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ABK – Die Bank für Beamte und den öffentlichen Dienst

Die Allgemeine Beamten Bank – in der offiziellen Firmierung ABK Allgemeine Beamtenbank AG – ist außerhalb des genossenschaftlichen Bankensektors das einzige deutsche Kreditinstitut, das sich schwerpunktmäßig an Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes richtet. Sie bietet eine breite Palette an Bankleistungen für Privatkunden.

Das Institut wurde 1979 von dem Berliner Unternehmer Jörg Woltmann gegründet. Er gehört nach wie vor dem Vorstand an. Die Bank kann auf eine fast vierzigjährige Geschichte zurückblicken. Sie verfügt über rund 100.000 Kunden – überwiegend aus dem öffentlichen Dienst. Die Bank steht aber auch sonstigen Arbeitnehmern, Angestellten und sogar Freiberuflern offen. Gewerbliche Selbständige gehören nicht zur Zielgruppe. Das Bankgeschäft wird an zwei Standorten – in der Hauptstelle in Berlin und einer Filiale in Potsdam betrieben. Noch wichtiger ist der Online-Vertrieb. Dadurch erreicht die Allgemeine Beamtenbank bundesweit die meisten Kunden.

ABK Allgemeine Beamtenbank AG – Geldanlagen und Kredite

Die Allgemeine Beamtenbank konzentriert sich bei ihren Leistungen ganz auf Geldanlagen und Kredite. Girokonten werden dagegen nicht angeboten. Dementsprechend kann die Bank auch nicht für gängige Zahlungsverkehrsleistungen (Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften usw.) genutzt werden. Für Zahlungstransfers im Zusammenhang mit Allgemeine Beamtenbank-Produkten wird immer eine Referenz-Bankverbindung benötigt.

Bei den Geldanlagen bietet die ABK Allgemeine Beamtenbank AG ihren Kunden typische Bankeinlagen mit variabler oder fester Verzinsung. Dabei handelt es sich um ein Sparkonto (klassisches Sparbuch mit dreimonatiger Kündigungsfrist), ein Tagesgeldkonto, kurzfristige Festgelder mit unterschiedlichen Laufzeiten und Sparbriefe mit unterschiedlicher Anlagedauer. Das Wertpapiergeschäft wird nicht betrieben.

ABK Konsumentenkredite – Ratenkredit FlexoPlus und AbrufPlus-Kredit

Für die Finanzierung von größeren Anschaffungen, Konsumwünschen bietet die ABK Allgemeine Beamten Bank AG als Standardprodukt den Ratenkredit FlexoPlus mit flexibel wählbaren Laufzeiten bis zu 12 Jahren. Die maximal mögliche Kreditgrenze liegt beim 20fachen monatlichen Familieneinkommen, ansonsten kann der Kreditbetrag ebenfalls flexibel festgelegt werden. Der Kredit wird in monatlichen Raten getilgt, Sondertilgungen sind jederzeit kostenlos möglich. Die Zinssätze steigen mit der Laufzeit, Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes erhalten rund 0,2 Prozentpunkte günstigere Konditionen.

Beim AbrufPlus-Kredit wird ein zeitlich begrenzter Kreditrahmen eingeräumt, der flexibel in Anspruch genommen werden kann. Kreditnehmer können dabei vor dem Laufzeitende frei entscheiden, ob und in welchem Umfang sie den Kredit tilgen möchten.

Baufinanzierung über die Allgemeine Beamtenbank

Mit dem ImmoPlus-Kredit bietet die Allgemeine Beamtenbank auch eine Lösung für Baufinanzierungen. Sie kann sowohl für Neubauvorhaben, als auch für Modernisierungen und Renovierungen eingesetzt werden. Die Konditionen werden individuell und an das jeweilige Vorhaben angepasst festgelegt. Auch der ImmoPLus-Kredit steht Beamten wie Nicht-Beamten offen.

Günstige Autofinanzierungen für Beamte

Auch Beamte benötigen für die Anschaffung eines Fahrzeugs oft eine Finanzierung – da käme ein spezieller Autokredit für Beamte genau richtig. Doch gibt es einen solchen Autokredit für Beamte überhaupt?

Die Antwort lautet: als spezielles Produkt im Prinzip nein, doch Beamte und andere Staatsbedienstete haben bei Autofinanzierungen oft bessere Karten als herkömmliche Kreditinteressenten. Und besondere Kreditangebote für Beamte – sogenannte Beamtendarlehen oder Beamtenkredite – lassen sich ebenfalls zur Autofinanzierung einsetzen.

Autokredit für Beamte – diese Möglichkeiten gibt es

Als Kreditnehmer sind Beamte generell gerne gesehen. Denn im Unterschied zu normalen Arbeitnehmern verfügen sie über eine besonders gesicherte berufliche Stellung mit garantiertem Einkommen und faktischer Unkündbarkeit. Das macht sie besonders kreditwürdig. Typische Beamten-Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Regelungstreue tragen überdies zu guter Bonität bei. Dadurch haben Angestellte aus dem Öffentlichen Dienst einen leichteren Kreditzugang und erhalten oft bessere Konditionen.

Um ein Auto zu finanzieren, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Mit Herstellern verbundene Autobanken bieten Autofinanzierungen direkt oder über Händler an. Die Zinssätze sind oft besonders niedrig. Allerdings ist dann in der Regel beim Autokauf kein Barzahlungsrabatt möglich. Nicht selten ist ein normaler Bankkredit trotz höherer Zinsen günstiger, weil der Rabatt genutzt werden kann. Beamten kommt dabei ihre gute Bonität in besonderer Weise zugute. Die besten Konditionen bei Autokrediten über Kreditinstitute bieten in der Regel Online- und Direktbanken. Deren Angebote sollten zumindest mit speziellen Beamtenkrediten verglichen werden, die bei manchen Instituten ebenfalls erhältlich sind. Dabei handelt es sich um Ratenkredite für Beamte, die für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden können – auch zur Autofinanzierung.

Warum sich Vergleichen lohnt

Ein Autokredit ist üblicherweise ein regulärer Ratenkredit mit festgelegter Laufzeit und fester Verzinsung. Die Tilgung findet in regelmäßigen monatlichen Raten statt. Im Unterschied zum normalen Ratenkredit ist der Kredit zweckgebunden und das Auto dient als Sicherheit. Daher sind Autofinanzierungen in vielen Fällen etwas günstiger als herkömmliche Ratenfinanzierungen. Das ist bei einem Autokredit für Beamte nicht anders als bei Autokrediten für sonstige Interessenten.

Beamte sollten auf jeden Fall die unterschiedlichen Möglichkeiten der Finanzierung im Vorfeld prüfen. Es gibt dazu nicht nur eine Reihe an Vergleichsportalen, die eine gute Orientierung bieten, wo der günstigste Autokredit für Beamte zu finden ist. Im Internet werden auch Rechner angeboten, mit denen sich die Alternative Händlerfinanzierung ohne Rabatt und Bankfinanzierung mit Rabatt kalkulieren lässt. Da es bei Autofinanzierungen meist um etwas größere Summen geht, können selbst kleine Konditionenunterschiede spürbare Auswirkungen haben. Auch Beamte haben beim Autokredit nichts zu verschenken.

Beamtenkredit-Anbieter im Überblick

Beamtendarlehen-Anbieter sind keineswegs nur spezielle Beamtenbanken. Auch viele normale Kreditinstitute und sogar Versicherungen werben mit besonderen Kreditangeboten für diese Zielgruppe. Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sind als Kreditnehmer gefragt. Da sie über ein regelmäßiges gesichertes Einkommen verfügen, de facto unkündbar sind und ein solides Zahlungsverhalten aufweisen, kommt es selten zu Kreditstörungen oder Ausfällen. Das wissen Banken und Sparkassen zu schätzen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Beamtendarlehen-Anbieter, bei denen Staatsbedienstete besonders günstig Kredit erhalten können.

Banken mit Ausrichtung auf Beamte und den öffentlichen Dienst

Es gibt in der deutschen Kreditwirtschaft einige Institute, die sich schwerpunktmäßig an Beamte und Angehörige des öffentlichen Dienstes richten oder die ihre historischen Wurzeln in diesem Bereich haben. Dazu zählen die Badische Beamtenbank, in der mehrere früher selbständige Beamtenbanken aufgegangen sind, die Sparda-Banken und die PSD-Banken. Alle diese Institute sind genossenschaftlich organisiert und gehören der Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken an. Sie sind heute nicht nur für Beamte da, sondern bieten ihre Leistungen mehr oder weniger allen Privatkunden an, die Arbeitnehmer sind. Der öffentliche Dienst ist bei den Kunden nach wie vor stark vertreten.

Außerhalb der Genossenschaftsbanken steht die Allgemeine Beamten Bank. Bei ihr handelt es sich um eine Privatbank, die nach wie vor speziell auf Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes ausgerichtet ist. Alle genannten Banken betätigen sich als Beamtendarlehen-Anbieter – sowohl im Konsumentenkredit-Geschäft als auch im Bereich Baufinanzierungen.

Kredite für Beamte von Versicherungen

Auch einige Versicherungen vergeben Kredite an Beamte – entweder im Rahmen der allgemeinen Kreditvergabe oder als besondere Beamtendarlehen zu Vorzugskonditionen. In der Regel handelt es sich um Baufinanzierungen, einige Versicherer betreiben sogar selbst das Bauspargeschäft. Sofern es um normale Hypothekendarlehen geht, werden oft endfällige Darlehen gewährt, bei denen die Tilgung am Schluss der Laufzeit über eine zu besparende Kapitallebens- oder Rentenversicherung erfolgt. Daher finden solche Finanzierungen oft unter dem Dach der Lebensversicherungssparte des jeweiligen Unternehmens statt. Beamte erhalten hier vielfach wegen ihrer guten Bonität günstigere Konditionen als im Schnitt.

Sonstige Beamtendarlehen-Anbieter

Auch herkömmliche Banken ohne speziellen Beamten-Hintergrund gewähren besonders günstige Darlehen und Kredite an Beamte. Nicht immer werden dabei explizit Beamtenkredite beworben, oft geht es um übliche Ratenkreditprodukte oder Annuitätendarlehen, bei denen Beamte aber wegen ihrer guten Bonität besonders attraktive Konditionen erhalten. Oft erzielen sie bei der Kreditwürdigkeit Bestnoten, so dass dann tatsächlich auch die in der Werbung angepriesenen günstigsten Zinssätze für sie gelten. In diesem Sinne sind auch private Geschäftsbanken, Sparkassen, Online- und Direktbanken Beamtendarlehen-Anbieter.

Beamtenkredite oft zu besonders attraktiven Konditionen

Etliche Banken versprechen Kredite für Beamte zu besonders günstigen Zinsen. Einige Institute haben sich sogar schwerpunktmäßig auf die Zielgruppe Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst ausgerichtet. Was ist das Besondere am Kredit für Beamte?

Bei Beamtenkrediten in der Werbung handelt es sich meist um Ratenkredite. Diese werden häufig genutzt, um Anschaffungen zu finanzieren oder sich Wünsche zu erfüllen. Sicherheiten sind nicht erforderlich, was vor allem zählt, ist die Fähigkeit des Kreditnehmers, das Darlehen ordnungsgemäß zu bedienen. Das wird von der Bank im Rahmen der Bonitätsbeurteilung geprüft.

Warum Beamte bei Krediten gute Karten haben

Hier haben Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst besonders gute Karten. Denn sie sind juristisch oder de facto unkündbar, verfügen über gesichertes Einkommen, guten Krankenschutz und eine solide Altersversorgung. Dadurch ist das Risiko von Kreditgebern, dass es zu Zahlungsstörungen oder Kreditausfällen kommt, bei dieser Zielgruppe überdurchschnittlich gering. Das schlägt sich in den Kreditkonditionen nieder.

Kredite für Beamte von Instituten, die sich bevorzugt an Kunden aus dem öffentlichen Dienst wenden, sind oft attraktiver als von anderen Banken. Das liegt an den günstigeren Kostenstrukturen dieser Banken. Da sie wegen ihrer Zielgruppe nur vergleichsweise geringe Kreditausfälle haben und das Geschäft gut kalkulierbar ist, muss weniger Vorsorge für mögliche Verluste getroffen werden. Diese Vorteile können an die Kunden weitergegeben werden. Aber auch über Direkt- und Online-Banken sind günstige Kredite erhältlich, selbst wenn es sich nicht um ein spezielles Beamten-Produkt handelt.

Nicht jede Bank bietet nämlich explizit „Kredite für Beamte“ an. Dabei handelt es sich letztlich um einen Marketing-Trick. Denn auch ein extra so beworbener Beamtenkredit unterscheidet sich bis auf den günstigeren Zins nicht von einem herkömmlichen Ratenkredit. Was letztlich für die Kreditkonditionen zählt, ist die individuelle Kreditwürdigkeit des Kreditinteressenten. Es lohnt sich daher für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, bei der Suche nach einem günstigen Kredit für Beamte auch normale Angebote mit in den Vergleich einzubeziehen.

Baufinanzierungen – auch hier gibt es Kredit für Beamte

Nicht nur bei Ratenkrediten, auch bei Baufinanzierungen können Beamte oft günstigere Konditionen erhalten als normale Kreditnehmer. Allerdings ist der Unterschied hier in der Regel nicht so gravierend. Denn im Gegensatz zu Ratenkrediten findet bei einem Hypothekendarlehen üblicherweise eine dingliche Absicherung über die finanzierte Immobilie statt. Dadurch reduziert sich das Risiko des Kreditgebers schon entscheidend – und zwar unabhängig davon, ob der Kreditnehmer Staatsbediensteter ist oder nicht. Dennoch lohnt sich auch bei diesen Krediten für Beamte der Konditionenvergleich.

Günstige Kredite für Beamte

Beamtendarlehen richten sich speziell an Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst. Es handelt sich üblicherweise um normale Ratenkredite, die aber zu besonders günstigen Konditionen angeboten werden. Die Bezeichnung „Beamtendarlehen“ hat in erster Linie Marketing-Funktion.

Ratenkredite dienen der Finanzierung von größeren Anschaffungen oder zur Erfüllung von größeren Konsumwünschen. Sie besitzen eine bestimmte Laufzeit und eine festgelegte Verzinsung. Der Kreditbetrag wird in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückgezahlt. Kreditnehmer können dabei Kreditbetrag und Laufzeit innerhalb gewisser Bandbreiten frei wählen. Davon hängt die Ratenhöhe ab. Beamtendarlehen unterscheiden sich in dieser Hinsicht nicht von normalen Ratenkrediten.

Warum Staatsbedienstete besonders kreditwürdig sind

Bei der Zinshöhe spielt neben der allgemeinen Marktlage und der Geschäftspolitik der Bank die individuelle Bonität des Kreditnehmers eine wichtige Rolle. Dabei gilt das Prinzip: je besser die Kreditwürdigkeit des Antragstellers umso günstiger ist auch der Zinssatz. Bei schlechterer Bonität berechnet die Bank Risikozuschläge. Sind K.O.-Kriterien wie eine negative Schufa-Auskunft erfüllt, wird der Kreditwunsch abgelehnt.

Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst besitzen besonders gute Bonitätsvoraussetzungen. Ein wichtiges Bonitätskriterium ist die Höhe und Sicherheit des Einkommens. Beamte auf Lebenszeit sind de facto unkündbar, ihr Einkommen wird durch den Staat als Arbeitgeber zu hundert Prozent garantiert. Die Besoldung ist festgelegt und die Einkommensentwicklung lässt sich auch für Dritte gut kalkulieren. Im Hinblick auf Altersversorgung und Krankenschutz sind Beamte ebenfalls hervorragend abgesichert.

Angestellte im öffentlichen Dienst müssen in dieser Hinsicht zwar gewisse Abstriche hinnehmen, doch gilt auch bei ihnen ein im Verhältnis zu normalen Arbeitnehmern überdurchschnittliches Absicherungsniveau, wodurch sich die Kreditrisiken für eine Bank in Grenzen halten. Positiv zur Bonität trägt außerdem bei, dass Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sich durch eine große Regeltreue und Zahlungsdisziplin auszeichnen und es deshalb nur relativ selten zu Kreditstörungen kommt. Auch das zählt bei der Bonität.

Beamtendarlehen – auch hier lohnt sich der Vergleich

Selbstverständlich ist bei der Kreditwürdigkeitsprüfung für ein Beamtendarlehen nicht nur der Beamtenstatus relevant. Die individuellen wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse werden in gleicher Weise unter die Lupe genommen wie bei anderen Kreditinteressenten. Reicht der frei verfügbare Teil des monatlichen Gehalts nicht aus, um die Kreditrate zu bedienen, wird auch ein Staatsbediensteter Probleme haben, das gewünschte Beamtendarlehen zu erhalten.

Selbst wenn Beamtendarlehen im Schnitt günstiger sind als normale Ratenkredite – ein Vergleich der Konditionen am Markt lohnt sich trotzdem, denn es gibt je nach Anbieter auch hier Unterschiede. Mit einer Kreditanfrage lässt sich feststellen, welche Konditionen bei einem konkret gewünschten Beamtendarlehen tatsächlich gelten.

Kredit für Beamte

Beamte sind bei der Kreditvergabe eine begehrte Zielgruppe, da die Kreditvergabe an einen Beamten auf Grund des geringen Zahlungsausfallrisikos für den Kreditgeber ein lukratives Geschäft ist. Davon profitieren wiederum die Beamten, denn sie erhalten günstigere Konditionen als Nicht-Beamte.

Ein Beamtenkredit ist keine eigene Kreditform, sondern ein Ratenkredit mit besonders günstigen Konditionen, beispielsweise bei den Zinsen oder der Kreditlaufzeit. Der Kredit kann zweckgebunden oder zweckfrei sein. Da es sich dabei um einen klassischen Ratenkredit handelt, wird die Kreditsumme plus Zinsen in monatlichen Raten zurückbezahlt. Am Ende der Kreditlaufzeit ist der Kredit getilgt. Diese Form des Beamtenkredites wird auch bonitätsabhängiger Kredit genannt, da hier letztendlich die Zinsen, die Laufzeit sowie die vergebene Summe von der Bonität, d.h., der Kreditwürdigkeit des Beamten, abhängen. In der Praxis stellt die Bonitätsprüfung bei Beamten keine allzu große Hürde dar, weil sie mit einem sicheren Arbeitsplatz argumentieren können.

Wer hat Anspruch auf einen Beamtenkredit?

Trotz der eigentlich klaren Definition, wird der Begriff Beamter von den Kreditgebern unterschiedlich definiert und erweitert. So ist für manche Anbieter nicht der Beruf, sondern die Arbeitsplatzgarantie für einen Beamtenkredit ausschlaggebend. Über diese Definition können auch andere Berufsgruppen einen sog. Beamtenkredit bekommen. Ob man in den Genuss eines günstigen Beamtenkredites kommen kann, entscheidet letztendlich der Kreditgeber, also die Bank. Es lohnt sich also auch für nicht-Beamte, einen Beamtenkredit zu beantragen.

Verwaltungsbeamte

Verwaltungsbeamte arbeiten in der öffentlichen Verwaltung, umgangssprachlich auf einem Amt. Dazu zählen die Verwaltungen des Bundes, der Länder und Kommunen. Beispiele für Verwaltungsbeamte sind Beamte des Gesundheitsamtes oder des Finanzamts. Es kann aber auch die Frauenbeauftragte eines Ministeriums oder einer Behörde verbeamtet sein. Für Beamte gilt das Beamtengesetz. Im Gegensatz zu den Verwaltungsbeamten stehen die Angestellten des öffentlichen Dienstes. Für sie gilt das Beamtengesetz nicht, sondern der jeweilige Tarifvertrag. Sie arbeiten oftmals in den gleichen Ämtern wie Beamte. Bei einem Beamtenkredit spielt dieser Unterschied keine Rolle, er wird auch an Angestellte des öffentlichen Dienstes vergeben, wenn der Dienstvertrag in Bezug auf die Beschäftigungsdauer entsprechend ist. Bei unbefristeten Verträgen wird ein Angestellter im öffentlichen Dienst einem Beamten für die Kreditvergabe auf alle Fälle gleichgestellt, da ein unbefristeter Vertrag das Zahlungsausfallrisiko stark vermindert.

Technische Beamte

Einer eigene Ausbildung unterliegen die Beamten im mittleren technischen Dienst. Ist die Ausbildung erstmal abgeschlossen, dann genießen sie auch alle Vorteile des deutschen Beamtentums, auch den Kündigungsschutz. Beamte im mittleren technischen Dienst arbeiten beispielsweise als Berufsfeuerwehrleute, in der Gewerbeaufsichtsverwaltung für Baustellen oder Betriebe, als Landschaftschafts- oder Gebäudvermesser oder in der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung. Zu dieser Personengruppe gehört auch die technische Wehrverwaltung der Bundeswehr. Technische Beamte findet man aber nicht nur im mittleren technischen Dienst, sondern auch im höheren technischen Dienst, dieser Laufbahn erfordert allerdings einen Studienabschluss. Tätigkeitsfelder sind beispielsweise die Bergverwaltung, der eichtechnische Dienst, die Futtermittelkontrolle oder der kartographische Dienst. Wie bei den Verwaltungsbeamten gibt in diesen Verwaltungen nicht ausschließlich nur Beamte, sondern auch Angestellte im öffentlichen Dienst, die ebenfalls in den Genuss dieses Kreditangebotes kommen können.

Polizeibeamte

Bei den Polizeibeamten kann nach verschiedenen Berufsgruppen unterschieden werden. In der Bevölkerung sind die Polizeivollzugsbeamten die bekannteste Personengruppe. Aber Beamten können auch im technischen Polizeidienst oder in der Polizeiverwaltung tätig sein. Weitere Berufsfelder sind die allgemeinen Polizeibehörden wie beispielsweise die Kreispolizeibehörde.

Richter und Staatsanwälte

Richter sind keine Beamte. Sie werden aber in vielen Bereichen den Beamten gleichgestellt. Staatsanwälte gehören im Gegensatz zu Richtern zum Personenkreis der Beamten. Sie sind Beamte im höheren Justizdienst und ein Organ der Rechtspflege und damit weisungsgebunden. In Bezug auf die Besoldung unterliegen Richter und Staatsanwälte der Besoldungsordnung R. Auch haben Richter und Staatsanwälte die gleiche Laufbahn. Zwischen beiden Funktionen kann gewechselt werden.

Lehrer

Wie in der Verwaltung ist auch die Lehrerschaft zweigeteilt. So gibt es verbeamtete und nicht-verbeamtete Lehrer. Ob man als Lehrer verbeamtet wird, entscheiden die deutschen Bundesländer. Hat man als Lehrer den Beamtenstatus erreicht, kommt man in den Genuss alle Privilegien dieses Berufstandes, also auch in den eines Beamtenkredites, da verbeamtete Lehrer unkündbar sind.

Angestellte bei Behörden, Körperschaften und Anstalten

Angestellte bei Behörden, Körperschaften oder Anstalten können ebenfalls einen Beamtenkredit beantragen, der ihnen bei entsprechender Bonität auch gewährt wird. Unter einer Behörde versteht man die Handlungsträger der Verwaltung, also beispielsweise die Bundes- oder Landesministerien.

Bei den Körperschaften muss zwischen privatrechtlichen Körperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts unterschieden werden. Zu den privatrechtlichen Körperschaften zählen zum Beispiel Aktiengesellschaften oder GmbHs. Es erscheint ziemlich klar, dass Angestellte von privatrechtlichen Körperschaften keinen Anspruch auf einen Beamtenkredit haben. Angestellte von Körperschaften des öffentlichen Rechts gehören zur mittelbaren Staatsverwaltung und nehmen öffentliche Verwaltungsaufgaben war. Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind zum Beispiel Gebietskörperschaften oder Personalköperschaften wie die Ärzte- oder die Apothekenkammer.

Anstalten des öffentlichen Rechts sind mit einer öffentlichen Aufgabe betraut. Sie haben staatliche oder kommunale Aufgaben. Ihr Personal setzt sich aus Beamten und Angestellten zusammen. Bekannte Anstalten des öffentlichen Rechts sind die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender in Deutschland, d.h., auch deren Mitarbeiter können einen Beamtenkredit bekommen.

Sonstige Gruppen

Kreditangebote für die Berufssoldaten der Bundeswehr werden Soldatenkredite genannt. Sie können bis zu 250.000 Euro hoch sein. Damit profitieren auch Soldaten von ihrem Status im öffentlichen Dienst.

Sind Religionsgemeinschaften anerkannt und als öffentlich-rechtliche Körperschaft organisiert, kann ein sog. Kirchenbeamtenverhältnis begründet werden. Dieses ist aber nicht zwingend notwendig für die Vergabe eines Beamtenkredites. Bei verschiedenen Anbietern sind auch Beamtenkredite für Angestellte bei Kirchen zu finden. Dies gilt ebenso für Angestellt der Wohlfahrtsverbände, dazu gehören u.a. der Caritasverband, die Diakonie, das Rote Kreuz oder die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Welche Vorteile hat ein Beamtenkredit?

Für die kreditvergebenden Institute ist das Prozedere der Kreditvergabe an Beamte einfach und die Konditionen sind besser als bei einem Kredit für Nicht-Beamte. Zudem kommt, dass bei vielen Beamtenkrediten eine kostenlose Sondertilgung eingeräumt wird. So kann in diesem Fall der Kreditnehmer mit einer Sonderzahlung die Schuld sofort tilgen. Auch sollten Ratenpausen ohne Probleme möglich sein. Aber wie bei allen Krediten oder Darlehen steckt auch hier der Teufel im Detail und daher sollten verschiedene Angebote eingeholt werden. Und letztendlich wichtig für den Kreditnehmer: Die Kreditsumme wird schneller ausbezahlt als bei normalen Krediten.

Keine Zweckbindung

Beamtendarlehen können, müssen aber nicht, zweckgebunden sein. Der Vorteil eines zweckfreien Kredites ist, dass die Kreditsumme zur freien Verfügung steht. Sie muss also nicht für ein bestimmtes Vorhaben, wie beispielsweise die Finanzierung des Eigenheims, verwendet werden. Dennoch sollte diese Freiheit mit Vorsicht genossen werden, da der Kredit innerhalb der vereinbarten Laufzeit zurückbezahlt werden muss und auch die Gefahr einer Überschuldung besteht.

Im Internet findet man heutzutage auch zweckgebunde Kreditangebote. Sie beziehen sich in der Regel auf die Immobilienfinanzierung oder den Autokauf. Auch hier gilt, die Angebote sollten unbedingt miteinander verglichen werden, bevor man unterschreibt.

Lange Laufzeiten

Beamtendarlehen werden von Kreditgebern mit sehr langen Laufzeiten vergeben, weil davon ausgegangen wird, dass Beamte ein Leben lang im Dienst bleiben. Aus der Sicht von Banken und anderen Kreditgebern haben sie einen sicheren Arbeitsplatz und sind vor einer Kündigung geschützt. Dies vermindert das Kreditrisiko erheblich, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass es bei einem Beamten zu einem Zahlungsausfall kommen kann.

In der Praxis variieren die längsten Laufzeiten zwischen zehn und zwanzig Jahren, ja nach Anbieter und je nachdem, ob es sich um ein Beamtendarlehen oder einen Beamtenkredit handelt. Bei den Angeboten ist zwischen langen und kurzen Laufzeiten abzuwägen. Lange Laufzeiten sind in der Regel mit höheren Zinsen und niedrigeren Raten verbunden als kurze Laufzeiten. Kredite mit kurzen Laufzeiten sind schneller getilgt, allerdings sind Zinsen und Raten bei gleicher Kreditsumme höher. Daher empfehlen sich für alle Personen Kreditangebote mit langen Laufzeiten, da die Belastung geringer ist.

Höhere Kreditsummen

Beim Beamtendarlehen vergeben Banken gerne auch höhere Kreditsummen ohne größere Probleme. Voraussetzung dafür ist, wie bei jedem Kredit, eine entsprechende Bonität des Kreditnehmers. Die maximale vergebene Summe für einen Beamtenkredit liegt zwischen 100.000 und 120.000 Euro.

Da die Kreditangebote nicht zweckgebunden sind, sollte man sich als Kreditnehmer trotzdem überlegen, wofür das Geld verwendet wird. Sind dringende Anschaffungen notwendig, oder wird das Geld für den privaten Luxus aufgenommen? Denn zurückbezahlt muss der Kredit werden und die monatlichen Raten gehen vom Haushaltsbudget ab.

Niedrigere Zinsen

Die Höhe der Kreditzinsen ist neben der Laufzeit ein entscheidender Faktor bei der Aufnahme eines Kredites und wesentlicher Bestandteil eines Kreditvertrages. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, richten sich Banken nach dem Leitzinssatz. Das sind jene Zinsen, die Banken bezahlen müssen, wenn sie sich von der jeweiligen Nationalbank Geld leihen. Je niedriger der Leitzinssatz ist, desto günstiger ist das Darlehen für Banken bei der Nationalbank. Dieser Vorteil wird im Allgemeinen auch an die Kreditkunden der Banken weitergegeben werden.

Innerhalb der Kreditkunden einer Bank nehmen Beamte eine besondere Stellung auf Grund ihres Arbeitsverhältnisses ein. Schutz vor Kündigung und geringes Zahlungsausfallrisiko führen dazu, dass Banken bei den Kreditzinsen für diese Zielgruppe sehr großzügig sind, d.h., sehr niedrige Zinsensätze anbieten, die über die gesamte Laufzeit des Kredites festgeschrieben sind. Für den Kreditnehmer hat bietet dies den Vorteil der Planungssicherheit, dass sich die Zinsen für den Kredit nicht von heute auf morgen ändern können. Ein weiterer Vorteil dieser Zielgruppe als Kreditnehmer ist, dass auch hohe Kreditsummen vergleichsweise billig vergeben werden. Deshalb sind Beamtenkredite heute eine der günstigsten Finanzierungsmöglichkeiten auf dem Finanzmarkt. Dennoch, auch hier lohnt sich ein Vergleich der Anbieter.

Gut zur Umschuldung geeignet

Grundsätzlich bedeutet eine Umschuldung, dass ein bestehender Kredit mit vergleichsweisen ungünstigen Konditionen durch einen Kredit mit günstigeren Konditionen abgelöst wird. Günstige Zinsen und hohe Kreditsummen sind Vorteile für eine Umschuldung mit einem Beamtenkredit. Wird das Beamtendarlehen als sog. Umschuldungskredit aufgenommen, kann im Vergleich zu herkömmlichen, bestehenden Krediten eingespart werden. Dabei ist es egal, ob der bestehende Kredit eine kurze oder lange Laufzeit hat, auch die Höhe der Kreditschuld spielt in der Regel keine Rolle. Bei hohen Summen sollte man allerdings in Betracht ziehen, dass auch ein Beamtenkredit einer Höchstsumme unterliegt. Grundsätzlich sollte solch ein Vorhaben auf alle Fälle mit der Bank resp. einem Fachmann besprochen werden. Und es sollten mehrere unverbindliche und kostenlose Angebote eingeholt und verglichen werden.

Die Einsparung selbst sollte sich nach der monatlichen Belastung richten. So kann durch eine Umschuldung die Kreditlaufzeit verlängert werden, dadurch kann sich aber die monatliche Belastung verringern.

Das müssen Beamte beachten

Obwohl Beamte Vorteile bei der Kreditvergabe genießen, sollten sie bei einem Kreditantrag eine positive Schufa haben. So wird von Kreditgebern eine Kontenkündigung, eine Kreditkündigung von Seiten der Bank oder gar eine Zwangsvollstreckung als Grund für die Nichtvergabe eines Kredites angesehen. Ein laufender Kredit, der regelmäßig bedient wird, ist in Gegensatz dazu kein Negativmerkmal. Vielmehr wird dieser Kredit positiv gewertet, da der Kreditnehmer als erfahren und zuverlässig gilt.

Vorsicht vor Überschuldung

Von einer Überschuldung spricht man, wenn die Schulden, also die Verbindlichkeiten, einer Person, höher als ihr Vermögen ist. Ist eine Privatperson überschuldet, gilt sie als zahlungsunfähig. Die Gründe für eine Überschuldung sind unterschiedlich, dazu gehören etwa Arbeitslosigkeit, Erkrankung oder Unfall, Trennung oder Scheidung und das Anwachsen von Schulden. Als sog. Schuldenfalle werden Kreditaufnahmen unterschiedlicher Art bezeichnet, die unkontrolliert Schulden produzieren und diese auch anwachsen lassen. Ein Beispiel dafür ist der Handyvertrag. Zu einer Überschuldung kann es aber auch kommen, wenn zu viele Kredite bzw. zu hohe Summen aufgenommen werden.

Beamtenarlehen ohne Schufa möglich aber teurer

Grundsätzlich wird in Deutschland bei jedem Kreditantragsteller eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Sie ist in bestimmten Fällen auch seitens des EU-Rechts verpflichtend. Ein Teil der Überprüfung der Kreditfähigkeit dies die Schufa-Auskunft, die entweder als Selbstauskunft vom Kreditantragsteller oder vom Kreditgeber eingeholt wird. Bei seriösen Angeboten werden Sie vor der Einholung der Schufa-Auskunft darüber informiert und um Ihre Zustimmung gebeten.

Ganz allgemein kann gesagt werden, dass die Schufa-Auskunft darüber gibt, ob man in der Vergangenheit seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist. Der Kreditgeber will sich also darüber informieren, wie zuverlässig bzw. unzuverlässig der Kreditkunde ist. Weiter ist es für ihn von Interesse zu wissen, welche Zahlungsverpflichtungen beim Kreditkunden bereits bestehen, um abzuwägen, ob die neue Belastung auch gestemmt werden kann. Die Schufa macht sozusagen Angaben darüber, wie hoch das Zahlungsausfallrisiko ist. Dies wird im sog. Schufa-Score ausgedrückt. Hier gilt, je höher der Wert, desto geringer das Zahlungsausfallrisiko. Bei einem Schufa-Score von Null gilt man als Schuldner und bekommt keinen Kredit, auch keinen Beamtenkredit.

Eine Alternative sind die sog. Kredite ohne Schufa, die im Internet werden angeboten werden. Bei einem schufafreien Darlehen verzichtet der Anbieter auf diesen Teil der Bonitätsprüfung und vertraut letztendlich auf die Angaben des Antragstellers. Dennoch wird auch bei einem Darlehen ohne Schufa das Einkommen und weitere Sicherheiten überprüft. Den Verzicht auf die Schufa-Auskunft lassen sich die Kreditgeber allerdings bezahlen. So werden oftmals höhere Zinsen und Bearbeitungsgebühren fällig. Wer sich auf einen solchen Kredit einlässt, sollte die Konditionen genau überprüfen, denn gerade in diesem speziellen Geschäftsbereich gibt es viele schwarze Schafe. Seriöse Anbieter erkennt man daran, dass die keine Vorabgebühren verlangen oder einem zum Abschluss einer Versicherung als zusätzliches Produkt nötigen.

Anbieter vergleichen

Heutzutage locken viele Anbieter mit Beamtenkrediten zu günstigen Konditionen. Deshalb ist es ratsam, die verschiedenen Angebote zu vergleichen. Um nicht bei unzähligen Kreditgebern vorstellig werden zu müssen, ist es einfacher, online einen Beamtenkreditrechner als erste Entscheidungshilfe zu verwenden. Im zweiten Schritt können dann noch immer die in Frage kommenden Kreditinstitute bzw. die Hausbank persönlich kontaktiert werden. Bei der Darlehensaufnahme sollte aber nicht nur dieser spezielle Vergleich angestellt werden. Es empfiehlt sich, auch einen Vergleich mit anderen Produkten einer Bank anzustellen. So kann es sein, dass ein herkömmlicher Ratenkredit dann doch günstiger ist. Das geht deswegen, weil der Begriff ungeschützt ist und nicht zwangsläufig von jeder Bank verwendet werden muss. D.h., auch wenn die Bank dieses spezielle Produkt nicht anbietet, sollten sie nicht sofort ausgeschlossen werden.

Beamtenkredite vergleichen

Beamtendarlehen sind für Banken lukrative Geschäfte. Der Kreditnehmer weist in der Regel eine sehr gute Bonität auf, das Zahlungsausfallrisiko ist gering und die langen Laufzeiten binden die Zielgruppe an die Bank. Aus diesen Gründen ist es für Kreditgeber äußerst interessant, um Beamte zu werben. So finden sich in gerade im Internet viele Angebote für einen Beamtenkredit. Und der Kreditnehmer hat die Qual der Wahl. Um das letztendlich beste Angebot zu finden, sollten daher die einzelnen Angebote miteinander verglichen werden. Dazu kann ein Online-Vergleichsrechner verwendet werden. Bleiben danach Fragen offen, sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen. Alle seriösen Angebote bieten eine kostenlose und unverbindliche Hilfe an.

Nominalzins

Der Nominalzinssatz beschreibt jene Zinsen, die für ein Darlehen zu bezahlen sind. Er ist also eine Größe der Darlehensverzinsung. Beim Nominalzins werden keinerlei zusätzliche Kosten eines Kredites berücksichtigt. Seit 2010 ist der Begriff Sollzins die neue Bezeichnung für Nominalzins. Da sich der Sollzins eben nur auf die Kreditsumme bezieht, ist er eher schlechte Vergleichsgröße, da eventuelle versteckte Kosten nicht einbezogen werden.

Beim Kreditabschluss ist es wichtig sich darüber zu informieren, ob der Sollzinssatz fest oder schwankend ist. Feste Kreditzinsen haben werden der gesamten Laufzeit des Kredites die gleiche Höhe. Bei einem schwankenden Sollzinssatz ändern sich die Kreditzinsen während der Laufzeit. So werden beispielsweise variable Zinssätze laufend an den Kapitalmarkt angepasst. Je nachdem, ob sie steigen oder sinken, wird der Kredit für den Kreditnehmer teurer oder billiger. Bei einem Ratenkredit wird ein fester Sollzins vereinbart.

Effektiver Jahreszins

Der effektive Jahreszins ist eine unabhängige Größe, um Kredite vergleichen zu können. Er gibt Auskunft darüber, wie viel ein Kredit pro Jahr kostet. Dabei werden die jährlichen Gesamtkosten auf die gesamte Kreditsumme und die komplette Laufzeit des Kredites bezogen. Im Unterschied zum Sollzins werden beim Effektivzins auch Gebühren und sonstige, anfallenden Kosten eines Kredites berücksichtigt. So können Kreditangebote zwar den gleichen Sollzins haben, aber Unterschiede beim Effektivzins aufweisen, weil etwa die anfallenden Gebühren unterschiedlich hoch sind. Die Differenz zwischen Effektiv- und Sollzins ist nicht zu unterschätzen, so kann sie schnell bei über einem Prozent liegen. Und so wird ein vermeintlich billiges Kreditangebot schnell zur Kostenfalle.

Für den Kreditnehmer ist der effektive Jahreszins die beste Größe, um die jährliche Belastung durch die Kreditzurückzahlung zu planen, da er alle Kreditkosten einbezieht. In Deutschland sind Kreditgeber gesetzlich verbpflichtet den effektiven Jahreszinssatz auszuweisen. Wichtig dabei ist, dass sich der effektive Jahreszins nur auf den Kredit bezieht, andere Kosten, wie beispielsweise eine Restschuldversicherung, werden beim effektiven Jahreszins nicht zwangsläufig berücksichtigt. Ist die Restschuldversicherung ein untrennbarer Bestandteil des Kredites, muss sie als Kostenfaktor in den effektiven Zinssatz einfließen. Bei einem Beamtenkredit sind die Effektivzinsen sind oft viel niedriger als bei normalen Krediten. Dies macht ihn für viele Kreditnehmer besonders attraktiv.

Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung ist die Absicherung der Bank für einen Zahlungsausfall. Sie wird auch Raten- oder Kreditversicherung genannt. Der Abschluss einer solchen Versicherung ist in der Regel Pflicht bei der Vergabe eines Beamtenkredits. Sie schützt aber nicht nur Bank vor Zahlungsausfall, sondern auch den Kreditnehmer oder dessen Hinterbliebene. Die Restschuldversicherung wird aber nicht nur im Todesfall fällig, sondern auch bei schwerer Krankheit oder Arbeitslosigkeit, oder allgemein gesagt, bei unverschuldeter Zahlungsunfähigkeit. In welchem Fall dann genau die Restschuldversicherung fällig wird, muss bei Vetragsabschluss festgelegt werden.

Der Nachteil für den Kreditnehmer ist, dass neben Raten und Kreditzinsen auch die Restschuldversicherung bezahlt werden muss. Sie erhöht quasi die Gesamtbelastung. Dies kann dazu führen, dass ein Beamtenkredit trotz der günstigen Konditionen ungünstig wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass eine Restschuldversicherung in sofort in Kraft tritt. Ihre Leistung kann erst nach einer bestimmten Wartezeit in Anspruch genommen werden. Die Wartezeit dauert in der Regel zwei Jahre.

Bruttokreditbetrag

Bei Krediten wird zwischen dem Brutto- und Nettokreditbetrag unterschieden. Wie beim Einkommen ist auch hier der Bruttokreditbetrag höher als der Nettokreditbetrag. Als Kreditnehmer bekommt man den Nettokreditbetrag ausbezahlt, das ist also jene Summe, die einem zur Verfügung für Investitionen steht. An den Kreditgeber zurückbezahlt werden muss der Bruttokreditbetrag, der natürlich höher als der Nettokreditbetrag ausfällt. Im Gegensatz zu den verschiedenen Zinssätzen, die in Prozent angegeben werden, werden Netto- und Bruttokreditbetrag in Euro ausgewiesen. Er setzt sich aus dem Nettokreditbetrag plus effektiven Zinsen zusammen. Der Bruttokreditbeitrag ist keine Jahresgröße, sondern wird für die gesamte Laufzeit des Kredites berechnet.

Obwohl Bruttokreditbetrag Auskunft über die tatsächliche Höhe der zurückzubezahlenden Schuld gibt, es er als Vergleichsgröße nur bedingt geeignet. So wird beispielsweise einem Ratenkredit eine freiwillige Restschuldversicherung nicht zwangsläufig in den Bruttokreditbetrag eingerechnet. Auch werden in der Regel etwaige Anzahlungen nicht berücksichtigt.

Kommt es zum Kreditabschluss müssen sowohl der Netto- als auch der Bruttokreditbetrag im Kreditvertrag aufgeführt werden. In Abhängigkeit von der Art des Kredites, also zweckgebunden oder zweckfrei, müssen auch die einzelnen Posten aufgeführt, die zusammen mit dem Nettokreditbetrag den Bruttokreditbetrag ergeben.

Vertragsbedingungen

In der Regel muss bei Abschluss eines Beamtenkredites auf keine besonderen Bedingungen geachtet werden. Da die Vergabe des Kredites nach einem automatisierten Schema verläuft, ist bei seriösen Anbietern mit keinen weiteren Kostenfallen zu rechnen. Dennoch sollte man auch solch einen Vertrag nicht blind unterschreiben. Wird der Vertrag nicht online abschlossen, lassen Sie sich vom Fachmann informieren. Um den günstigsten Kredit zu bekommen, sollten Sie sich auch nach Alternativen zum Beamtenkredit umsehen, da nicht jede Bank dieses spezielle Produkt anbietet. So kann es sein, dass ein normaler Ratenkredit bei entsprechender Bonität letztendlich günstiger ist, als das Spezialprodukt.

Fazit

Ein Beamtenkredit wird nur an einen bestimmten Personenkreis vergeben. Aber ganz so eng ist der Personenkreis dann auch wieder nicht. So bekommen auf alle Fälle auch Angestellte im öffentlichen Dienst in diesen Genuss. Da sie im öffentlichen Dienst sind, können aber auch Berufssoldaten diesen Kredit beantragen. Ebenso Personen, die in einer Körperschaft des öffentlichen Rechts arbeiten, zum Beispiel bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Richter, die grundsätzlich keine Beamte sind, zählen auch zum dem exklusiven Personenkreis. Staatsanwälte, Verwaltungsbeamte oder technische Mitarbeiter sind ganz klar Beamte und können sich um ein solches Angebot bemühen.

Heutzutage findet man gerade im Internet viele Angebote dieser speziellen Kreditform. Sie werden aber nicht zwangsläufig von jeder Bank angeboten, zumindest nicht unter dieser Bezeichnung. Beamtendarlehen zeichnen sich durch sehr günstige Konditionen aus. Dazu zählen niedrige Zinsen, hohe Kreditlaufzeiten und die Auszahlung vergleichsweiser hoher Kreditsummen. Diese günstigen Angebote an die Beamten werden von den Banken gemacht, weil ihr Arbeitsplatz mit einer hohen Sicherheit verbunden ist. So werden Beamte in der Regel nicht gekündigt, und sie behalten den Job auf Lebenszeit. Diese beiden Komponenten führen dazu, dass ein Zahlungsausfall bei einem Beamten aus der Sicht des Kreditgebers sehr unwahrscheinlich ist. Bei Nicht-Beamten wird dieses Risiko, was den Arbeitsplatz betrifft, ganz anders eingestuft.

Kredit für Auszubildende: Volksbank

Volksbanken und Raiffeisenbanken sind neben den Sparkassen die zweite große dezentral organisierte Bankengruppe in Deutschland. Derzeit gibt es knapp 1.000 Volks- und Raiffeisenbanken mit über 11.000 Bankstellen bundesweit. Durch das dichte Filialnetz sind die Institute auch in kleineren Orten präsent. Sie sind daher auch häufig Anlaufstelle für einen Kredit als Azubi bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank.

Volks- und Raiffeisenbanken sind genossenschaftlich organisiert und treten unter verschiedenen Namen auf: Volksbank, Raiffeisenbank, VR-Bank, Spar- und Kreditbank sind nur einige Beispiele. Jede einzelne Bank ist selbständig und bietet ihre Leistungen nur in der jeweiligen Region an. Der Vertrieb erfolgt schwerpunktmäßig über die Filialen. Die meiste Banken bieten inzwischen aber auch den Online-Abschluss von Bankgeschäften.

easyCredit – der Ratenkredit der Volks- und Raiffeisenbanken

Grundsätzlich entscheidet jede Volksbank oder Raiffeisenbank selbst, welche Produkte sie wem zu welchen Konditionen anbietet – auch beim Kredit für Auszubildende bei Volksbanken oder Raiffeisenbanken. Allerdings verfügt die Gruppe mit der TeamBank AG in Nürnberg über einen zentralen Produktanbieter für Ratenkredite, die als „easyCredit“ vermarktet werden. Der easyCredit kann sowohl über die einzelne Volks- oder Raiffeisenbank vor Ort als auch direkt beantragt werden.

Das Kreditangebot steht grundsätzlich auch Auszubildenden offen, wenn Sie die üblichen Voraussetzungen (Volljährigkeit, Wohnsitz in Deutschland) erfüllen und kreditwürdig (keine negative Schufa, genug Einkommen, um Kreditraten zu zahlen) sind. Theoretisch sind beim easyCredit Kreditbeträge bis zu 75.000 Euro mit einer Laufzeit bis zu 84 Monaten möglich. Der Kredit als Azubi über eine Volksbank oder Raiffeisenbank macht naturgemäß nur einen Bruchteil davon aus, da die Raten sonst nicht zu leisten wären.

Kundennähe hat ihren Preis

Neben dem easyCredit haben etliche Volks- und Raiffeisenbanken auch noch eigene Angebote im Konsumentenkreditgeschäft – zum Beispiel für Autofinanzierungen. Jede Bank bietet die Möglichkeit, ein Girokonto zu führen. Bei Gehaltskonten mit regelmäßigen Zahlungseingängen wird üblicherweise auch ein Dispokredit eingeräumt. Auszubildende können dies ebenso nutzen. Manchmal muss man Mitglied bei der Bank werden, um ein Konto zu eröffnen oder den Kredit zu bekommen. Dazu gehört der Erwerb mindestens eines Geschäftsanteils, für den Dividenden gezahlt werden,

Die Konditionen bei Volks- und Raiffeisenbanken sind häufig etwas ungünstiger als bei reinen Direkt- und Online-Banken. Das hängt mit den hohen Kosten des dichten Filialnetzes zusammen. Auf jeden Fall sollte man die Konditionen vergleichen. Dafür bieten die Institute auf Wunsch auch persönliche Kreditberatung und der Kredit für Auszubildende bei einer Volksbank oder Raiffeisenbank ist oft leichter zugänglich, weil schon eine gewachsene Kundenbeziehung besteht.

Targobank: Kredit für Azubis

Die Targobank ist ein Kreditinstitut, das schwerpunktmäßig im Geschäft mit Privatkunden aktiv ist. In diesem Rahmen werden typische Konsumentenkredite an private Verbraucher vergeben. Auch ein Targobank-Kredit als Azubi ist möglich. Die Targobank gehört heute zur französischen Credit Mutuel-Gruppe.

Die Ursprünge des Institutes gehen ins Jahr 1926 zurück, als die Kundenkreditbank (kurz KKB) gegründet wurde. 1973 übernahm die City Bank die KKB, die von 1991 bis 2010 als Citibank Privatkunden firmierte. 2008 erfolgte der Verkauf an Credit Mutuel und zwei Jahre später die Umbenennung in Targobank. Die Bank mit Hauptsitz in Düsseldorf verfügt bundesweit über mehr als 300 Filialen. Der Direktverkauf über das Internet ist neben dem Filialgeschäft wesentlicher Vertriebskanal.

Was Azubis für einen Kredit mitbringen müssen

Kredite bei der Targobank können sowohl Online als auch in den Filialen beantragt werden. Für beide Vertriebswege bietet die Bank verschiedene Ratenkreditprodukte: zur freien Verwendung für Anschaffungen, zur Autofinanzierung, zur Wohnungseinrichtung oder für Überbrückungen. Beim Autokredit und beim Wohnungskredit ist ein Nettoeinkommen von mindestens 1.500 Euro bzw. 2.000 Euro Voraussetzung. Diese Bedingung erfüllen Azubis in der Regel nicht.

Bei anderen Krediten werden mindestens 600 Euro Nettoeinkünfte vorausgesetzt. Das ist auch für Auszubildende darstellbar. Überbrückungskredite sind dabei schon ab 100 Euro Kreditsumme zu haben, Kredite für Anschaffungen ab 1.500 Euro. Die Mindestrate beträgt 50 Euro im Monat, woraus sich je nach Kreditsumme bestimmte Mindestlaufzeiten ergeben. Ein Dispokredit bei der Targobank für Azubis ist ebenfalls möglich, wenn das Gehaltskonto dort geführt wird. Hier sind 600 Euro Minimum an monatlichen Zahlungseingängen Voraussetzung für die Kreditgewährung.

Es gibt also theoretisch verschiedene Möglichkeiten, bei der Targobank als Azubi Kredit zu bekommen. Selbstverständlich gelten hier die Anforderungen an die Kreditwürdigkeit wie bei anderen Banken auch. Das heißt, man muss als Auszubildender volljährig sein, es dürfen keine negativen Schufa-Einträge vorliegen und es muss im Monat genug von der Ausbildungsvergütung übrig bleiben, um die Kreditrate tatsächlich zu zahlen. Das sind mindestens 50 Euro, je nach Kreditsumme und Laufzeit auch deutlich mehr.

Nicht nur Konditionen in Vergleichsportalen prüfen

Ratenkredite der Targobank schneiden bei Vergleichen recht günstig ab, was an den schlanken Strukturen des Geldhauses liegt. Ein Targobank-Azubi-Kredit ist allerdings unter Umständen teurer als die in Vergleichsportalen ausgewiesenen Zinssätze. Denn bei der Konditionenfestlegung zählt die individuelle Bonität. Und hier haben Azubis (noch) relativ schlechte Karten. Das ist keine Targobank-Besonderheit, sondern auch bei anderen Banken so. Es empfiehlt sich daher, immer die konkreten Kreditangebote zu vergleichen.

Kredit für Auszubildende bei der Sparkasse

Auszubildende, die einen Kredit haben möchten, können heute unter vielen verschiedenen Angeboten am Markt wählen. Neben den klassischen Filialbanken bieten auch etliche Online- und Direktbanken Finanzierungen an – oft zu besonders günstigen Konditionen. Deshalb mag sich mancher fragen, ob sich ein Azubi Kredit der Sparkasse überhaupt noch rechnet.

Die Sparkassen-Organisation ist in Deutschland eine tragende Säule der Kreditwirtschaft. In vielen Geschäftsfeldern sind die Sparkassen Marktführer oder besitzen hohe Marktanteile – so auch bei Konsumentenkrediten, zu denen auch ein Azubi Kredit der Sparkasse gehört. Insgesamt gibt es in Deutschland gut 400 Sparkassen mit etwa 15.000 Geschäftsstellen. Eine Sparkassen-Filiale findet man auch in kleineren Orten.

Der Vorteil der Kundennähe

Das große Plus der Sparkassen ist ihre Kundennähe. Durch die Präsenz vor Ort besteht oft eine lange gewachsene Kundenbeziehung. Der Sparkassen-Mitarbeiter kennt seine Kunden noch persönlich. Das gilt selbst für Auszubildende, die ja noch recht jung sind. Viele haben bereits seit Kindestagen ein Sparbuch bei der Sparkasse, die Eltern sind seit Langem Kunden und das Girokonto wird dort ohnehin schon geführt.

Das kann es leichter machen, einen Azubi Kredit der Sparkasse zu erhalten als bei einer anderen Bank. Gerade, wenn bei der Kreditaufnahme auch auf Beratung und individuelle Gestaltungen Wert gelegt wird, ist die Möglichkeit zum Gang in die nächste Filiale ein Vorteil gegenüber anderen Angeboten. Bei Online- oder Direktkrediten besteht diese Option nicht. Hier gibt es den Kredit „von der Stange“ quasi in Selbstbedienung und über die Kreditvergabe entscheiden alleine die eingegebenen Daten und hinterlegte Algorithmen. Da ist dann auch häufiger Mal ein „Nein“ möglich.

Was für den Sparkassen-Kredit spricht

Dieses Service-Angebot der Sparkassen hat einen Preis, denn es verursacht auch erhebliche Kosten, die Direktanbieter nicht haben. Der Azubi Kredit der Sparkasse ist in der Regel mit etwas höheren Zinsen verbunden als Online-Offerten. Es kommt dabei allerdings auf den konkreten Vergleich sein, jedes Sparkassen-Institut verfolgt seine eigene Geschäftspolitik – auch mit Blick auf Auszubildende. Das bedeutet: ein Azubi Kredit der Sparkasse kann teurer sein als andere Angebote, muss es aber nicht. Bei den monatlichen Raten macht der Zinsunterschied meist nur wenige Euro aus.

Und noch ein Argument spricht für die Sparkasse: wenn schon das Girokonto bei dem Geldinstitut besteht und auch sonst weitere Produkte genutzt werden, kann es Sinn machen, auch den Azubi Kredit der Sparkasse einzusetzen. Denn dann sind die privaten Finanzen sozusagen unter einem Dach und man behält gut den Überblick.

Sofortkredit für Auszubildende

Manchmal benötigen Azubis dringend Geld. Eine unerwartete Reparatur, eine besonders günstige Gelegenheit, eine unbezahlte Rechnung, die angemahnt wird – es gibt viele Anlässe. Längst nicht immer ist genug auf dem Konto vorhanden, um die Lücke zu schließen. Und Eltern oder Freunde lassen sich auch nicht jedes Mal „anpumpen“. Ein Ausweg kann ein Sofortkredit als Azubi ein.

Sofortkredite werden in erster Linie von Online- und Direktbanken angeboten. „Sofort“ bedeutet, dass zwischen Kreditantrag und Kreditentscheidung maximal 48 Stunden liegen. Oft geht es sogar schneller. Die Überweisung des Geldbetrags auf das eigene Girokonto ist dann nur noch Formsache. Sofortkredite sind deshalb möglich, weil die Chancen der Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen konsequent genutzt werden. Vorgänge, die sonst Tage brauchen, dauern hier oft nur Minuten, allenfalls Stunden.

Warum Sofortkredite schneller funktionieren

Im Prinzip unterscheidet sich ein Sofortkredit nicht von einem „normalen“ Online-Kredit. Das gilt auch beim Sofortkredit für Auszubildende. Das heißt, die Anforderungen sind die gleichen. Azubis müssen volljährig sein, über gesicherte Einkünfte und geordnete Finanzen verfügen. Auch die Schufa-Abfrage ist beim Sofortkredite für Auszubildende Standard. Negative Auskünfte führen regelmäßig zur Kreditablehnung. Um das Risiko zu begrenzen, sind die Kreditbeträge bei Sofortkrediten oft besonders niedrig und es ist eine schnelle Rückzahlung vorgesehen. Es handelt sich auch nicht unbedingt um die günstigsten Kredite. Die Konditionen sollten auf jeden Fall verglichen werden.

Die Beantragung funktioniert Online. Abgefragt werden üblicherweise Angaben zur Person, zur Tätigkeit, zum Einkommen und zu den laufen Ausgaben. Ein hinterlegtes Scoring-System berechnet daraus die Kreditwürdigkeit. Ist das Ergebnis positiv, wird bereits eine (vorläufige) Kreditzusage erteilt. Im Unterschied zu vielen „normalen“ Online-Krediten muss beim Sofortkredit oft kein Unterlagenversand per Post vorgenommen werden, sondern die als Nachweise benötigten Dokumente können direkt hochgeladen werden. Auch auf die Legitimation per PostIdent-Verfahren wird verzichtet, stattdessen wird die VideoIdent-Legitimation genutzt, die direkt am Bildschirm erfolgt. Dadurch verkürzen sich die Abläufe entscheidend.

Kreditaufnahme gut überlegen

Ein Sofortkredit als Azubi bietet eine schnelle und bequeme Lösung in einer „Finanzklemme“. Allerdings sollte nicht zu häufig von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Denn auch ein Sofortkredit für Auszubildende will bedient sein. Mehr Geld heute bedeutet weniger in den kommenden Wochen und Monaten, denn die Raten schmälern die finanziellen Möglichkeiten. Ein Schuldenberg baut sich schnell auf und Löcher mit neuen Löchern zu stopfen, bringt auf Dauer nichts. Kreditwünsche sollten immer gut überlegt und „durchgerechnet“ sein. Wenn das der Fall ist, spricht nichts gegen einen Sofortkredit als Azubi.