 Euro im Monat sind bei querschnittsgelähmten Patienten mit Beatmungspflicht keine Seltenheit. Auch Umweltschäden durch auslaufendes Heizöl gehen richtig ins Geld.

Passiver Rechtsschutz bei überzogenen Forderungen

Sind die Ansprüche des Geschädigten generell unberechtigt oder zu hoch, erbringt die Haftpflichtversicherung Leistungen nach Art einer Rechtsschutzversicherung. Sie weist die Forderungen ganz oder teilweise ab. Vielleicht reicht dazu schon ein einfacher Brief an den Geschädigten, mit dem die juristische Wertung des Sachverhalts erklärt wird. Vielleicht kommt es aber auch, wie im Fall der überschwemmten Toilette, zum Prozess. Dann zahlt die Privathaftpflichtversicherung für Gerichts- und Anwaltskosten, Sachverständige und dergleichen. Man nennt dies passiven Rechtsschutz. Eine Rechtsschutzversicherung wird dadurch aber nicht überflüssig, denn sie deckt zusätzlich den aktiven Rechtsschutz, also die Verfolgung eigener Ansprüche ab.

Haftpflicht über die Eltern

Eine eigene Haftpflichtversicherung ist für Studenten im Erststudium meist nicht erforderlich. Sie genießen Versicherungsschutz über die Police ihrer Eltern. Die Mitversicherung erwachsener Kinder kann aber bei den einzelnen Anbietern recht unterschiedlich geregelt sein. Da die Privathaftpflichtversicherung eine besonders wichtige Versicherung ist und keine Deckungslücken entstehen sollten, lohnt ein genauer Blick in die Versicherungsbedingungen.

Versichert bis zur Hochzeit

In einer üblichen Familienhaftpflicht sind minderjährige Kinder versichert, solange sie nicht selbst verheiratet sind oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft leben. Ob die Kinder noch bei den Eltern leben oder eine eigene Wohnung haben ist, anders als in der Hausratversicherung, egal. Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht nur auf leibliche Kinder, sondern auch auf Stief-, Adoptiv- und Pflegekinder. Haben Sie Kinder, die über Ihre Privathaftpflicht mitversichert sein sollen, achten Sie darauf, den richtigen Tarif abgeschlossen zu haben. Neben der Familienhaftpflicht gibt es nämlich auch etwas günstigere Single-Tarife. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der versicherten Leistungen nicht, aber der Kreis der versicherten Personen ist auf den Versicherungsnehmer selbst beschränkt.

Volljährige Kinder in Ausbildung

Vollendet ein unverheiratetes Kind das 18. Lebensjahr, bleibt der Versicherungsschutz über die Familienhaftpflicht der Eltern bestehen, wenn es sich in einer Schulausbildung, einer unmittelbar anschließenden Berufsausbildung oder im Studium befindet. Eine separate Haftpflichtversicherung für Studenten ist auch dann nicht nötig, wenn sie nebenbei arbeiten, um das Studium zu finanzieren. Reine Fortbildungsmaßnahmen neben einem Hauptberuf oder Referendarzeiten sehen die Versicherer dagegen in der Regel nicht als Studienzeiten an.

Sonderfälle klären

Lebensläufe sind in vielen Fällen nicht so lückenlos, wie die Versicherungsbedingungen es unterstellen. Nur selten schließen Studium oder Lehre unmittelbar an die Schulzeit an. Zwischen Bachelor- und Masterstudium gibt es häufig eine freie Zeit, zum Beispiel für einen Auslandsaufenthalt. Unterbrechungen durch Bundesfreiwilligendienst oder ein freiwilliges soziales Jahr unterbrechen den Versicherungsschutz nicht. Wie früher beim Wehr- oder Zivildienst sollen dem jungen Menschen hier keine Nachteile entstehen. In allen anderen Fällen sollte der Versicherungsnehmer mit dem Versicherer Kontakt aufnehmen und den Fortbestand des Versicherungsschutzes für die Kinder klar vereinbaren. Unterbrechungszeiträume von bis zu zwölf Monaten sollten kein Problem sein. Eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten im Masterstudium brauchen diese also nur, wenn zwischen Bachelor-Abschluss und Beginn des Masterstudiums mehr als ein Jahr lag. Plant Ihr Kind ein Auslandssemester oder eine Work-and-travel-Zeit, fragen Sie gleich auch nach dem Versicherungsschutz im Ausland.

Kinder des Lebenspartners

Eine besondere Konstellation ergibt sich in der sogenannten Patchwork-Familie, also wenn in der Familienhaftpflicht ein nichtehelicher Partner mitversichert wird und dieser eigene Kinder hat, die aber keine gemeinsamen Kinder mit dem Versicherungsnehmer sind und auch nicht adoptiert wurden. Meist muss eine besondere Vereinbarung getroffen werden, damit auch die Kinder des Partners von der gemeinsamen Haftpflichtversicherung umfasst sind.

Leistungsumfang Privathaftpflicht

Die Privathaftpflichtversicherung zählt zwar nicht zu den Pflichtversicherungen, ist jedoch eine sinnvolle Absicherung. Denn grundsätzlich haften Sie für jeden Schaden, den Sie verursachen, mit Ihrem Privatvermögen. Das kann im schlimmsten Fall zum Ruin führen. Grundsätzlich kann man in eine Haftpflicht Lebensgefährten bzw. Ehepartner, je nach Alter die Kinder und auch weitere im Haushalt lebende Personen mitversichern.

Was ist versichert?

Die wohl häufigsten Schadensfälle sind Sachschäden. Schnell geht durch eine Unachtsamkeit eine Glasscheibe zu Bruch, das Handy des Bekannten wird fallen gelassen oder der Rotwein ergießt sich über die Sofapolster der Nachbarn. Immer, wenn Sie einen Gegenstand Dritter beschädigen oder zerstören, fällt dies unter Sachschäden.

Weiterhin gehören Personenschäden zu den Leistungen der Privathaftpflichtversicherung. Sie bringen versehentlich einen Fahrradfahrer zum Fall, das traurige Ergebnis ist ein gebrochenes Bein – dann tritt die Police in Kraft. Neben den Behandlungskosten kommt Ihre Versicherung für Schmerzensgeld und Verdienstausfallzahlungen auf. Bleibt der Betroffene dauerhaft geschädigt, übernimmt Ihr Versicherer lebenslange Rentenleistungen.

Hat ein Dritter einen finanziellen Schaden durch eine von Ihnen hergeleitete Handlung, ist dies ein Vermögensschaden. Das könnte beispielsweise ein verpasster Flug sein, der die Folge eines von Ihnen verursachten Verkehrsunfalls war. Auch für diese Schäden ist die Haftpflicht zuständig.

Ausfalldeckung

Optional können Sie bei Ihrer Privathaftpflichtversicherung eine Ausfalldeckung vereinbaren. Diese tritt in Kraft, wenn Sie selbst geschädigt werden, die Gegenseite die Kosten aber nicht übernehmen kann. Eigentlich hätten Sie in dem Fall einfach Pech gehabt. So aber springt Ihre eigene Versicherung ein und übernimmt die Kosten.

Passiver Rechtsschutz

Der passive Rechtsschutz tritt dann in Kraft, wenn gegen Sie unbegründete Schadensersatzansprüche erhoben werden. Die Privathaftpflicht trägt die Kosten des Rechtsstreits und geht notfalls für Sie vor Gericht. Nicht zu verwechseln ist diese Leistung mit einer Rechtschutzversicherung.

Deckungssumme

Gerade bei Personenschäden kann es zu sehr hohen Beträgen kommen, die den Verursacher lebenslang belasten und häufig in den Ruin treiben würden. Daher sollte die Deckungssumme entsprechend hoch gewählt sein. Eine Abdeckung unter 3 Millionen Euro ist nicht zu empfehlen, gängig sind Summen zwischen 5 und 10 Millionen Euro.

Je höher die Deckungssumme, desto höher wird der zu zahlende Beitrag. Allerdings handelt es sich meist nur um wenige Euro, die ein Wechsel in eine höhere Deckungssumme ausmacht. Im Zweifel ist das gut angelegtes Geld.

Auch der Abschluss einer Selbstbeteiligung kann den Versicherungsbeitrag ein wenig senken. Üblich sind Selbstbeteiligungen zwischen 150 Euro und 300 Euro. Beachten Sie jedoch, dass Sie dann bei jedem Schadensfall mit diesem Betrag mithaften. Oft lohnt es sich hier kaum, kleinere Schäden überhaupt einzureichen.

Ausschlüsse

Ausschlüsse können je nach Police variabel sein. Grundsätzlich sind keine Schäden versichert, die Sie einem Dritten zufügen, der ebenfalls über Ihre Police versichert ist, beispielsweise dem eigenen Ehepartner. Weiterhin fallen vorsätzlich verursachte Schäden aus der Privathaftpflichtversicherung.