Kategorie: Pflegeversicherung

  • Soziale Pflegeversicherung – auch Rentner zahlen Beiträge

    Als Bestandteil der Sozialversicherungen gelten für die soziale Pflegeversicherung für Rentner dieselben Regelungen wie für die Krankenversicherung, so dass auch im Rentenbezug Beiträge zu zahlen sind. Die Höhe bemisst sich an den Einkünften, die der Beitragsberechnung zur gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen.

    Beitragspflicht für Rentner in der Pflegeversicherung

    Für gesetzlich krankenversicherte Rentner gilt ebenso die Beitragspflicht zur sozialen Pflegeversicherung wie für freiwillig oder privat Versicherte, lediglich die Beitragsberechnung variiert. Werden bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung alle Einkünfte als Beitragsbemessungsgrundlage herangezogen, müssen freiwillig oder privat Krankenversicherte die Aufwendungen zur Pflegeversicherung für Rentner als festgelegten Betrag selbst zahlen.

    Der Beitragssatz für Rentner beträgt 2,05 Prozent der Einkünfte, wozu alle Renten, also auch die Witwen- oder Witwer-Renten sowie Bezüge aus dem Ausland, gezählt werden. Hat oder hatte der Versicherte keine Kinder, wird ein Beitragszuschlag erhoben, so dass 2,3 Prozent von den Einkünften für die Pflegeversicherung für Rentner abzuführen sind. Eine Ausnahme besteht lediglich für Versicherte, die das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder bereits vor dem 1.1.1940 geboren wurden. Für beihilfeberechtigte Personen, wie zum Beispiel Beamte, beträgt der Beitragssatz 0,975 Prozent und mit Zuschlag wegen Kinderlosigkeit 1,225 Prozent der Einkünfte.

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, deren Beiträge Rentner nur zur Hälfte selbst zu tragen haben, wird die Pflegeversicherung nicht bezuschusst. Bei gesetzlich krankenversicherten Rentnern erfolgt der Beitragsabzug direkt vor Auszahlung der Rente, privat oder freiwillig Versicherte müssen die Bezahlung selbst gewährleisten. Auf Antrag kann aber vom Rentenversicherungsträger ein Beitragszuschuss analog zu den gesetzlich versicherten Rentnern gezahlt werden.

    Beratung zur Pflegeversicherung empfehlenswert

    Auch wenn Rentner generell Beiträge für die Pflegeversicherung bezahlen müssen, ist der so erreichte Versicherungsschutz lediglich als Grundsicherung zu verstehen. Grundsätzlich ist der Leistungsumfang abhängig von der Einstufung in eine Pflegestufe, die vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen anhand festgelegter Kriterien vorgenommen wird. Die Geld- und Sachleistungen sollen die finanzielle Belastung, die mit der Pflegebedürftigkeit einhergeht, zumindest mindern. Allerdings übersteigen die Kosten in den meisten Fällen die möglichen Leistungen, so dass eine zusätzliche private Pflegeversicherung sinnvoll ist.

    Eine Möglichkeit ist die sogenannte Bahr Pflegeversicherung, die mit einem staatlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr gefördert wird, wenn mindestens 120 Euro pro Jahr privat in einen zertifizierten Pflegetarif investiert werden. Diese Bahr Pflegeversicherung wird in Form eines Pflegetagegeldes vereinbart, das abhängig von der festgestellten Pflegestufe in einer vorgeschriebenen Höhe ausgezahlt wird. Der größte Vorteil dieser privaten Pflegeversicherung ist die fehlende Gesundheitsprüfung, die sonst bei derartigen Tarifen zwingend vorausgesetzt wird.

  • Die private Pflegeversicherung im Test

    Die Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen, nicht nur im höheren Alter. Ein Unfall oder eine Krankheit können ebenso daran beteiligt sein, in jedem Alter. Zwar gibt es hier eine gesetzliche Absicherung, doch oft hinterlässt auch diese noch Lücken, in erster Linie finanzielle. Nicht immer reichen diese Gelder aus, um den Betroffenen all das zu gewähren, was sie benötigen. Eine zusätzliche private Absicherung kann hier helfen, die Lücke zu schließen.

    Ein Test gibt Auskunft

    Bei der privaten Pflegeversicherung gibt es viele Anbieter und viele Angebote. Doch welches Angebot und welcher Anbieter passen zu welchem Kunden? Nicht immer ist es leicht, diese Frage pauschal zu beantworten. Helfen kann hier dann u.a. das Einholen und Vergleichen mehrerer Angebote. Aber auch ein Pflegeversicherung Test gibt oft Aufschluss darüber, welches das individuell passendste Angebot ist. Jeder Interessent sollte daher unbedingt einen solchen Test zur Pflegeversicherung mit in seine Überlegungen einbeziehen. Fragen wie was zahlt die Pflegeversicherung, welche Vor- und Nachteile haben die einzelnen Angebote und Anbieter und welche Versicherung passt am besten zu mir, können so beantwortet werden. Zudem werden hier auch oft die Leistungen der Pflegeversicherung im Überblick dargestellt, ebenso gibt es eine abschließende Bewertung.

    Test Sieger und individuelle Bedürfnisse

    Ein solcher Pflegeversicherung Test kürt zudem auch immer einen Testsieger. Es ist jedoch nicht immer gesagt, dass der Testsieger Private Pflegeversicherung auch immer für jeden die richtige Wahl ist. Hier ist auch immer eine individuelle Betrachtungsweise angesagt. Dennoch kann der private Testsieger in jedem Fall eine gute und richtige Wahl sein. Pflegeversicherungen im Test, das bedeutet, hier werden die einzelnen Angebote genau unter die Lupe genommen. Besonders zu empfehlen sind hier dann oft die Pflegeversicherungen Testsieger, aber auch alle anderen, die gut bewertet werden, sind dann durchaus interessant für die potenziellen Kunden.

    Auf unabhängige Objektivität achten

    Es gibt viele Institutionen, die regelmäßig einen Pflegeversicherung Test durchführen. Namenhafte Unternehmen sind hier u.a. Finanztest und Warentest. Meist sind solche Institute unabhängige Tester, was bedeutet, sie testen im Interesse der Verbraucher. In Zeitschriften, in Broschüren, in der Werbung oder auch im Internet können solche Testergebnisse nachgelesen werden. Oft haben auch die Anbieter solche Testergebnisse zur Hand, vor Allem dann, wenn sie selbst gut dabei abgeschnitten haben. Interessenten sollten jedoch unbedingt darauf achten, dass diese dann auch wirklich von einem unabhängigen Institut ausgeführt wurde, da es ansonsten sein kann, dass es sich um ein weniger objektives Ergebnis handelt.

  • Pflegeversicherungen sinnvoll vergleichen

    Die Aufgabe einer Pflegeversicherung ist es, im Falle einer Pflegebedürftigkeit mit Geld oder Sachleistungen Betroffene zu unterstützen. Dabei kann die Pflegebedürftigkeit jeden treffen, durch Krankheit, Unfall, oder einfach durch das voranschreitende Alter. Wichtig, dass die Pflegeversicherung hier individuell passt und sich der persönlichen Situation anpasst.

    Meist besteht ein gesetzlicher Versicherungsschutz. Doch dieser reicht oft nicht aus, es kommt zu finanziellen Engpässen. Eine private Zusatzversicherung kann hier sinnvoll und hilfreich sein. Wer wissen will, was die einzelnen Anbieter leisten und welcher Tarif den individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht, sollte einen Vergleich zur Pflegeversicherung unternehmen.

    Der Internetvergleich – Onlinerechner machen es möglich

    Pflegeversicherung im Vergleich, das bedeutet, mehrere Angebote und Tarife werden gegenübergestellt und mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen verglichen. Anbieter für Pflegeversicherungen gibt es viele. Pflegeversicherungen vergleichen können Interessenten und potenzielle Kunden u.a. online im Internet. Private Rechner bzw. Vergleichsrechner können hier helfen, einzelne Angebote gegenüberzustellen und einen Überblick über die Möglichkeiten, Bedingungen und Leistungen zu bekommen. Ein Vergleichen kann sich hier in jedem Fall auszahlen. Denn die Pflegebedürftigkeit ist etwas, das niemand unterschätzen sollte, und auch nicht die möglichen finanziellen Folgen. Umso wichtiger, hier einen passenden Tarif zu finden, der individuell passt. Besonders die privaten Zusatzversicherungen bieten hier eine große Vielfalt und gehen auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse der Kunden ein.

    Weitere Vergleichsmöglichkeiten

    Doch nicht nur im Internet können Interessenten einzelne Anbieter und Angebote gegenüberstelle. Auch selbst eingeholte Angebote können zu Hause manuell verglichen werden. Des Weiteren gibt es unabhängige Versicherungsmakler, die ihren Kunden auch dabei helfen, eine passende Pflege Versicherung zu finden. Auch hier kann dann ein Versicherungsvergleich erstellt werden. Es gibt viele Wege, einen Vergleich zur Pflegeversicherung zu unternehmen. Hier kann jeder für sich entscheiden, welchen Weg er gehen möchte. Auch eine Kombination mehrerer Möglichkeiten ist denkbar.

    Fazit

    Die Pflegebedürftigkeit kann jeden treffen. Und so sollte sich auch jeder über eine optimale Absicherung Gedanken machen. Ein Vergleich zur Pflegeversicherung ist der erste Schritt in die richtige Richtung und kann aufzeigen, welche die beste Pflegeversicherung für den Einzelnen ist. Zwar kann die Pflegebedürftigkeit nicht immer verhindert werden, aber dennoch können zumindest die finanziellen Folgen aufgefangen werden, dank einer passenden Pflegeversicherung bzw. auch dank einer passenden Pflegezusatzversicherung.

  • Was zahlt die Pflegeversicherung?

    Die staatliche Pflegeversicherung unterstützt alle Pflegebedürftigen, sofern sie in die Pflegestufen 0 bis 3 eingeordnet werden. Ein Blick auf die Leistungen zeigt aber, dass eine beträchtliche Versorgungslücke klafft. Wer sich allein auf die gesetzliche Versicherung verlässt, muss später enorme Eigenmittel aufbringen.

    Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung

    Versicherte gesetzlicher Krankenkassen zahlen zugleich in die staatliche Pflegeversicherung ein. Sie erwerben damit einen Leistungsanspruch für den Pflegefall. Die Höhe der Zahlungen hängt zum einen davon ab, welche Pflegestufe der Medizinische Kontrolldienst der Krankenversicherungen feststellt. Das entscheidet sich am Umfang des Pflegeaufwands. Um die Leistungen der Pflegestufe 3 zu erhalten, bedarf es einer täglichen Betreuung von mindestens 300 Minuten. Für die Pflegestufe 2 liegt der Wert bei mindestens 180, für die Pflegestufe 1 bei mindestens 90 Minuten. Die neu eingeführte Pflegestufe 0 zielt insbesondere auf Menschen mit Alzheimer, die sich nicht mehr alleine versorgen können. Zum anderen legt die staatliche Pflegeversicherung bei den Zahlungsbescheiden zugrunde, in welcher Form Betroffene gepflegt werden. So variieren die Sätze zum Beispiel bei einer häuslichen und einer vollstationären Pflege.

    Bedeutend ist die Frage: Was zahlt die Pflegeversicherung genau? Bei einer vollstationären Pflege bekommen Betroffene der Pflegestufe 1 1.023 Euro monatlich, in der Pflegestufe 2 1.279 Euro und in der Pflegestufe 3 1.550 Euro. Bei häuslicher Pflege stehen die Betroffenen in diesen Stufen 235, 440 beziehungsweise 700 Euro zu. Darüber hinaus können Versicherte eine Pflegesachleistung beantragen, für die im Gegensatz zum Pflegegeld Kostennachweise erforderlich sind.

    Privater Zusatzversicherung empfehlenswert: Staatliches Geld reicht nicht

    Die Aufgaben der Pflegeversicherung liegen darin, den Versicherten eine ansprechende Pflege zu ermöglichen und sie vor dem sozialen Absturz zu bewahren. Dies leistet die staatliche Pflegeversicherung aber nicht in erwünschtem Umfang. Bei einer stationären Aufnahme in einem Pflegeheim müssen Betroffene oftmals deutlich über eintausend Euro aus der eigenen Tasche zahlen. Reicht die Rente dafür nicht aus, verpflichtet der Staat die Kinder zu Zahlungen. Wenn die Rechnungen auch so nicht beglichen werden können, gelten die Betroffenen als Sozialfall. Deshalb ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll, mit ihr lässt sich die Versorgungslücke schließen.

    Während es sich bei der gesetzlichen Pflegekasse um eine Einheitsversicherung handelt, können Verbraucher bei dem privaten Angebot zwischen zahlreichen Policen wählen. Sie unterscheiden sich im Typus, so gibt es Pflegetagegeldpolicen mit Geld zur freien Verfügung und Pflegesachpolicen, bei denen Versicherer tatsächlich angefallene Kosten erstatten. In beiden Kategorien differiert das Preis-Leistungs-Verhältnis zwischen den Anbietern beträchtlich. Nur mit einem ausführlichen Vergleich der Pflegeversicherungen sichern sich Interessierte eine Police, die für bezahlbare Pflegeversicherung Beiträge viel leistet.

  • Zusatz-Policen für die Pflege

    Die Leistungen der staatlichen Pflegeversicherung genügen nicht, deshalb sollte jeder eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen. Eine solche Police sollte sich durch einen ausreichenden Versicherungsschutz bei möglichst geringen Kosten auszeichnen. Nur mit einem Vergleich finden Interessierte das passende Produkt.

    Versorgungslücke mit einer Privatversicherung schließen

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zahlen in die staatliche Pflegeversicherung ein und erhalten dafür später Pflegegeld, wenn sie in eine der vier Pflegestufen zwischen 0 und 3 eingeteilt werden. Die Praxis zeigt aber, dass Betroffene trotzdem erhebliche Mittel aus dem eigenen Geldbeutel aufbringen müssen. Das gilt besonders beim Umziehen in ein Pflegeheim. Zwischen den gesetzlichen Zahlen und den tatsächlichen Kosten liegen meist mehrere Hundert Euro Unterschied. Können Pflegebedürftige diese nicht stemmen, zieht der Staat die Kinder heran. Eine Pflege Zusatzversicherung schützt die finanzielle Unabhängigkeit der Betroffenen und verhindert die Belastung des Nachwuchses.

    Wer sich für eine solche zusätzliche Pflegeversicherung entscheidet, sollte sich mit den beiden grundlegenden Ausformungen beschäftigen. Eine Pflegekostenpolice begleicht einen Teil oder die gesamten Rechnungsbeträge, welche die gesetzliche Pflegeversicherung nicht abdeckt. Zahlungen erfolgen nur nach Vorlage von Kostennachweisen. Eine Pflegetagegeldversicherung funktioniert anders: Je nach Einstufung in eine Pflegestufe erhalten die Versicherungsnehmer einen zuvor vereinbarten Fixbetrag, etwa 30 Euro täglich. Dieses Geld können sie frei verwenden. Diese Variante überzeugt durch ein Höchstmaß an Flexibilität, die Versicherer verlangen aber höhere Prämien als für eine Pflegekostenversicherung.

    Kosten und Leistungen: Vergleichen lohnt

    Bei beiden Modellen sollten Interessierte angebotene Pflegeversicherungen im Test betrachten. Beim Preis-Leistungs-Verhältnis gibt es zwischen den vielen verschiedenen Anbietern beträchtliche Unterschiede. Am besten überlegen Verbraucher zuerst, welche Leistungen sie wünschen. In welcher Höhe übernimmt die Pflegekostenpolice Kosten für einen Pflegeplatz, welche Leistungen zahlt sie bei einer Betreuung zu Hause? Welcher Tagessatz sichert bei einer Pflegetagegeldversicherung ausreichende finanzielle Mittel? Auf dieser Basis sollten sie dann Policen mit dem gewünschten Leistungsumfang auswählen und die Kosten miteinander vergleichen.

    Seit Kurzem fördert der Staat in Form der Bahr Pflegeversicherung die Vorsorge. Der Staat bezahlt 60 Euro im Jahr auf den Vertrag ein, wenn Interessierte eine entsprechend zertifizierte Versicherung beantragen und einen monatlichen Mindestbeitrag von 10 Euro leisten. Versicherer, welche ein solches Produkt vertreiben, müssen bestimmte Regeln erfüllen. Sie müssen beispielsweise auf eine Gesundheitsprüfung verzichten und dürfen keine Interessenten ablehnen. Das bietet Menschen mit Vorerkrankungen und Älteren die Chance, ebenfalls eine zusätzliche Pflegeversicherung abzuschließen. Für sie eignen sich diese Policen deshalb besonders. Zugleich erhöht das aber die Kostenrisiken für die Unternehmen, darum schneiden diese Verträge bei einem Leistungsvergleich mit nicht-geförderten Alternativen häufig schlecht ab. Jüngere und gesunde Menschen sollten prüfen, ob sich manche Versicherung ohne staatliche Unterstützung im Zusatz Vergleich als besser erweist.

  • Beste PV günstig beantragen

    Die Aufgabe der Pflegeversicherung ist es, Betroffene im Falle der Pflegebedürftigkeit durch Geld und Sachleistungen zu unterstützen. Wer in den letzten 10 Jahren 5 Beitragsjahre hat, hat ein Anrecht auf Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung liegt hier bei 2,05% für Menschen mit Kindern und bei 2,30% für kinderlose Versicherungsnehmer.

    Doch nicht immer reicht die Pflegeversicherung aus, um alle Kosten zu decken. Eine zusätzliche Pflegeversicherung, in Form einer privaten Zusatzversicherung, kann hier dann sinnvoll und hilfreich sein. Welche Leistungen wann gewährleistet werden, muss individuell geklärt werden. Ein Vergleich zur Pflegeversicherung kann hier dann auch zeigen, welche Versicherung die beste Pflegeversicherung ist. Dies gilt sowohl für die eigentliche Versicherung, als auch für die eventuelle Zusatzversicherung.

    Individuelle Herangehensweise

    Ein Vergleich kann sich auszahlen. Doch was genau ist die beste Pflegeversicherung, was muss diese können und bieten? Ist eine günstige Pflegeversicherung auch immer gleich die Beste Wahl? Diese Fragen sollten immer individuell geklärt werden. Jeder Mensch hat unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse und auch Möglichkeiten. Ein Vergleichen der einzelnen Angebote und ein gegenüberstellen mit den eigenen Wünschen und Zielen kann dann zur individuell besten Absicherung führen.

    Testsieger mit ins Boot holen?

    Tester wie Stiftung Warentest oder auch Finanztest stellen die einzelnen Angebote zur Pflegeversicherung regelmäßig auf den Prüfstand. Hier werden dann einzelnen Versicherungen genauer unter die Lupe genommen, bewertet und ins Ranking gesetzt. Meist wird hier dann auch ein Testsieger gekürt, der dann oft auch den Titel Beste Pflegeversicherung trägt. Natürlich sollen und können diese Ergebnisse eine gute Hilfestellung für Interessenten sein. Dennoch sollten sich diese nicht ausschließlich auf solche Ergebnisse verlassen. Denn diese Tests können nicht die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Personen berücksichtigen. Daher sollte auch eine individuelle Herangehensweise in keinem Fall fehlen.

    Fazit

    Die beste Versicherung zu finden, das ist nicht immer leicht. Zumal es auch nicht allgemein zu definieren ist, was genau die beste Versicherung ist. Wenn auch Sie eine Pflegeversicherung abschließen möchten, so ist natürlich auch Ihnen daran gelegen, das beste Angebot zu finden. Hier ist es jedoch wichtig, dass Sie sich vorab genau überlegen, was für Sie ganz persönlich wichtig ist, und was eine Versicherung können muss, damit sie Ihr persönlicher Testsieger werden kann. Wenn Sie dann einzelne Angebote vergleichen und auch noch die Tests von Stiftung Warentest und Co. mit in Ihre Überlegungen einbeziehen, ist es dann meist ein Leichtes, eine gute Absicherung zu finden. Beantragen sollten Sie eine solche Versicherung aber immer erst, nachdem Sie sich genau informiert und beraten haben lassen. Denn es geht um viel. Um Sie und Ihre Gesundheit.

  • Gesetzliche Leistungen mit privaten Pflegeversicherungen aufstocken

    Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen im Ernstfall nicht aus, das zeigen die Gegenüberstellungen von realistischen Kosten und Erstattungen. Nur private Pflegeversicherungen können diese Versorgungslücken effektiv schließen.

    Private Pflegeversicherung sinnvoll und notwendig

    Die Planung der privaten Altersvorsorge sollte neben dem Einkommen im Alter auch die vorzeitigen Risiken umfassen. So gehören eine Berufsunfähigkeits-, eine Risikolebens- und eine private Pflegeversicherung unbedingt zur grundlegenden Ausstattung. Schließlich nützt die beste Rentenabsicherung nichts, wenn die finanziellen Möglichkeiten für eine umfassende Pflege vor Renteneintritt nicht ausreichen. Welche Auswahl als geeignete Pflegeversicherung sinnvoll ist, hängt dabei nicht zuletzt vom Gesundheitszustand bei Versicherungsbeginn ab.

    Grundsätzlich müssen nämlich die Zusatzversicherungen danach unterschieden werden, ob sie eine Gesundheitsprüfung enthalten oder nicht. So können Pflegerenten- oder die Bahr Pflegeversicherung auch abgeschlossen werden, wenn es bereits gesundheitliche Beeinträchtigungen gibt, da keinerlei Gesundheitsfragen gestellt werden. Für Pflegetagegeld- oder Pflegekosten-Versicherungen hingegen ist eine Risikoprüfung obligatorisch. In jedem Fall sollte eine Zusatzversicherung so früh wie möglich vereinbart werden, um für den Ernstfall auch umfassend gerüstet zu sein.

    Gesetzliche Pflegeversicherung reicht nicht aus

    Wie groß sich die Versorgungslücken im Endeffekt gestalten, lässt sich am besten an den Erstattungen im Verhältnis zu den Kosten für eine vollstationäre Pflege in der Pflegestufe III ablesen. Werden hier von gesetzlicher Seite im Härtefall rund 1.900 Euro im Monat übernommen, belaufen sich die realistischen Kosten für die Unterbringung und Versorgung im Pflegeheim abhängig von der Region auf 2.500 bis 5.500 Euro im Monat. Reichen die Rentenbezüge und die Einnahmen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht aus, wird zunächst das eventuell vorhandene Vermögen aufgebraucht. Danach werden die Verwandten ersten Grades zur Bestreitung der Kosten herangezogen, wenn deren Einkommen dies hergibt.

    Das Sozialamt greift erst unterstützend ein, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Schon deswegen ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll, denn Kinder haften in diesem Fall für ihre Eltern. Natürlich kann eine Pflegebedürftigkeit auch schon in jüngeren Jahren auftreten, zum Beispiel als Folge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit. Es ist durchaus überlegenswert, eine Pflegeversicherung für Kinder abzuschließen, um zum einen von den äußerst günstigen Beiträgen und zum anderen vom umfassenden Versicherungsschutz im Ernstfall zu profitieren. Je früher nämlich die Zusatzversicherung abgeschlossen wird, umso preisgünstiger kann der Versicherungsschutz erworben werden.

    Fazit – Private Pflegeversicherung sinnvoll?

    Diese Frage muss uneingeschränkt bejaht werden, denn die staatliche Pflegeversicherung reicht bei Weitem nicht aus, um alle im Pflegefall anfallenden Kosten bestreiten zu können. Um für die Pflegeversicherung niedrige Beiträge zu zahlen, sollte sie so früh wie möglich abgeschlossen werden.

  • Bahr-Pflegevorsorge: Vergleich durchführen

    Mit der Bahr Pflegeversicherung hat der Gesetzgeber nun auch in diesem Vorsorgebereich eine staatliche Fördermöglichkeit geschaffen, nachdem er schon seit einigen Jahren die private Alterssicherung unterstützt. 60 Euro Zuschuss erhalten Versicherte jährlich. Bevor sie ein konkretes Produkt abschließen, sollten sie in zweifacher Weise vergleichen: Erstens fragt sich, welche Bahr-Police mit den besten Leistungen besticht. Zweitens sollte Interessierte prüfen, ob sich vielleicht eine nicht-geförderte private Pflegeversicherung als sinnvoll erweist.

    Die Bahr-Förderung: Funktionsweise und Angebote

    Bei einer Bahr Pflegeversicherung zahlt der Staat einen jährlichen Zuschuss von 60 Euro auf den Vertrag ein. Dazu müssen Versicherte zwei Voraussetzungen erfüllen. Zum einen müssen sie eine als Bahr-Produkt zertifizierte Police wählen. Bei solchen Versicherungen müssen die Unternehmen einige Anforderungen zum Vorteil der Kunden erfüllen. So müssen sie jeden Versicherten annehmen, auch wenn er beispielsweise Vorerkrankungen aufweist. Gesundheitsprüfungen verbietet der Gesetzgeber, ebenso Risikoaufschläge für einzelne Versichertengruppen. Die Wartezeit zwischen Abschluss und Leistungsanspruch darf höchstens fünf Jahre betragen, für den Versicherungsfall schreibt der Staat Mindestleistungen vor. Zum anderen müssen Interessierte im Monat mindestens 10 Euro Beiträge für die Pflegeversicherung selbst bezahlen. Bei geringen Summen entfällt die Förderung komplett.

    Die gesetzlichen Vorgaben für den Leistungsumfang bilden nur die Untergrenze. Einige Versicherer bieten zum Beispiel bei der Pflegestufe 3 nicht nur die geforderten 600 Euro Pflegemonatsgeld, sondern höhere Summen. Unterschiede finden sie sich auch in sämtlichen anderen Leistungsbereichen, deshalb lohnt ein ausführlicher Pflegeversicherung Bahr Vergleich. Eine professionelle Beratung bei der Pflegeversicherung hilft, das beste Produkt abzuschließen. Alternativ empfehlen sich Vergleiche in Fachzeitschriften, etwa von der Stiftung Warentest im Magazin Finanztest. Auch Vergleichsportale leisten wertvolle Dienste.

    Lohnen sich Bahr-Produkte?

    Viele Kranke oder Ältere konnten bisher keine private Pflegeversicherung abschließen, die Anbieter wiesen sie zurück. Für diese Menschen stellt die Bahr Pflegeversicherung die einzige Möglichkeit dar, für den Pflegefall vorzusorgen. Auch die kundenfreundlichen Vorgaben sind nicht zu verachten, zum Beispiel die kurze Wartezeit bis zum Leistungsanspruch. Zusätzlich zahlt der Staat immerhin sechzig Euro im Jahr. Bei einer Laufzeit von dreißig Jahren summiert sich die Unterstützung auf einen Betrag von 1.800 Euro.

    Dennoch sollten Interessierte bei einem Vergleich auch Versicherungen einbeziehen, welche der Staat nicht fördert. Einige Policen weisen einen deutlich besseren Leistungsumfang als Bahr-Versicherungen auf. Das lässt sich leicht erklären: Da Anbieter von geförderten Produkten auch sogenannte Risiko-Versicherte aufnehmen müssen, bei denen mit hoher Wahrscheinlichkeit und eventuell rasch der Versicherungsfall eintritt, müssen sie vorsichtig kalkulieren. Sie sparen bei den Leistungen. Bei Policen ohne diese hohen Kostenrisiken können Unternehmen großzügiger planen und höhere Zahlungen versprechen.

  • Die Pflegeversicherung für Beamte

    Grundsätzlich gibt es bei der Pflegeversicherung 2 Arten. Zum einen die soziale bzw. gesetzliche Pflegeversicherung, zum anderen die private Versicherung. Hier haben die meisten Arbeitnehmer keine Wahl, sie fallen automatisch in die gesetzliche Versicherungspflicht. Hier werden dann 2,05% des Einkommens berechnet, wovon der Arbeitgeber die Hälfte trägt.

    Wer aber über einem Einkommen von 53.550 Euro liegt, hat dann die Qual der Wahl, ebenso Freiberufler und Selbständige. Welche Variante hier dann die beste Pflegeversicherung ist, muss dann individuell entschieden werden.

    Der Beihilfestatus der Beamten

    Einen Sonderstatus haben die Beamten. Bei der Pflegeversicherung für Beamte ist es so, dass diese sogenannten Beihilfestatus haben. Das bedeutet, im Falle einer Pflegebedürftigkeit übernimmt dann der jeweilige Dienstherr zwischen 50 und 70 Prozent der anfallenden Kosten. Ein dickes Plus für Beamte.

    Versorgungslücken sinnvoll schließen

    Dennoch entstehen auch hier sogenannte Versorgungslücken. Da der Dienstherr nur max. 70 Prozent der Kosten trägt, bleibt hier ein Teil der Kosten unberücksichtigt. Eine Lücke entsteht. Es ist also sinnvoll, dass Beamte zusätzlich eine Pflegeversicherung abschließen. Eine zusätzliche Pflegeversicherung zu der Beihilfe des jeweiligen Dienstherrn. Suchen Beamte eine Pflegeversicherung, die dann die eventuelle Lücke schließen soll, so haben sie hier 2 Möglichkeiten. Zum einen gibt es eine spezielle Pflegeversicherung für Beamte im privaten Versicherungsbereich. Hierbei handelt es sich dann um eine Pflegevollversicherung, die speziell auf die Bedürfnisse der Beamten zugeschnitten ist. Aber auch gesetzlich können sich die Beamten in der sozialen Pflegeversicherung versichern. Die Pflegeversicherung für Beamte beläuft sich hier dann nur auf 1,025% statt auf den üblichen 2,05%. Das liegt daran, dass es hierbei lediglich um eine Aufstockung geht, da ja ein Großteil der möglichen Pflegekosten durch den Dienstherrn bereits abgedeckt sind.

    Freie Wahl der Pflegezusatzversicherung

    Was die private Pflegezusatzversicherung angeht, so haben Beamte hier die gleichen Rechte, wie alle anderen Berufsgruppen auch. Denn bei der Zusatzversicherung im Pflegebereich spielen weder das Einkommen noch der Beruf eine Rolle.

  • Beitragshöhe der PV

    Keine Versicherung kann den Ernstfall verhindern, jedoch finanziell absichern. So auch die Pflegeversicherung. Wird ein Mensch pflegebedürftig, so hat dies für ihn und auch für eine Verwandten oft gravierende Folgen. Folgen, die auch Geld kosten können. Hier springt dann die Pflegeversicherung ein. Die Aufgaben der Pflegeversicherung liegen darin, Betroffene finanziell zu unterstützen. In der Regel ist es so, dass die Beiträge zur Pflegeversicherung von Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte getragen werden. Diese richten sich dabei nach dem Einkommen des Versicherungsnehmers.

    Im Jahre 2013 lag der Beitragssatz hier zwischen 1,95% und 2,2%, je nach Alter und Familienstand bzw. Kinder ja oder nein. Hiervon tragen dann Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils die Hälfte. Doch der Beitragssatz wird nicht bis ins Unermessliche angesetzt, hier gibt es eine Obergrenze. Hier spricht man dann von der Beitragsbemessungsgrenze der Pflegeversicherung.

    Die Beitragsbemessungsgrenze als Rechenbeispiel

    Ein Beispiel soll den Begriff der Beitragsbemessungsgrenze erläutern. Verdient ein Versicherungsnehmer z.B. 6.000 Euro im Monat, und liegt die Beitragsbemessungsgrenze z.B. bei 5.000 Euro, so richtet sich die Beitragszahlung hier nach den 5.000 Euro und nicht etwa nach den verdienten 6.000 Euro. Die Beitragshöhe errechnet sich prozentual aus der Beitragsbemessungsgrenze, da diese unter dem Gehalt des Versicherungsnehmers liegt. Würde das Gehalt z.B. nur 3.500 Euro betragen, so wäre dann dieser Betrag die Bemessungsgrundlage. Bei der Pflegeversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze also die Obergrenze, bis zu der die Versicherungsbeiträge berechnet werden.

    Neufestsetzungen und aktuelle Zahlen

    Die Höhe der Beitragsmessungsgrenze kann sich jedes Jahr anders gestalten. Jedes Jahr im Herbst berät der Bundesrat über deren Höhe und setzt sie unter Umständen neu fest. Je nach Verdienst kann dies dann bedeuten, wird die Beitragsbemessungsgrenze angehoben, steigt auch der Beitrag, wird sie gesenkt, sinken auch die Versicherungsbeiträge.

    Die Beitragsbemessungsgrenze zur Pflegeversicherung lag im Jahre 2013 bei 3.937,50 Euro im Monat bzw. bei 47.250 Euro im Jahr. Für das Jahr 2014 wurde die Beitragsbemessungsgrenze erneut erhöht. Hier liegt der jährliche Wert jetzt bei 48.600 Euro. Dabei ist immer der jeweilige Bruttolohn ausschlaggebend. Die erneute Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze ist damit zu begründen, dass in vielen Bereichen auch die Bruttolöhne angehoben wurden. Gibt es weitere Lohnerhöhungen, so ist damit zu rechnen, dass es auch in den kommenden Jahren zu weiteren Erhöhungen in der deutschen Pflegeversicherung kommen wird. Auskunft über die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze und die individuelle Beitragsleistungen erteilt die zuständige Pflegekasse.