Schlagwort: KFZ-Versicherung

  • Die richtige Autoversicherung finden

    Seit der europäische Versicherungsmarkt im Jahr 1994 dereguliert wurde, ist der Autoversicherungsvergleich für Kunden komplizierter geworden. Schließlich gibt es seitdem neben den klassischen Kriterien wie beispielsweise dem Schadensbedarf eines bestimmten Kfz-Typs auch zahlreiche weiche Tarifmerkmale, die den endgültigen Preis der Versicherungspolice bestimmen, aber auch diverse Ausnahmeregelungen und Einschränkungen nach sich ziehen. Im Gegenzug können Verbraucher viel Geld sparen, wenn sie die unterschiedlichen Tarife in puncto Preis und Leistungsumfang miteinander vergleichen. Leistungsstarke Online-Versicherungsrechner sind hierfür der richtige Einstieg, unabhängig davon ob Sie nur eine preiswerte Autohaftplicht oder eine zusätzliche Vollkaskoversicherung suchen.

    Haftpflichtversicherung muss sein

    In Deutschland ist jeder Fahrzeughalter gesetzlich dazu verpflichtet, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Spätestens bei der Zulassungsstelle muss diese für das betreffende Fahrzeug vorgewiesen werden. Dabei gelten unterschiedliche Mindestdeckungssummen, je nachdem ob bei einem vom Fahrzeugführer verursachten Unfall Personen verletzt oder gar getötet werden oder ob ein Sach- oder Vermögensschaden entsteht. Personenschäden müssen vonseiten des Gesetzgebers in Höhe von 7,5 Millionen Euro abgesichert werden, für Sachschäden ist rund 1 Million vorgesehen und bei der Beschädigung von Vermögenswerten beläuft sich die die vorgeschriebene Deckungssumme auf etwa 50.000 Euro. Gerade bei Personenschäden reicht eine Schadensdeckung von 7,5 Millionen jedoch oft nicht aus.

    Beispielsweise wenn aus dem Unfall ein lebenslanger Rentenanspruch des Geschädigten entsteht. Verbraucher sollten also nicht an der falschen Stelle sparen, sondern beim Autoversicherungsvergleich gezielt nach Tarifen suchen, die eine Deckungspauschale von 100 Millionen Euro beinhalten. Auch Klauseln zur sogenannten Selbstbeteiligung verdienen besondere Beachtung. Begeht der Fahrzeugführer eine grobe Fahrlässigkeit, indem er beispielsweise bei Rot über die Ampel fährt, muss er bei derartiger Vertragsgestaltung einen Teil der entstandenen Kosten selbst tragen. Wer dieses Risiko mindern will, sollte eine Police wählen, die auf die Einrede bei grober Fahrlässigkeit verzichtet. Unfälle, die mit besonders schweren Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung wie Fahrerflucht oder Fahren unter Alkoholeinfluss einhergehen, werden allerdings auch von derartigen Tarifen nicht vollständig abgesichert.

    Weiche Tarifmerkmale und Kaskoschutz

    Verbraucher können auch sparen, wenn sie beim Autoversicherungsvergleich besonders auf die weichen Tarifmerkmale der unterschiedlichen Kfz Versicherungsanbieter achten. Bei vielen Versicherern gibt es beispielsweise Rabatt, wenn das Fahrzeug über Nacht in einer Garage steht. Auch für den nachweislichen Gebrauch von Winterreifen oder für bestimmte Berufsgruppen wie Polizeibeamte oder Bankangestellte gewähren manche Anbieter Prozente. Darüber hinaus werden auch das Alter bzw. die Erfahrung und die Unfallfreiheit des Fahrzeughalters mit günstigen Tarifen gewürdigt. Gerade Fahranfänger können hier viele Hundert Euro einsparen, wenn sie das Auto beispielsweise als Zweitwagen auf ihre im Straßenverkehr bereits erfahrenen und sicheren Eltern anmelden.

    Anders als die Haftpflichtpolice ist eine zusätzliche Kaskoversicherung optional und auch nicht für alle Fahrzeuge empfehlenswert. Schließlich werden mit ihr die Schäden am eigenen Auto abgesichert, beispielsweise durch Hagel, Wildunfälle oder Diebstahl. Handelt es sich dabei um ein sehr altes Fahrzeug mit geringem Restwert, stehen Versicherungsprämie und mögliche Leistung im Schadensfall kaum mehr im Verhältnis zueinander. Hier lohnt sich allenfalls noch ein Teilkasko-Tarif. Für Neuwagen hingegen rentiert sich auch ein Vollkaskoschutz. Er sichert beispielsweise auch selbstverschuldete Unfälle oder mutwillige Beschädigung des Autos durch Fremde ab. Da verschiedenen Policen im Einzelfall jedoch recht unterschiedliche Klauseln und Ausnahmeregelungen enthalten, sollten Verbraucher beim Autoversicherungsvergleich darauf achten, dass nicht nur der Preis, sondern auch der Versicherungsumfang zu ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

  • Behalten Sie den Überblick in der Autoversicherung

    Während beim Autokauf das Geld eher locker sitzt, setzen viele Autofahrer den Rotstift bei den Autoversicherungen an. Auf einer Vielzahl von Internet-Portalen berechnen sie den günstigsten Tarif online, oft funktioniert der Autoversicherungsvergleich ohne Anmeldung. Wer aber ausschließlich nach billigen Autoversicherungen sucht, lässt wichtige Aspekte eines Tarifvergleichs außer Acht.

    Fünf Versicherungen rund um das Auto

    Wer ein Auto zulassen möchte, benötigt zwingend die gesetzlich vorgeschriebene Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung. Sie schützt Ihr Vermögen gegen Schadensersatzansprüche, wenn Sie selbst einen Unfall verschulden. Schwere Personenschäden gehen durch steigende Behandlungs- und Pflegekosten leicht in die Millionen. Und als Halter eines Kraftfahrzeugs haften Sie dafür sogar ohne Verschulden, wenn ein Schaden aus der sogenannten Betriebsgefahr des Fahrzeugs entsteht, zum Beispiel ein Reifen platzt oder die Bremsen trotz regelmäßiger Wartung versagen. Berechtigte Forderungen des Geschädigten bezahlt der Versicherer. Damit ist gleichzeitig ein Opferschutz sichergestellt, ohne dass staatliche Sozialsysteme in Anspruch genommen werden müssten, selbst wenn der Unfallverursacher kein Geld hat. Die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung erfüllt aber gleichzeitig auch eine Rechtsschutzfunktion, denn der Versicherer wehrt unberechtigte Ansprüche auf seine Kosten ab. Das ist häufig der Fall, wenn den Unfallgegner ein Mitverschulden trifft, etwa, wenn Sie die Vorfahrt verletzt haben, der andere Fahrer aber deutlich zu schnell unterwegs war.

    Die Kaskoversicherung ist dagegen für Schäden am eigenen Fahrzeug zuständig. Sie ist keine Pflichtversicherung, wird aber bei finanzierten oder geleasten Fahrzeugen von der Bank bzw. dem Leasinggeber gefordert. Auch bei bar bezahlten Fahrzeugen ist sie sehr sinnvoll, stellt das Auto doch in vielen Haushalten den größten Vermögenswert dar. Die Kaskoversicherung, auch Fahrzeugversicherung genannt, gibt es in zwei Varianten: Die Teilkaskoversicherung zahlt insbesondere für Diebstahl, Brand, Elementarereignisse wie Hagel, Sturm oder Hochwasser, bei Wildunfällen und Glasbruch. Die Vollkasko-Deckung ergänzt den Versicherungsschutz um Schäden durch Unfälle und Vandalismus. Sie ist nicht nur für Neuwagen empfehlenswert, zumal für langjährige Schadenfreiheit hohe Rabatte möglich sind. Dann ist sie kaum teurer als die Teilkasko.

    Die Kraftfahrt-Unfallversicherung hat seit einer Reform des Schadensersatzrechts im Jahr 2000 erheblich an Bedeutung verloren, da heute bei einem Unfall auch alle Insassen Ansprüche gegen den Fahrer geltend machen können, der den Unfall verschuldet hat. Eine Deckungslücke bleibt aber, denn der Fahrer ist bei einem selbst verschuldeten Unfall nicht versichert. Hierfür stellen manche Versicherer eine besondere Produktkomponente bereit, zum Beispiel eine entsprechende Ergänzung der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung.

    Mit einer Schutzbriefversicherung sorgen Sie vor bei Pannen, Unfällen oder anderen unvorhergesehenen Zwischenfällen auf Ihrer Autofahrt. Versichert sind zum Beispiel Abschleppkosten oder die Rückreise per Bahn oder Flugzeug. Die Schutzbriefversicherung ist besonders praktisch, weil der Versicherer nicht nur Geldersatz leistet, sondern Assistance-Leistungen organisiert und damit gerade im Ausland eine wertvolle deutschsprachige Hilfestellung leistet.

    Erwähnenswert ist schließlich noch die Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, die sich um die Durchsetzung Ihrer Rechte nicht nur bei Unfällen, sondern auch in Zusammenhang mit dem Autokauf oder bei Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr kümmert.

    Licht in den Tarifdschungel bringen

    Autoversicherungen werden nach einer Vielzahl unterschiedlicher Tarifmerkmale kalkuliert. Tarifbücher in Papierform gibt es praktisch nicht mehr. Die Tarifierungssoftware der Versicherer berücksichtigen neben den Fahrzeugdaten, insbesondere der Typklasse, auch weitere Tarifmerkmale wie Kilometerleistung und Fahrerkreis. Selbst die Adresse des Kunden kann zu einer veränderten Einstufung führen.

    Vor diesem Hintergrund ist verständlich, dass Versicherungsvergleiche im Internet nur beschränkt Aussagen zulassen. Oft berücksichtigen sie nur repräsentativ ausgewählte Modellfälle. Die tatsächlichen Beiträge können individuell abweichen und sind mit Autoversicherungs-Rechnern online nur für ausgewählte Anbieter zu ermitteln. Neben dem Beitrag ist auch immer der individuelle Leistungsumfang des Angebotes zu berücksichtigen. Während sich die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherungen meist recht ähnlich sind, gibt es im Kaskobereich gravierende Unterschiede zum Beispiel bei der Versicherung von Glasbruch, Marderbiss oder Unfällen mit Tieren.

    Kündigungsmöglichkeiten prüfen

    Erwägen Sie einen Versicherungswechsel, prüfen Sie zunächst die Kündigungsmöglichkeiten Ihres Vertrages. Autoversicherungen haben mit Ausnahme der Rechtsschutzversicherung eine kurze Kündigungsfrist von nur einem Monat. Stichtag für die Kündigung ist aber längst nicht mehr bei allen Versicherern der 30. November. Viele Verträge beginnen und enden nämlich nicht mehr am 1. Januar, sondern die Versicherungsunternehmen lassen eine flexible Hauptfälligkeit zu.

    Vor einer Kündigung der Kfz-Versicherung lohnt es sich, mit dem bisherigen Versicherer zu sprechen. Neue Tarife bieten oft besseren Leistungsumfang, und langjährige Bestandskunden, die auch mit anderen Verträgen beim selben Unternehmen versichert sind, erhalten oft attraktive Sonderrabatte, die in keinem Online-Preisvergleich ausgewiesen sein können. Beachten Sie vor einem Wechsel auch mögliche Besonderheiten beim Schadenfreiheitsrabatt. Haben Sie mit dem bisherigen Versicherer Sonderregelungen vereinbart wie zum Beispiel einen Rabattschutz trotz eines Schadens, werden die zusätzlichen schadenfreien Jahre von einem neuen Versicherer meist nicht übernommen.

  • Günstige Kfz-Policen ermitteln

    Mit einem Kfz Versicherungsrechner lässt sich viel Geld sparen. Solche Rechner ermöglichen eine effiziente Suche nach billigen Autoversicherungen, da sie die aktuellen Konditionen zahlreicher Gesellschaften listen. User müssen alle relevanten Eckdaten nur ein Mal eingeben, anschließend erhalten sie eine Übersicht mit den individuellen Prämienhöhen. Auf dieser Basis findet sich rasch eine preiswerte Haftpflicht- oder Kaskoversicherung. Das Einsparpotenzial kann bis zu mehreren Hundert Euro im Jahr betragen, das Vergleichen lohnt.

    Wie ein Versicherungsrechner funktioniert

    Die individuellen Kosten für eine Kfz-Versicherung entscheiden sich an mehreren Faktoren. So gibt es verschiedene Kfz Typenklassen sowie Regionalklassen. Die Versicherer bewerten hierbei das Risiko bestimmter Modelle und bestimmter Gebiete, entsprechend viel verlangen sie für eine Police. In ländlichen Gegenden liegt das Unfallrisiko zum Beispiel meist höher als in Großstädten. Weitere Aspekte spielen eine Rolle, dazu zählen das Alter eines Versicherten und die Fahrpraxis. Wer billige Autoversicherungen auffinden will, muss alle diese Angaben tätigen. Nur dann kann ein Kfz Versicherungsrechner die persönlich besten Policen aufspüren.

    Diese Daten lassen sich innerhalb weniger Minuten eingeben. Anschließend müssen User nur noch bestätigen, daraufhin bekommen sie eine Liste mit zahlreichen Policen angezeigt. Sie sehen auf einen Blick, wie viel Versicherungen im Jahr kosten und wie hoch das Einsparpotenzial im Vergleich zu der bisherigen Versicherung liegt. Darüber hinaus können sich Interessierte über Leistungsdetails informieren. Welchen Versicherungsschutz bietet eine Gesellschaft genau? Hinsichtlich der Kfz-Haftpflicht interessieren unter anderem die Höhe der Deckungssumme und die Frage, ob eine Police eine Mallorca-Klausel beinhaltet. Haben sich Nutzer für eine Versicherung entschieden, können sie diese sofort online beantragen. Bei jedem Kfz Versicherungsrechner finden sich entsprechende Links.

    Zeitnaher Wechsel ist möglich

    Um von den Ergebnissen eines Vergleichsportals zu profitieren, müssen User nicht nur eine neue Versicherung abschließen. Sie müssen auch die Altverträge kündigen. Bei Kfz-Versicherungen lässt sich das denkbar leicht und zeitnah realisieren. So besteht mindestens ein Mal im Jahr ein Kündigungsrecht, bei den meisten Policen bis zum 30. November. Ein neuer Vertrag gilt dann ab dem Jahreswechsel. Zudem können Interessierte Sonderkündigungsrechte bei einem Fahrzeugwechsel, bei einem Schadensfall und bei einer Preiserhöhung nutzen. Bei einer Kostensteigerung trifft das aber nur zu, wenn die Versicherung aus internen Gründen mehr Geld verlangt. Höhere Kosten aufgrund eines Unfalls begründen kein Sonderkündigungsrecht.

    Wichtig: Versicherte sollten eine Kündigung stets schriftlich formulieren, das kann weitgehend formlos erfolgen. Die Kunden müssen nur identifizierbar, sie sollten neben der Adresse die Versicherungsnummer niederschreiben. Zudem empfiehlt es sich, den Kündigungsgrund wie eine Preiserhöhung zu nennen. Diese Kündigung schicken Verbraucher am besten per Einschreiben mit Rückschein ab. Nur so können sie den fristgerechten Eingang bewiesen. Die Erfahrung zeigt, dass es andernfalls zu Streitigkeiten kommen kann.

  • Wie Sie Ihr Motorrad günstig versichern

    Wie bei Autofahrern auch, lohnt es sich für die meisten Biker, regelmäßig ihre Motorradversicherung zu überprüfen. Durch einen Wechsel kann unter Umständen ein dreistelliger Betrag eingespart werden. Doch im Gegensatz zur Versicherung für das KFZ gibt es für Motorräder keinen einheitlichen Wechselzeitpunkt: Bei einigen Tarifen ist der Stichtag ebenfalls der 30. November, während andere Versicherungspolicen entweder zu Beginn oder auch zum Ende der Motorradsaison gekündigt werden können. Ein Sonderkündigungsrecht hat man übrigens immer dann, wenn die Versicherungsgesellschaft den Beitrag anhebt.

    Die Motorradversicherung vergleichen

    Wer bereits ein Motorrad hat, sollte seinen bestehenden Versicherungsvertrag zum Beispiel in guten Vergleichsportalen im Internet dahingehend überprüfen, ob er nicht ein günstigeres Angebot findet. Während bei Klein- und Leichtkrafträdern oft über 20 Euro eingespart werden können, gibt es bei Motorrädern über 125 Kubikzentimeter (ccm) Hubraum schnell eine Ersparnis von mehr als 100 Euro. Möglich sind dabei bis zu 750 Euro.

    Haftpflicht- und Kaskoversicherung

    Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Haftpflichtversicherung, die schuldhaft verursachte Schäden durch das Motorrad abdeckt. Zusätzlich kann man eine Teilkasko- oder sogar eine Vollkaskoversicherung abschließen. Dabei deckt die Vollkaskoversicherung selbstverschuldete Schäden an der eigenen Maschine ab. Doch ist diese in der Regel wegen der hohen Unfallgefahr entsprechend teuer. Daher lohnt sie sich nur bei neuen und sehr teuren Bikes. Dagegen deckt die Teilkasko vor allem Wildschäden ab und stellt einen Schutz gegen Diebstahl dar. Sie ist meist durchaus bezahlbar. Dabei lohnt ein Vergleich der Motorradversicherung mit und ohne Teilkasko.

    Sonderregeln bei Kleinkrafträdern

    Bei den sogenannten Kleinkrafträdern, also Mofa, Mopeds und 50er-Rollern, gelten besondere Versicherungsregeln. Diese müssen nicht bei der Zulassungsstelle angemeldet werden, sondern es ist immer zum 1. März eines Jahres ein neues Versicherungskennzeichen erforderlich. Dieses erhält man direkt von der Versicherungsgesellschaft. Diese Regelung gilt für alle Zweiräder, die nicht schneller als 45 km/h fahren und nicht mehr als 50 ccm Hubraum haben. Übrigens zahlen Fahrer, die jünger als 23 Jahre sind, mehr als Fahrer über 23 Jahren. So tragen die Versicherer der oft größeren Unvernunft jüngerer Fahrer Rechnung.

    Welche Tarifmerkmale die Police enthalten sollte

    Mit versichert sein sollte der Verzicht des Versicherers auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit. Dann kann die Versicherungsleistung nicht gekürzt werden, wenn man zum Beispiel eine rote Ampel überfährt und dadurch einen Unfall verursacht. Und um sich gegen sehr schwere Unfälle zu versichern, sollte man erhöhte Deckungssummen mit 50 oder sogar 100 Millionen Euro absichern. So ist man jederzeit auf der sicheren Seite. In Bezug auf Wildschäden sind in der Teilkaskoversicherung standardmäßig Schäden durch Haarwild, also Rehen und Wildschweinen, abgesichert. Wählt man dagegen erweiterte Wildschäden, sind auch Zusammenstöße mit Kühen und Pferden versichert.

    Eher ein Kann als ein Muss

    Wer sein Bike mit umfangreichen Extras ausgestattet hat, sollte in seinem Versicherungstarif diese Sonderausstattung im notwendigen Umfang abdecken. Dafür fällt dann in der Regel ein Aufpreis an. Auch sollte man sich überlegen, ob man einen Verzicht auf Abzug neu für alt in den Versicherungsumfang einschließt. Dann schließt der Versicherungsschutz die Kosten für alle Ersatzteile unabhängig vom Alter des Motorrads mit ein. Hat man dies nicht versichert, gibt es bei älteren Maschinen häufig einen Abzug bei Ersatzteilen. Und wer an einem Hang wohnt oder wessen Motorrad häufig im Freien steht, der sollte sich überlegen, ob er seine Maschine gegen erweiterte Elementarschäden absichert. Damit sind auch Schäden durch Lawinen aus Schlamm, Schnee und Gestein versichert. In Überschwemmungsgebieten sollte man sein Motorrad auch gegen Schäden dadurch versichern, obgleich dieses Merkmal den Versicherungsschutz teuer machen kann.

    Vergleichspotale unterstützen bei der Suche

    Einen bequemen und guten Überblick über Tarife für Motorradversicherungen erhält auf verschiedenen Vergleichsportalen im Internet. Dabei ist es empfehlenswert, nicht nur ein Vergleichsportal zu benutzen, sondern mehrere. So kann man preiswerte Tarife berechnen und ermitteln. Da nicht alle Anbieter in allen Portalen vertreten sind, ist die Verwendung mehrerer Versicherungsportale empfehlenswert, um den günstigsten Versicherungstarif für die Motorradversicherung zu finden.

  • Vollkaskoversicherung mit umfassendem Schutz

    Mit einer Vollkaskoversicherung erweitern Sie den Deckungsumfang der Teilkasko-Police insbesondere auf Schäden durch selbst verschuldete Unfälle und böswillige Beschädigung. Sind Sie langjährig unfallfrei unterwegs, muss dieser zusätzliche Versicherungsschutz nicht einmal viel teurer sein als die Teilkasko.

    Große Vermögenswerte umfassend absichern

    Das Auto ist in vielen Haushalten der wertvollste Vermögensgegenstand, abgesehen von einer Immobilie. Hat das Auto einen größeren Schaden oder wird es gestohlen, ist ein neues Fahrzeug nicht so einfach aus der Portokasse zu bezahlen. Wer berufstätig ist, braucht das Fahrzeug vielleicht dringend für den Weg zur Arbeit. So, wie Sie Ihr Haus gegen die wichtigsten drohenden Gefahren versichert haben, sollten Sie deshalb auch Ihren Pkw durch eine Vollkasko-Versicherung absichern.

    Unterschiedliche Deckungskonzepte der Versicherer

    Während die Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, die sich zum Beispiel nach einem Unfall um die Schäden der anderen Beteiligten kümmert, für jeden Fahrzeughalter Pflicht ist und sich die Versicherungskonzepte auch recht ähnlich sind, hat jeder Autofahrer bei der Kaskoversicherung, also der Versicherung des eigenen Fahrzeugs, die freie Wahl, ob und in welchem Umfang er sich versichern möchte. Nur für Leasingfahrzeuge und finanzierte Autos schreiben der Leasinggeber bzw. die Bank in der Regel eine Kaskoversicherung vor.

    Die Vollkasko-Deckung ist die umfassendste Variante der Fahrzeugversicherung. Sie umfasst zunächst alle Gefahren, die auch über eine Teilkasko versichert sind. Das sind insbesondere Brand, Elementarereignisse wie Sturm und Hochwasser, Diebstahl, Wildunfälle und Glasbruch. Bereits hier gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Versicherern: Sind bei einem Bruch der Windschutzscheibe Autobahnvignetten, die Plakette für die Umweltzone oder ein Regensensor gedeckt? Erhalten Sie Ersatz auch für die teuren Leuchtmittel in Xenon-Scheinwerfern? Erstreckt sich der Versicherungsschutz bei einem Zusammenstoß mit einem Tier wie früher nur auf Haarwild, oder ist die Deckung auf alle Säugetiere und sogar Vögel erweitert? Besteht Versicherungsschutz nicht nur für Marderbiss, sondern auch für die möglicherweise sehr teuren Folgeschäden am Motor?

    Die billigste Kraftfahrtversicherung muss nicht die günstigste sein. Verlassen Sie sich beim Versicherungscheck nicht auf einen reinen Preisvergleich. Achten Sie auf Unterschiede in den Deckungskonzepten und wählen Sie dann den Versicherer, der Ihnen ein bedarfsgerechtes Leistungspaket und einen guten Kundenservice zu einem fairen Preis bietet.

    Ersatz des Neupreises möglich

    Wer sein Auto über die Vollkasko versichert, hat nicht nur die Gewissheit, dass er auch bei einem selbst verschuldeten Verkehrsunfall und bei Vandalismus Schadensersatz bekommt, sondern genießt oft auch allgemein einen besseren Versicherungsschutz für die übrigen Gefahren. Viele Versicherer bieten zum Beispiel innerhalb einer festgelegten Zeit nach der Erstzulassung eine Neupreis-Entschädigung bzw. einen Ersatz des Kaufpreises bei Gebrauchtwagen. Damit wird eine in der Praxis bedeutende Deckungslücke geschlossen. Ein Neuwagen verliert schon einen bedeutenden Teil seines Wertes, wenn er beim Händler vom Hof gefahren ist, ganz einfach weil er nicht mehr neu ist. Mit einer reinen Zeitwert-Entschädigung müssten Sie beim Autokauf aus eigener Tasche draufzahlen.

    Schadenfreie Jahre werden angerechnet

    Die Erweiterungen des Versicherungsschutzes haben natürlich ihren Preis. Allerdings relativiert sich der Mehrbeitrag, wenn Sie langjährig schadenfrei unterwegs sind. In der Vollkaskoversicherung sammeln Sie, anders als in Teilkasko, schadenfreie Jahre, und erhalten einen entsprechenden Rabatt. Hatten Sie bislang keine Vollkasko, werden die schadenfreien Jahre aus der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung angerechnet, und Sie steigen direkt mit einem günstigen Beitrag ein. Für eine Teilkaskoversicherung zahlen Sie dagegen auch nach langer Schadenfreiheit 100 % des Tarifbeitrages. Damit lohnt sich die Vollkasko nicht nur für Neuwagen, sondern auch für gebrauchte Pkw.

    Der Beitrag hängt, wie auch in der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung, unter anderem vom Fahrerkreis ab. Wird Ihr Kfz von Fahrern unter 23 oder 25 Jahren gefahren, verlangen viele Versicherer einen Zuschlag. Die Altersgrenze ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Bei der Suche nach den günstigsten Autoversicherungen müssen Sie dies beachten, wenn Sie ein junger Fahrer sind oder junge Leute Ihr Auto fahren.

    Kaskoversicherung nur für den Urlaub

    Selbstverständlich lassen sich auch Kfz mit Saisonkennzeichen kaskoversichern. Für ganzjährig zugelassene Fahrzeuge bieten einige Versicherer eine pfiffige Lösung in Form einer Urlaubskasko, wenn sie zum Beispiel mit dem Auto in einen Auslandsurlaub fahren und den Vollkasko-Schutz nur für die Reisezeit benötigen. In anderen Ländern sind die Haftungsgrundlagen und die Deckungssummen der gegnerischen Haftpflichtversicherung oft nicht mit dem deutschen Standard vergleichbar. Nach einem Unfall haben Sie eventuell Schwierigkeiten, Ihre Rechte durchzusetzen. Der Vollkasko-Versicherer zahlt Ihnen dann den Fahrzeugschaden und kümmert sich selbst um einen Regress beim Schadenverursacher. Sinnvoll ist die Verbindung der Urlaubskasko mit Schutzbrief-Leistungen, die zum Beispiel die Rückführung des Fahrzeugs und die Bahnfahrt der Reisenden nach Deutschland umfassen.

  • Schutz für alte Schätzchen

    Wessen Auto mindestens 20 Jahre alt ist, der kann eine kostengünstige Oldtimer Versicherung abschließen. Nicht Regional- und Schadensklassen bestimmen in diesem Fall die Prämie der Kraftfahrzeugversicherung, sondern Alter, Zustand und Wert. Und weil Oldtimerbesitzer ihr Fahrzeug hegen und pflegen und meist nur eher selten eine Ausfahrt machen, gehen Versicherer von einem geringen Schadensrisiko aus. So bieten sie günstige Haftpflichttarife für die alten Schätzchen an. Außerdem erfolgt keine Einstufung in Schadensfreiheitsklassen, sondern es wird nur der niedrigste Tarif in Rechnung gestellt. Wer seinen Oldtimer versichern möchte, sollte jedoch zusätzlich zur Versicherungsprämie auch auf Deckungssummen und weitere Leistungen achten.

    Ein guter Originalzustand ist eine wichtige Voraussetzung

    Bereits 20 Jahre alte Autos können günstig als Oldtimer versichert werden. Historische Motorräder und LKW gelten jedoch erst ab einem Alter von 30 Jahren als Oldtimer. Dabei ist das Alter eines Fahrzeugs nicht die einzige Bedingung. Zusätzlich muss man nachweisen, dass sich das zu versichernde Fahrzeug in einem gut erhaltenen Originalzustand befindet. Das geht unter anderem durch Fotos oder ein entsprechendes Gutachten hervor. Dabei gibt es verschiedene Formen von Gutachten für unterschiedliche Zwecke: Zum einen das Oldtimer-Kurzgutachten zur Versicherungseinstufung und zum anderen Wertgutachten zur Feststellung des aktuellen Marktwertes. Darüber hinaus das Gutachten nach Paragraf 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), mit dem man das H-Kennzeichen beantragt.

    Für sogenannte Youngtimer zwischen 20 und 29 Jahren wird meist von den Versicherern ein Kurzgutachten verlangt, wobei es nicht einfach nachzuweisen ist, dass es sich um ein potenzielles Liebhaberfahrzeig, also um einen Youngtimer, handelt. Dabei fordern die Versicherer für eine Oldtimer Versicherung in der Regel einen Mindestwert zwischen 4.000 und 5.000 Euro.

    Auch auf das Alter kommt es an

    Für die steuerliche Einstufung als Oldtimer ist das Gutachten zur Erlangung des H-Kennzeichens ausschlaggebend. In diesem Fall ist die Steuer gesetzlich geregelt mit einheitlichen 191,73 Euro pro Jahr. Zudem wird dadurch der erhaltenswerte Zustand des Autos belegt, was bei vielen Versicherern wichtig ist. Wie bei normalen Fahrzeugen auch gliedert sich die Oldtimer Versicherung in Haftpflicht-, Teil- sowie Vollkaskoversicherung. Dabei ist für die Versicherungsprämie vor allem das Alter des Fahrzeugs wichtig. Dabei werden drei Altersstufen unterschieden: Zunächst die Altersstufe von 20 bis 29 Jahren, dann von 30 bis 44 Jahren und schließlich Fahrzeuge ab 45 Jahren. Zusätzlich spielt auch das Alter des Fahrers eine Rolle. Diese dürfen bei den meisten Versicherern erst ab 23 Jahren eine Haftpflichtversicherung abschließen und bei manchen sogar erst ab dem 25. Lebensjahr. Darüber hinaus ist ein PKW, der vom Halter als Hauptfahrzeug genutzt wird, eine weitere Voraussetzung für den Erhalt einer Oldtimer Versicherung. Als Nachweis dient die Versicherungspolice dieses Fahrzeugs für den Alltag. Und weitere Bedingungen für eine Oldtimer Versicherung sind, dass das alte Schätzchen in einer abschließbaren Garage untergebracht ist und die jährliche Fahrleistung nicht mehr als 9.000 Kilometer beträgt.

    Welche Versicherungen sonst noch in Frage kommen

    Oldtimer Versicherungen bieten über den ganz normalen Versicherungsschutz hinaus auch eine Allgefahrendeckung an. Die versicherten Gefahren umfassen Motorschäden, Getriebeschäden, Transportschäden und weitere Schäden. Dabei müssen nicht versicherte Gefahren im Vertrag ausdrücklich ausgeschlossen werden, wie zum Beispiel altersbedingter Verschleiß. Eine zusätzliche Kaskoversicherung benötigt derjenige, der sein Fahrzeug gegen Vandalismus oder Diebstahl versichern möchte. Dazu ist ein aktuelles Marktwertgutachten erforderlich. Eine solche Kaskoversicherung erhalten jedoch nur gut erhaltene Oldtimer, die sich weitestgehend im Originalzustand befinden. Dabei richtet sich der Beitrag nach dem ermittelten Wert und liegt meist deutlich über der Haftpflichtversicherung, die oft weniger als 100 Euro pro Jahr beträgt.

    Verschiedene Angebote bei unterschiedlichen Versicherern einholen

    Eine Oldtimer Versicherung haben zahlreiche Versicherer im Angebot. Doch das Thema erfordert intensive Beratung einerseits und maßgeschneiderte Lösungen andererseits. Deshalb raten Experten von der Nutzung von Online-Vergleichsportalen eher ab. Stattdessen wird empfohlen, bei verschiedenen Versicherern Angebote einzuholen. Zusätzlich können Schutzbriefe im Versicherungsumfang enthalten sein. Dabei sollte man darauf achten, dass auch im Falle einer Panne, zum Beispiel bei einem Motorschaden, der Transport zu einer Spezialwerkstatt für Oldtimer mit versichert ist, damit eine Autoreparatur dort vorgenommen werden kann. In normalen Schutzbriefen etwa vom ADAC ist in der Regel nur das Abschleppen bis zur nächsten Werkstatt versichert.

    Insgesamt sollten sich Besitzer von Oldtimern, die ihr Fahrzeug versichern wollen, zunächst umfassend informieren und mehrere Angebote von verschiedenen Versicherungsgesellschaften einholen und miteinander vergleichen. KFZ-Fahrer unter 23 Jahren erhalten allerdings in der Regel keine Oldtimer Versicherung.

  • Billige Kfz-Haftpflicht vereinbaren

    Jeder Autobesitzer muss eine Kfz Haftpflichtversicherung abschließen, das schreibt der Gesetzgeber vor. Welchen Anbieter Kunden wählen, entscheiden sie dagegen alleine. Sie treffen in diesem Bereich auf zahlreiche Policen, die sich durch massive Preisunterschiede auszeichnen. Die billigste Versicherung kann im Vergleich zu einer teuren Police einen dreistelligen Betrag im Jahr ersparen.

    Kfz-Haftpflichtpolicen richtig vergleichen

    Angesichts der Vielzahl an Angeboten empfiehlt es sich, ein Vergleichsportal zu nutzen. Solche Portale listen die aktuellen Konditionen zahlreicher Versicherer. Dadurch entgeht Verbrauchern keine günstige Versicherung. Zusätzlich vergleichen sie effizient. Sie müssen alle relevanten Eckdaten nur ein Mal eingeben, auf dieser Basis können Portale individuell die Prämie für eine Haftpflichtversicherung berechnen. Welche Kosten Autobesitzer zu tragen haben, entscheidet sich nämlich an zahlreichen persönlichen Faktoren. Dazu zählen die Kfz Typenklassen und Regionalklassen. Diese beiden Aspekte gehen auf unterschiedliche Risiken mit bestimmten Fahrzeugmodellen und in bestimmten Regionen zurück. Darüber hinaus interessieren Punkte wie das Alter des Besitzers, der Zeitraum des Führerscheinbesitzes und die Schadenfreiheitsklasse.

    Ein gutes Versicherungsportal fragt solche und weitere Faktoren ab, nur auf dieser Grundlage kann es fundierte Ergebnisse anzeigen. Diese Resultatsliste versetzt User in die Lage, rasch die billigsten Versicherer zu erkennen. Zusätzlich sollten sie ausgewählte Leistungsmerkmale in die Überlegungen einbeziehen, zum Beispiel die Höhe der Deckungssumme. Der Gesetzgeber verpflichtet die Versicherer zu gewissen Mindestdeckungssummen, etwa zu 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden. Das liest sich viel, kann aber bei einem schlimmen Unfall nicht ausreichen. Autobesitzer sollten deshalb lieber Policen mit deutlich höheren Deckungssummen vorziehen. Gute Versicherer bieten zum Beispiel pauschal 50 oder gar 100 Millionen Euro an. Als vorteilhaft erweist sich bei der Kfz Haftpflichtversicherung eine integrierte Mallorca-Klausel. Wer in manchen Ländern wie vornehmlich in südeuropäischen Staaten einen Leihwagen mietet, schließt vor Ort zwar eine extra Haftpflichtpolice ab. Die Deckungssummen liegen aber oft weit niedriger als in Deutschland. Bei einer Mallorca-Klausel hebt der deutsche Versicherer diese Deckungssumme zumindest auf die Mindestdeckungssumme hierzulande an. Im Schadensfall kann das vor dem finanziellen Ruin bewahren, deswegen verdient dieser Aspekt unbedingt Berücksichtigung. Über diese Punkte hinaus regelt der Gesetzgeber einen Großteil der Leistungen einer Kfz Haftpflichtversicherung, sodass sich die Versicherungen stark ähneln.

    Die Wechselmöglichkeiten: Mindestens jährlich

    Bestenfalls vereinbaren Versicherte bereits beim ersten Mal eine günstige Police. Viele Autobesitzer verfügen aber bereits über eine Kfz Haftpflichtversicherung, die sich bei einem Preisvergleich als zu teuer erweist. Diese Versicherungsnehmer sollten zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu einem preiswerteren Angebot wechseln. Die gute Nachricht: Auf dem Markt an Autoversicherungen gibt es mit einer jährlichen Kündigungsmöglichkeit eine kundenfreundliche Besonderheit. Bei fast allen Versicherern gleicht das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr, sodass der Stichtag bei einer einmonatigen Kündigungsfrist jeweils auf dem 30. November liegt. Geht das Kündigungsschreiben spätestens am 30. November bei der Versicherungsgesellschaft ein, können sich Versicherte ab dem darauffolgenden 1. Januar günstiger versichern.

    Darüber hinaus bestehen weitere verbriefte Wechselmöglichkeiten, sogenannte Sonderkündigungsrechte. Das gilt erstens bei einer Erhöhung der Preise. Eine eventuelle Kostenerhöhung teilen Versicherer ab etwa Oktober mit, die Mitteilung kann aber auch erst im Dezember eingehen. Ab dem jeweiligen Zeitpunkt beginnt eine einmonatige Kündigungsfrist. Versicherungsnehmer sollten dieses Schreiben gründlich begutachten. Es kann eine Preissteigerung vorliegen, obwohl die tatsächlichen Prämien stagnieren oder sinken. Das kann bei einer Einstufung in eine bessere Schadenfreiheitsklasse geschehen, dies kann die Kostenerhöhung auf den ersten Blick überdecken. Gesellschaften müssen darüber aber detailliert informieren. Zweitens können Versicherungsnehmer unter bestimmten Umständen bei einem Schadensfall kündigen. Das trifft dann zu, wenn der Versicherer den Schaden übernimmt oder ihn zu Unrecht ablehnt. Drittens können Verbraucher bei einem Fahrzeugwechsel eine neue Kfz Haftpflichtversicherung vereinbaren. In diesen beiden Fällen beträgt die Kündigungsfrist ebenfalls einen Monat.

    In allen diesen Situationen sollten Versicherte bei der Kündigung einige Tipps beherzigen. So sollten sie die Kündigung schriftlich formulieren und hierbei wichtige Daten wie Anschrift und Versicherungsnummer festhalten. Zudem sollten sie sich auf den Kündigungsgrund beziehen, also etwa auf einen Schadensfall. Sie sollten das Kündigungsschreiben auch rechtzeitig abschicken und nicht auf den letzten möglichen Tag warten. Schließlich sollten Versicherte die Kündigung als Einschreiben mit Rückschein abschicken. Sie können damit beweisen, dass die Kündigung rechtzeitig eingegangen ist. Die Erfahrung zeigt, dass es bei gewöhnlichen Briefen deswegen immer wieder zu Streitigkeiten kommt. Mit etwas mehr Porto meiden Verbraucher diese Problematik.

  • Das Wohnmobil optimal versichern

    Mit einer guten Wohnmobilversicherung schützen Besitzer ihr Fahrzeug umfassend und preiswert. Wie bei Autoversicherungen gilt auch für ein Wohnmobil: Der Gesetzgeber schreibt eine Haftpflichtversicherung vor. Deren maximale Deckungssumme liegt am besten deutlich über den gesetzlichen Anforderungen, zum Beispiel bei 50 oder 100 Millionen Euro. Darüber hinaus sollten Wohnmobilbesitzer mindestens eine Teilkasko-Versicherung abschließen. Bei einem neueren und wertvolleren Modell sollten sie den umfangreicheren Schutz einer Vollkasko-Wohnmobilversicherung vorziehen. Der wesentliche Unterschied: Eine Vollkasko-Versicherung zahlt auch den Schaden am eigenen Auto, selbst wenn der Versicherte den Unfall verursacht hat. Zudem kommt eine Vollkasko-Versicherung bei Vandalismusschäden auf. Bei einer Teilkasko handelt es sich dagegen um einen wichtigen Basisschutz, der unter anderem Schäden durch Unwetter und Diebstahl umfasst. Wer die teurere Vollkasko abschließt, profitiert selbstverständlich auch von diesen Basisleistungen.

    Ob Haftpflicht oder Kasko, die Leistungen bei einer Wohnmobilversicherung unterscheiden sich vielfach. Einige Beispiele sollen das aufzeigen. So sollten Interessierte nach Ausschlussgründen bei den Leistungen fragen. Bei einigen Versicherern gilt der Versicherungsschutz in bestimmten Ländern wie Tunesien oder beim Campen in der freien Wildnis nicht. Als wichtig kann sich ein Ausland-Schadenschutz erweisen. Werden Wohnmobilfahrer im Ausland unverschuldet in einen Unfall verwickelt, kann es zu Problemen mit dem Unfallverursacher und dessen Versicherung kommen. Das kann unter anderem an wesentlich niedrigeren Deckungssummen in manchen Ländern liegen. Es droht die Gefahr, dass Besitzer den ihnen zustehenden Schadensersatz nicht oder nur teilweise erhalten. Bei einem Ausland-Schadenschutz existiert dieses Risiko nicht, in solchen Fällen übernimmt die eigene Wohnmobilversicherung den Schaden. Eine weitere interessante Leistung: ein Schutzbrief für Unfall- und Pannenhilfe.

    Versicherungen konsequent vergleichen

    Bei einem Vergleich von Wohnmobilversicherungen interessieren nicht nur die Leistungen, sondern auch die Kosten. Mit einem Tarifrechner sollten Verbraucher möglichst viele Versicherungen miteinander vergleichen, nur so finden sie Angebote mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit ein Portal die individuellen Prämien fundiert berechnen kann, bedarf es einiger persönlicher Angaben. Dazu zählen Fahrzeugdaten und Eckdaten zur eigenen Person. Auf dieser Basis ermittelt ein Vergleichsrechner die individuell günstigsten Policen.

    Zudem interessieren diverse Möglichkeiten, sich noch billiger zu versichern. Wer bereits ein Auto besitzt, kann bei einigen Versicherungen seinen Schadenfreiheitsrabatt von der Pkw-Versicherung übertragen lassen. In der Konsequenz sinken die Prämien für die Wohnmobilversicherung. Manche Versicherer bieten zusätzlich attraktive Pakete aus Wohnmobil- und Pkw-Versicherungen. Vereinbaren Verbraucher für beide Fahrzeuge bei der gleichen Gesellschaft Policen, erhalten sie einen prozentualen Rabatt. Bei einer solchen Offerte sollten Interessierte aber genau prüfen, ob alle beinhalteten Versicherungen bei einem Vergleich günstig abschneiden und sich das Gesamtpaket somit auszahlt.

    Eine weitere Frage verdient eine Antwort: Wann sollten Verbraucher Wohnmobilversicherungen vergleichen? Bei einem Erstvertrag sollten sie immer einen solchen Vergleich durchführen. Aber auch bereits Versicherte sollten stets Ausschau nach günstigeren Policen halten. Es existiert mindestens ein Mal im Jahr eine Wechseloption. Bei den meisten Versicherern liegt der Stichtag dafür auf dem 30. November, zum neuen Jahr profitieren Verbraucher von einem preiswerteren Angebot. Des Weiteren bestehen verschiedene Sonderkündigungsrechte, zum Beispiel nach einer Preiserhöhung und einem Schadensfall. Bei allen diesen Kündigungsmöglichkeiten sollten Versicherte die Kündigung schriftlich formulieren, persönliche Daten wie die Versicherungsnummer angeben und sich konkret auf einen Kündigungsgrund beziehen. Dieses Schreiben sollten sie fristgerecht und per Einschreiben mit Rückschein absenden, mit einem solchen Einschreiben können sie den rechtzeitigen Eingang des Briefs beweisen. Die höheren Portokosten lohnen für diese Sicherheit.

  • Lkw richtig und umfassend versichern

    Während die meisten Autofahrer bei der Versicherung ihres privaten Pkw über ausreichende Informationen verfügen, ist die Lkw-Versicherung ein recht komplexes Spezialgebiet. Die Beitragsermittlung folgt anderen Kriterien, und für viele Versicherer gehören Lkw auch nicht gerade zu den besonders beliebten Risiken. Lesen Sie, welchen Versicherungsschutz Sie für einen Lkw benötigen und wie Sie einen passenden Anbieter finden.

    Versicherungen rund um den Lkw

    Wie jedes andere Kraftfahrzeug braucht ein Lkw eine Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung. Sie ersetzt Ansprüche von Verkehrsopfern, wenn der Lkw-Fahrer einen Unfall verursacht oder der Halter für einen Schaden verantwortlich ist. Der Mindestumfang ist gesetzlich festgelegt, übrigens ohne Unterschied zum Pkw. Marktüblich sind Deckungen, die weit über die Mindestsummen hinausgehen, zum Beispiel eine Deckungssumme von 100 Mio. EUR. Das ist nicht überzogen, denn gerade mit einem Lkw können erhebliche Schäden verursacht werden. Fährt ein Lkw auf ein Stau-Ende auf, ist nicht nur hoher Sachschaden zu befürchten, sondern sind leider auch schwere Verletzungen der Fahrzeuginsassen an der Tagesordnung. Behandlungs- und Pflegekosten sowie Verdienstausfall können selbst bei einem einzelnen Menschen schnell Millionenhöhe erreichen. Vor einigen Jahren machte ein Schaden Schlagzeilen, bei dem ein brennender Lkw eine Autobahnbrücke unbenutzbar machte. Die Reparaturkosten betrugen 30 Mio. EUR, der bislang teuerste Versicherungsfall der Kraftfahrt-Haftpflichtversicherung in Deutschland. Zeitweise drohten sogar ein weit teurer Abriss und Neubau der Brücke.

    Ergänzend zur zwingend vorgeschriebenen Haftpflichtversicherung ist die freiwillige Fahrzeugversicherung ein sinnvoller Baustein der Lkw-Versicherung. Sie gibt es als Teilkasko- oder Vollkasko-Versicherung. Die Teilkasko ersetzt Schäden zum Beispiel durch Diebstahl, Brand, Kurzschluss, Wildunfall oder Elementarereignisse wie Hagel, Sturm und Hochwasser. In der Vollkasko kommen böswillige Beschädigung und Unfallschäden hinzu. Unfallschäden sind in der Lkw-Versicherung ein kritisches Thema, weil die Abgrenzung zu standardmäßig nicht versicherten Betriebsschäden öfter eine Rolle spielt als beim Pkw. Für einen versicherten Unfall ist ein äußeres Ereignis Voraussetzung. Gerät zum Beispiel ein Baustellen-Lkw beim Abladen von Steinen in Schräglage und kippt um, fehlt es an einer äußeren Einwirkung. Achten Sie gegebenenfalls darauf, eine Versicherung abzuschließen, die Betriebsschäden einschließt.

    Je nach Verwendungszweck des Lkw empfehlen sich zusätzliche Transportversicherungen, um auch Versicherungsschutz für die beförderten Güter zu genießen. Für Lkw-Transporte im Werkverkehr besteht meist eine Gütertransportversicherung. Speditionsunternehmen schließen eine Frachtführer-Haftpflichtversicherung ab.

    Beiträge nach Verwendung, Leistung und Wert

    Während die Beiträge für Pkw hauptsächlich nach Typ- und Regionalklasse sowie weiteren Tarifmerkmalen kalkuliert werden, richtet sich die Tarifierung in der Lkw-Versicherung für die Haftpflichtversicherung meist nach der Leistung des Fahrzeugs. In der Fahrzeugversicherung ist der Wert des Lkw entscheidend, denn identische Fahrgestelle können mit sehr verschiedenen Aufbauten geliefert werden, vom Kipplaster bis zu einem Kühlcontainer. Auch die Verwendung des Fahrzeugs, also Werk-, Nah- oder Fernverkehr spielt für den Preis eine Rolle. Das ist beim Pkw genauso, fällt aber oft nicht auf, weil man zunächst nur an das eigene Privatauto denkt. Wer einen Pkw als Mietwagen oder Taxi versichern will, zahlt erheblich mehr. Das ist übrigens ein wichtiger Diskussionspunkt bei den Bestrebungen des Online-Unternehmens Uber, Fahrgäste an Privatfahrer zu vermitteln.

    Kraftfahrtversicherungen für Lkw werden häufig nicht als Einzelverträge abgeschlossen, sondern als Flottenverträge. Diese umfassen alle Lkw des versicherten Unternehmens. Sie sind in der Vertragsverwaltung sowohl für den Versicherer als auch für den Kunden einfacher, besonders bei häufigem Fahrzeugwechsel. Es gibt auch keine Schadenfreiheitsrabatte für einzelne Fahrzeuge, die zur Beitragsoptimierung getauscht werden müssten. Ob die Versicherer Rabatte auf Flottenverträge einräumen, hängt vom Schadenverlauf ab. Hier gibt es sehr große Unterschiede, abhängig vom Einsatz der Fahrzeuge und der Zuverlässigkeit der Fahrer. Hohe Risikopotenziale bergen zum Beispiel Zustelldienste, die unter Zeitdruck im dichten Stadtverkehr unterwegs sind.

    Den richtigen Versicherer finden

    Die gute Nachricht: Versicherungsrechner findet man online auch für die Lkw-Versicherung. Die schlechte Nachricht: Wie bei Pkw fehlt den Vergleichsportalen in der Regel ein vollständiger Marktüberblick. Gerade bei Flottenverträgen ist eine umfassende Beratung unabdingbar. Immerhin bieten die Dienste im Internet einen Anhaltspunkt, was die Verträge leisten und was sie kosten. Unser Tipp: Sprechen Sie mit dem Versicherer oder Vermittler, der auch die Sach- und Haftpflichtversicherungen Ihres Unternehmens betreut. In vielen Fällen haben diese Verträge einen günstigeren Schadenverlauf als die Lkw-Versicherung. Der Versicherer wird also im Paket und mit Blick auf die gesamte Kundenverbindung eher bereit sein, das Flottengeschäft zu günstigen Konditionen zu übernehmen als ein Anbieter, der nur Ihre Autoversicherungen bekommt.

    Ein intelligentes Flottenmanagement, entweder im eigenen Unternehmen oder über einen Drittanbieter, kann helfen, Versicherungsbeiträge zu sparen. Ein effizienter Einsatz der Fahrzeuge und das Identifizieren von Schadenpotenzialen senkt mittelfristig die Schadenquote und eröffnet somit auch Verhandlungsspielraum für weitere Beitragsnachlässe.