Schlagwort: Kreditkarten Vergleich

  • So lange wartet man auf die Karte

    Beim Kreditkarte beantragen ist die Dauer der Bearbeitung von Anbieter zu Anbieter verschieden. Was sich gleicht, sind die verschiedenen Schritte, die ein Kunde gehen muss, wenn er eine Kreditkarte möchte. In der Regel muss er drei Dinge tun, um seine Kreditkarte zu beantragen. Die Dauer der einzelnen Etappen reicht von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Tagen oder Wochen.

    Die richtige Entscheidung

    Der erste Schritt auf dem Weg zu einer neuen Kreditkarte ist die Entscheidung, welche Kreditkarte es sein soll. Möglich sind Karten wie Mastercard, Visa, American Express oder von anderen Anbietern. Bei Kreditkarte beantragen ist die Dauer der Bearbeitung nicht davon abhängig, von welcher Kreditkartenfirma die Karte stammt. Denn die Unternehmen mit ihren Millionen ausgegebenen Karten haben meist keinen direkten Kontakt zum Kunden. Ausnahme ist hier American Express. Das Unternehmen arbeitet selbst mit Kunden. Bei den anderen Firmen treten Kreditinstitute oder Organisationen als Emittenten auf. Sie bestimmen, wie lang sich beim Kreditkarte beantragen die Dauer vom ersten Kontakt des Kunden über das Angebot und den Antrag bis hin zur Auslieferung gestaltet.

    Die besten Kreditkarten sind für viele Kunden die Karten, die für den Verbraucher kostenfrei sind. Kreditkarten mit Null Euro Jahresgebühr bieten viele Kreditinstitute. Deshalb ist auch hier die Auswahl riesig. Kunden sollten bei der Entscheidung für ein kostenloses Angebot darauf achten, dass auch die Entgelte für die Benutzung der Karte gering sind. Vor allem das Geld abheben am Automaten schlägt bei vielen Karten zu Buche. Außerdem sind bei einigen Angeboten die Zinsen hoch, wenn der Kunde das Angebot des Teilzahlungskredits nutzt. Wer hier vergleicht, findet schnell das für ihn beste Angebot. Beim Kreditkarte beantragen ist die Dauer bis zur Auslieferung auch nicht davon abhängig, wie hoch die Gebühren für die Karte sind.

    Antrag in wenigen Minuten

    So gibt es Anbieter, bei denen der Antrag für eine Kreditkarte nur wenige Minuten dauert. Bei Anträgen, die online gestellt werden, benötigen Emittenten tatsächlich nur von wenige Augenblicke, bis sie die Anfrage des Kunden beantworten. Einige Anbieter schicken innerhalb dieser sehr kurzen Zeit nicht nur die Dokumente für den Antrag an den Kunden. Sie entscheiden auch, ob sie dem Kunden eine Kreditkarte gewähren und wie hoch der auf dieser Kreditkarte eingeräumte Verfügungsrahmen ist. Zwar fragen die Kreditinstitute bei der Schufa nach negativen Einträgen zum Kunden und ziehen Erkundigungen über seine Bonität ein. Aber heute dauert das insgesamt nur wenige Minuten, so dass für die Entscheidung beim Kreditkarte beantragen die Dauer relativ kurz ist.

    Auch bei der Beantragung von Prepaid Kreditkarten sind die Emittenten relativ schnell. Das liegt daran, dass das Kreditinstitut hier bestimmte Handlungen nicht vollziehen muss. Da es sich bei den Karten um Angebote auf Guthabenbasis handelt, müssen keine Informationen zur Bonität des Kunden eingeholt werden. Das verkürzt die Zeit vom Antrag des Kunden bis zur Information über die Bewilligung. Damit ist bei allen Kreditkartentypen der erste Schritt auf dem Weg zur Karte insgesamt auch der kürzeste. Auch wenn der Kunde in kurzer Zeit bei allen Offerten erfährt, ob die Bank ihm eine Karte gewährt, ist sie damit noch lange nicht beim Kunden.

    Identifizierung beim Emittenten

    Denn der Kunde muss nun die Antragsunterlagen, die ihm der Emittent online zuschickt, ausfüllen und an den Herausgeber der Karte senden. Am häufigsten wird als Methode dabei das so genannte PostIdent-Verfahren angewendet. Die Herausgeber wollen auf diese Weise die Identität ihrer Kunden prüfen. So gehen sie sicher, dass kein Dritter an Stelle des Antragsstellers einen Vertrag in dessen Namen abschließt. Das Gesetz gegen die Geldwäsche in Deutschland verlangt diese Sorgfalt. Die Deutsche Post AG hat das PostIdent-Verfahren dafür entwickelt. Es ist sicher und wird im Bereich Finanzen häufig verwendet. Selbst Kredite, die über das Internet beantragt werden können, erlangen auf diese Weise rechtliche Gültigkeit.

    Das PostIdent-Formular wird beim Bestellen einer Kreditkarte entweder direkt ausgedruckt und vom Kunden mit ausgefüllt oder der Herausgeber der Karte sendet das Papier mit den Unterlagen zu. Mit dem Formular und den gültigen Personalpapieren geht es zu einer Postfiliale. Die prüft alle Angaben und Daten und gibt sämtliche Unterlagen anschließend an das Kreditinstitut weiter. Das Verfahren ist übrigens kostenlos. Allerdings gibt es beim PostIdent-Verfahren einen Nachteil. Der Kunde muss persönlich zur Postfiliale. Das nimmt oft einige Zeit in Anspruch. Damit verlängert sich beim Kreditkarte beantragen die Dauer entscheidend. Wesentlich schneller geht es per Video Ident. Dabei kann sich ein Kunde bequem online über Skype bei einigen Anbietern in wenigen Minuten identifizieren.

    Warten auf die Karte

    Auf das Zusenden der Karte durch den Herausgeber muss der Kunde dennoch warten. Das hat einen einfachen Grund. Die Karte wird individuell für den entsprechenden Kunden geprägt, sie muss darüber hinaus mit den elektronischen Features versehen werden, die das elektronische Bezahlen oder das Geld abheben am Automaten möglich machen. In der Regel brauchen die Herausgeber etwa zwei, maximal drei Wochen, bis sie ihrem Kunden die Karte zusenden. Aus Gründen der Sicherheit kommen Karte und dazugehörige Pin getrennt an. Auch das dauert ein paar Tage. Am Ende kann man davon ausgehen, dass zwischen dem Antrag und dem Zusenden der Karte etwa zwei bis drei Wochen vergehen.

  • Gratis Kreditkarte zum Girokonto

    Viele Banken bieten ein Girokonto mit Kreditkarte an. Für Kunden hat das den Vorteil, dass sie zusätzlich zur gewöhnlichen EC-Karte über eine weitere Zahlungsmöglichkeit verfügen. Eine Kreditkarte erweist sich zum Beispiel für das Bezahlen im Internet als praktisch. Bei Reisen ist sie oftmals sogar unabdingbar, das gilt unter anderem für Aufenthalte in Amerika. Ohne Kreditkarte können Urlauber und Geschäftsreisende in den USA fast nirgends ein Hotel buchen. Zudem können Nutzer beim Geldabheben und Bezahlen im Ausland viel Geld sparen, wenn sie sich die beste Karte zulegen.

    Konditionen intensiv vergleichen

    Ob das Kreditkartenangebot einer Bank gut ist, hängt vom Preis-Leistungs-Verhältnis ab. Einen besonderen Blick verdient eine mögliche Gebühr: Top-Anbieter verzichten dauerhaft darauf. Konkurrenten fordern dagegen 30 Euro, 40 Euro oder mehr im Jahr. Aufpassen sollten Verbraucher bei Lockangeboten. Manche Dienstleister offerieren eine Kreditkarte ein oder zwei Jahre lang kostenlos, danach berechnen sie hohe Gebühren. Zudem sollten Verbraucher das Augenmerk auf die Leistungen legen. Vielen Kunden genügt eine Karte mit den Grundfunktionen, diese sollten gezielt nach kostenlosen Offerten Ausschau halten. Wer dagegen Wert auf Zusatzleistungen wie eine Reiseversicherung legt, muss auch bei den preiswertesten Banken mit einer Jahresgebühr rechnen. In diesem Fall sollten Interessierte Kreditkarten mit einem ähnlichen Leistungsumfang miteinander vergleichen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten.

    Bei einem Girokonto mit Kreditkarte kommt es auch auf die Nutzungsgebühren an. Vereinzelte Anbieter überzeugen damit, dass Kunden weltweit mit ihrer Karte kostenlos Geld abheben können. Insbesondere für Menschen, die öfters im Ausland weilen, ergibt sich dadurch ein riesiges Einsparpotenzial. Zudem fragt sich, ob die Karteninhaber beim Bezahlen außerhalb des Euro-Raums Gebühren stemmen müssen. Innerhalb Deutschlands und in den anderen Euro-Ländern stellt das kein Problem dar, in diesen Staaten zahlen Kunden grundsätzlich gratis. Anderswo können sich aber beträchtliche Beträge summieren: Liegt die Gebühr beispielsweise bei 2 % des Umsatzes, zieht die Bank bei einem Gesamtumsatz von 1.000 Euro 20 Euro ein. Begleichen Urlauber während einer Reise sämtliche Rechnungen von Urlaub bis hin zu einem Mietwagen mit der Kreditkarte, handelt es sich um deutlich größere Summen.

    Einige Banken belohnen Kunden, wenn sie ihre Kreditkarten zum Bezahlen verwenden. Das hat einen nachvollziehbaren Hintergrund: Die Anbieter kassieren von Händlern vor Ort und im Internet für jede Kartenzahlung Gebühren. Bonusprogramme sollen die Käufer dazu animieren, die Kreditkarte möglichst häufig einzusetzen. Die Konditionen und die Prämien dieser Programme unterscheiden sich. Es gibt zum Beispiel Sachprämien, andere Institute überweisen auf das Girokonto mit Kreditkarte Geld. Beim Vergleichen sollten Interessierte prüfen, wie viele Punkte sie erhalten und welchen Gegenwert diese besitzen.

    Das Gesamtpaket muss stimmen

    Eine kostenlose Kreditkarte bringt Kunden jedoch nichts, wenn sie für das Girokonto eine hohe monatliche Kontoführungsgebühr bezahlen müssen. Der Anspruch muss sein, dass die Kreditkarte und das Girokonto keine Gebühren kosten. Das lässt sich realisieren, insbesondere Direktbanken werben mit gebührenfreien Konten und Kreditkarten. Zwei Modelle sind zu unterscheiden: Die einen Institute verlangen für das Konto grundsätzlich nichts. Die anderen Banken verzichten nur auf die Kontoführungsgebühr, wenn Kunden einen monatlichen Mindestgeldeingang verzeichnen. Dabei kann es sich um ein Gehalt oder eine Rente handeln. Geringverdiener, Arbeitslose und Studenten sollten speziell nach den erstgenannten Angeboten suchen.

  • Cash mit Karte: Bares von der Bank

    Verbraucher, die nicht nur ein unkompliziertes Zahlmittel fürs Onlineshopping suchen, sondern mit der Kreditkarte auch Geld abheben wollen, sollten bei der Wahl ihrer Karte besonders aufmerksam sein. Das gilt umso mehr, wenn sie häufig verreisen und sich die benötigten Beträge in einer Fremdwährung auszahlen lassen. Neben Dispozinsen gehören die Gebühren für Bargeldabhebungen innerhalb und außerhalb der Eurozone nämlich zu den Kostenpunkten, mit denen die Bank am meisten verdient. Die Wahl eines Anbieters, der auf jegliche Zusatzentgelte verzichtet und stattdessen eine Jahresgebühr verlangt, kann für Vielreisende, die gerne bar bezahlen, also von Vorteil sein. Die Geldentnahme am EC-Automaten ist übrigens auch mit einer Prepaidkreditkarte möglich. Lediglich sogenannte Einweg- oder Wegwerfkreditkarten können ausschließlich zum Zahlungsverkehr im Internet oder am Zahlterminal verwendet werden.

    Voraussetzungen fürs Geldabheben

    Damit ein Verbraucher mit seiner Kreditkarte Geld abheben kann, braucht er eine gültige Karte sowie eine PIN-Nummer. Diese wird ihm für gewöhnlich per Post zugesandt. Aus Sicherheitsgründen erfolgt die Zustellung in einer gesonderten Sendung, wenige Werktage nach dem die Kreditkarte an der Zieladresse eingetroffen ist. Wie die Geheimzahl der Girocard dient die PIN der Identifizierung und Autorisierung am Geldautomaten. Sie sollte daher weder notiert, einer zweiten Person mitgeteilt, noch gemeinsam mit der Kreditkarte aufbewahrt werden. Ob Geldautomat und Karte kompatibel sind, erkennen Verbraucher wiederum an den Symbolen der Kreditkartenanbieter, die der Automat akzeptiert.

    Sie sind in der Regel gut sichtbar am Gerät selbst angebracht oder werden auf dem Startdisplay angezeigt. Nur wenn sich eines der Symbole am Gerät auch auf der Karte wiederfindet, kann der Verbraucher mit seiner Kreditkarte Geld abheben. Dabei werden die Credit Cards der weltweit größten Anbieter von Geldautomaten in mehr als 200 Ländern akzeptiert. Damit die Bargeldabhebung klappt, darf übrigens auch Kreditkartenlimit noch nicht erreicht sein. Wer nicht mehr weiß, wie hoch sein Limit liegt, findet entsprechende Informationen für gewöhnlich in den Unterlagen, die ihm mit Erhalt der Karte ausgehändigt wurden. Verbraucher, die eine Prepaidvariante des bargeldlosen Zahlmittels nutzen, haben keinen Verfügungsrahmen. Sie müssen dementsprechend dafür sorgen, dass ihr Kartenkonto gedeckt ist.

    Bargeld kostet häufig extra

    Wer mit der Kreditkarte Geld abheben will, zahlt unter Umständen mehr, als eine Abhebung per Girocard kosten würde. Anders als bei der Nutzung der EC-Kartei spielt es dabei auch keine Rolle, welchen EC-Automaten der Kunde nutzt. Den endgültigen Preis fürs Bargeld bestimmt das kartenausgebende Unternehmen, meist beläuft er sich auf 2 bis 4 Prozent des abgehobenen Betrages. Unter Umständen wird auch eine pauschale Mindestgebühr fällig, die vor allem kleine Geldabhebungen unverhältnismäßig verteuert. Bei manchen Anbietern ist der Einsatz der Karte am EC-Automaten jedoch gratis, selbst wenn er in einer Fremdwährung erfolgt. Im Gegenzug verlangen sie häufig eine höhere Jahresgebühr als Banken, die keine Grundgebühr fürs Kartenkonto verlangen.

    Grundsätzlich aber gilt, dass Reisende außerhalb der Eurozone, die mit der Kreditkarte Geld abheben wollen, am meisten für ihren Nachschub an Bargeld bezahlen. Viele Banken geben die Kosten, die ihnen durch die Umrechnung in eine fremde Währung entstehen, nämlich an ihre Kunden weiter. Je nach Vertragsgestaltung erhöhen sich die Gebühren dadurch um weitere 1 bis 2 Prozent vom Gesamtbetrag. Damit auch eine eventuell geltende Mindestgebühr nicht allzu sehr ins Gewicht fällt, raten Experten Karteninhabern dazu, lieber mehr Geld auf einmal abheben, als sich viele kleine Beträge auszahlen zu lassen.

  • Der Kreditkartenantrag

    Wer Kreditkarten beantragen möchte, kann zu diesem Zweck verschiedene Alternativen wahrnehmen. Die meisten Banken und Sparkassen, die Girokonten für Verbraucher führen, bieten die Möglichkeit, eine Kreditkarte zu bekommen. Dies ist in der Regel nicht kostenfrei. Doch auch zahlreiche andere Finanzorganisationen, insbesondere in- und ausländische Internetbanken, geben Kreditkarten an private Kunden aus. Grundsätzlich erfolgt die Beantragung einer herkömmlichen Kreditkarte, die auch eine Finanzierungsfunktion vorsieht, ähnlich wie die Aufnahme eines Kredits. Der Kunde muss einen Fragebogen ausfüllen, in dem er umfangreiche Angaben zu seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen macht. Nur wenn die Bank diese Informationen überprüft hat und dabei zu einem positiven Urteil über die Bonität des Kunden kommt, bewilligt sie die Ausgabe einer Kreditkarte.

    Darüber hinaus spielt die Einschätzung der finanziellen Leistungsfähigkeit des Antragstellers auch eine entscheidende Rolle für die Höhe des von der Bank bereit gestellten Verfügungsrahmens. Dieser beträgt in der Regel, ähnlich wie beim Dispokredit zum Girokonto, maximal das Zwei- bis Dreifache des monatlich zur freien Verfügung stehenden Einkommens. Tätigt der Kreditkarteninhaber Transaktionen, wie zum Beispiel das Abheben von Bargeld an einem Automaten oder die Bezahlung einer Rechnung für einen Hotelaufenthalt oder ein Essen im Restaurant, die diesen Verfügungsrahmen übersteigen, wird die Karte automatisch gesperrt. Mit dieser Funktion sichert sich die Bank gegen das Risiko ab, dass der Kunde nicht in der Lage ist, die Deckung für die Kreditkartenrechnung aufzubringen.

    Die Bedeutung der Bonität für einen Kreditkartenantrag

    Nur wer über ein monatliches Einkommen in ausreichender Höhe verfügt, hat Chancen, mit Erfolg Kreditkarten zu beantragen. Mit dieser Bedingung schließen Kreditinstitute die Gefahr aus, dass Kunden mit der Kreditkarte Umsätze tätigen, die ihre finanziellen Möglichkeiten völlig übersteigen. Dann würde der Fall eintreten, dass das Guthaben auf dem Girokonto unter Einbeziehung eines eventuell vorhandenen Dispokredites nach dem Ende des Monats nicht ausreicht, um die Kreditkartenrechnung abzudecken. Dann geht der Auftrag zum Einzug an das Kreditkartenunternehmen zurück, ohne dass er ausgeführt wurde.

    Als Teil des Kreditkartenantrags muss der Kunden darüber hinaus der Einholung einer Auskunft bei der Schufa über sein Zahlungsverhalten zustimmen. Diese Informationen umfassen insbesondere negative Tatbestände, wie zum Beispiel eine Privatinsolvenz oder ein gerichtliches Mahnverfahren, das gegen den Kunden durchgeführt wurde. Diese Informationen führen regelmäßig dazu, dass der Kreditkartenantrag abgelehnt wird. Es ist aufgrund der negativen Auskünfte davon auszugehen, dass es dem Verbraucher an Bonität mangelt. Dabei kommt es nicht darauf an, wie hoch die nicht gezahlten Beträge waren oder aus welchen Gründen sie nicht geleistet wurden. Aus diesem Grund macht es für Personen, die eine negative Schufa besitzen, wenig Sinn, eine konventionelle Kreditkarte zu beantragen.

    Prepaid Kreditkarten können in dieser Situation eine gute Lösung darstellen. Viele Verbraucher wissen allerdings nicht, wo sie eine derartige Karte bekommen können. Im Internet findet man unter dem Stichwort Prepaid Kreditkarten viele Anbieter, die diesen Service zu sehr unterschiedlichen Konditionen anbieten. Bei Prepaid Karten ist eine Nutzung für Bezahlvorgänge und das Geldabheben nur möglich, wenn zuvor ein Guthaben in ausreichender Höhe auf die Karte geladen wurde. So entsteht für die kartenausgebende Stelle keinerlei Risiko, weil sie dem Kunden mit ihrer Dienstleistung keinen Kredit zur Verfügung stellt. Deswegen können Kunden derartige Kreditkarten beantragen, ohne irgendwelche Angaben zu ihrer Bonität machen zu müssen.

  • Kreditkarten: Gold für Anspruchsvolle

    Kreditkarten: Gold für Anspruchsvolle

    Eine goldene Kreditkarte gilt noch immer als Statussymbol, das dem Inhaber eine überdurchschnittliche Bonität bescheinigt. Dabei ist sie weit mehr als das. Meist werden dem Karteninhaber nämlich diverse Zusatzleistungen wie Versicherungen oder Bonusprogramme angeboten. Diese können jedoch von Anbieter zu Anbieter variieren und an bestimmte Bedingungen gebunden sein. Außerdem sind Goldkarten mit vergleichsweise teuren Gebühren verbunden, wobei diese je nach Höhe der jährlichen Umsätze auch beim einzelnen Produkt oft unterschiedlich hoch ausfallen. Eine positive Schufabewertung und ein festes Einkommen gehören bei allen Anbietern zu den Grundvoraussetzungen für den Erhalt einer Goldkarte.

    Umfangreiche Leistungen inbegriffen

    Kreditkarten bieten ihren Nutzern zahlreiche Vorteile. Lässt sich mit ihnen doch flexibel und bargeldlos bezahlen und auch der eine oder andere Kauf tätigen, bevor das Monatsgehalt auf dem Konto eingegangen ist. Außerdem werden die Produkte der größten Unternehmen wie die Mastercard nahezu weltweit an Geldautomaten oder von Hotels, Fluggesellschaften und Leihwagenfirmen akzeptiert. Wie viel Kredit der Kunde hierbei in Anspruch nehmen darf, hängt von der jeweiligen Karte und seinem monatlichen Einkommen ab. Bei einer Goldcard ist der Verfügungsrahmen typischerweise größer als bei ihrem kostenlosen Pendant. Höhere fünfstellige Summen sind dabei keine Seltenheit.

    Auch das Limit für Barauszahlungen am Geldautomaten ist großzügiger bemessen. Darüber hinaus umfasst das Leistungspaket mindestens einen Versicherungstarif. Gängige Produkte sind beispielsweise Reiserücktrittsversicherungen oder Vollkasko- und Haftpflichtversicherungen für den Mietwagen. Ob der Karteninhaber diese tatsächlich in Anspruch nehmen kann, hängt bei vielen Anbietern davon ab, wie umfangreich er seine goldene Kreditkarte zur Bezahlung der jeweiligen Ware oder Reise eingesetzt hat. Weitere Services wie der Zutritt zur Businesslounge am Flughafen oder Prämiensysteme, mit denen erhöhte Kartenumsätze in Form von Tankrabatten vergütet werden, runden das Portfolio ab.

    Jahresgebühr, Zinsen und Voraussetzungen

    Für diesen vergleichsweise hohen Leistungsumfang verlangt das Kreditkartenunternehmen im Gegenzug höhere Nutzungsgebühren. Beispielsweise in Form einer Grundgebühr, deren Höhe vom Kartenumsatz abhängt. Je mehr Waren und Dienstleistungen der Kunde mit der Karte bezahlt, desto günstiger fällt auch der Jahresbeitrag aus. Beitragsfreie Karten gibt es zwar auch, Inhaber müssen jedoch auf bestimmte Leistungen verzichten oder höhere Zinsen auf ihren Saldo bezahlen. Kartenanwärter sollten die verschiedenen Kosten- und Leistungsspektren daher einem genauen Vergleich unterziehen. Verbrauchern, die selten verreisen oder die Karte nur sporadisch einsetzen wollen, genügt meist auch die kostenlose Variante.

    Eine Kreditkarte wird nur an solvente Kunden ausgegeben. Einzige Ausnahme bilden hierbei sogenannte Prepaidkarten, die der Kunde erst einsetzen kann, wenn er sie per Banküberweisung aufgeladen hat. Für sie wird keine Schufa-Abfrage vorgenommen. Um das erweiterte Leistungsspektrum einer Goldcard in Anspruch nehmen zu können, müssen Kunden entsprechend höhere Bonitätsvoraussetzungen erfüllen. Dabei gibt es durchaus Anbieter, die ihre Produkte auch an Verbraucher herausgeben, die nur 500 Euro monatlich verdienen. Viele Kreditkartenunternehmen setzen bei einem Goldkartenbesitzer jedoch ein Einkommen von mindestens 2500 Euro netto voraus.

  • So sind amerikanische Kreditkarten

    Wer als deutscher Staatsbürger für eine längere Zeit in den USA leben und arbeiten will, braucht eine amerikanische Kreditkate. Ohne eine solche Karte ist das Leben in den Staaten praktisch nicht zu meistern. Schon Touristen, die mit einem Leihwagen im Land unterwegs sind, merken den Unterschied zwischen einer Kreditkarte aus Deutschland und einer amerikanischen Kreditkarte. An einer Tankstelle benötigt man die Karte allein schon dafür, um erst einmal die Zapfpistole ziehen zu können. Hier heißt es, erst zahlen und dann tanken. Das aber ist möglich, wenn man eine amerikanische Kreditkarte hat.

    Das Problem beim Tanken

    Kunden mit einer Kreditkarte aus ihrem Heimatland dagegen müssen vor dem Betanken des Leihwagens zum Tankwart gehen. Der fragt dann, für welche Summe der Tourist tanken möchte. Nennt dieser als Betrag zum Beispiel 40 Dollar, zieht der Tankwart auf Verdacht diese Summe von der deutschen Karte ein. Wer dann nur für etwa 15 oder 20 Dollar tankt, muss zurück zur Kasse. Dort bekommt er den Differenzbetrag nicht etwa ausgezahlt. Er wird der Karte wieder gutgeschrieben. Einfacher wäre das Ganze, wenn der ausländische Kunde eine amerikanische Kreditkarte hätte. Die wird von den Zapfsäulen nicht nur erkannt, sondern auch akzeptiert.

    Leider ist es nicht einfach, eine amerikanische Kreditkarte zu bekommen. Für Touristen ist das, wie im Beispiel beschrieben, sicher nur ein kleines Problem. Wer jedoch für ein paar Monate aus Deutschland in die USA kommt, um in den USA zu leben und zu arbeiten, bemerkt das Manko sehr schnell. Denn ohne eine amerikanische Kreditkarte ist es praktisch nicht möglich, eine Wohnung zu mieten. Auch kleinste Transaktionen werden mit einer Kreditkarte beglichen. Ganz gleich, ob Miete, Stromrechnung, Vertrag für das Handy oder Gebühr fürs Fitnessstudio, die in Deutschland gängige Dauerüberweisung ist in den USA kaum möglich. Stattdessen zahlt man mit seiner Kreditkarte oder arbeitet mit Schecks.

    Die Bank muss vertrauen

    Das Problem besteht darin, dass man als Ausländer kaum an eine Kreditkarte kommt. Das entscheidende Kriterium in den Vereinigten Staaten für den Erhalt einer begehrten Karte ist die „credit history“. Zu vergleichen ist diese Kreditvergangenheit in etwa mit der Schufa. Diese sammelt in Deutschland die Daten zur Bonität und Zahlungsfähigkeit der Bürger. In den USA gibt es gleich drei von diesen Datensammlern, Experian Equifax und TransUnion. Die drei Kreditanstalten agieren unabhängig voneinander und prüfen die Bonität eines potenziellen Kunden über ihre hauseigenen Scoringverfahren.

    Dazu werten sie die Daten zu laufenden Krediten, zu verschiedenen Kreditkarten und zum Zahlungsverhalten aus. Zu spät oder nicht gezahlte Rechnungen und Pfändungen finden auch in den Staaten Eingang in die credit history. Dabei kann es am Ende bei der Auswertung vorkommen, dass ein und derselbe Kunde von den drei Anbietern auf eine jeweils andere Art beurteilt wird. Bis letztendlich die zum Erhalt einer Kreditkarte hinreichende Kreditvergangenheit gebildet ist, vergehen in der Regel zahlreiche Monate. Oft kann es auch bis zu einem ganzen Jahr dauern, bis die Kreditinstitute einem neuen Kunden vertrauen.

    Kreditvergangenheit ist extrem wichtig

    Bei ihrem Zahlungsverhalten gibt es grundlegende Unterschiede zwischen Deutschen und Amerikanern. Für amerikanische Staatsbürger ist der kreditfinanzierte Einkauf selbstverständlich. Deutsche dagegen sind für ihre Moral beim Sparen bekannt. Sie geben lieber Geld aus, das ihnen auch wirklich real zum Ausgeben zur Verfügung steht. Der Amerikaner zückt dagegen bei jeder Gelegenheit die Kreditkarte, selbst wenn er nur kleine Dinge des täglichen Bedarfs zahlt. Außerdem besitzt jeder Amerikaner weitaus mehr als nur eine Kreditkarte. Nur mit Kreditkarte ist er überhaupt in der Lage, eine Kreditvergangenheit nachweisen zu können und wird von den betreffenden Anstalten mit der credit history geführt. Das heißt also, wer in den Staaten keine Karte hat, hat auch keine credit history. Und ohne credit history erhält er keine amerikanische Kreditkarte.

    Selbst wer in Deutschland bereits Kreditkarten genutzt hat, hat dadurch keine Vorteile. Denn weder Karten von Visa noch von Mastercard spielen bei der Beurteilung durch amerikanische Banken einer Rolle, wenn diese Karten außerhalb der USA ausgegeben wurden. Die beste Zahlungsmoral nutzt also nichts. Selbst die American Express, die ja direkt von einer amerikanischen Kreditkartenfirma stammt und nicht von einem Emittenten mit Lizenz, spielt kaum eine Rolle. Es ist allerdings einfacher, sich in den USA mit American Express in Verbindung zu setzen, wenn man ein Girokonto eröffnen will. Denn ein solches Girokonto spielt eine wichtige Rolle, um am Ende doch noch an eine amerikanische Kreditkarte zu kommen.

    Problem ist lösbar

    Das Problem mit der credit history und der amerikanischen Kreditkarte ist nämlich mit etwas Geduld lösbar. Wer eine echte amerikanische Kreditkarte möchte, um sich eine Kreditgeschichte aufzubauen, sollte zunächst zu einer amerikanischen Bank seiner Wahl gehen. Dort besorgt er sich einen Checking Account, das ist ein amerikanisches Girokonto. Über dieses Konto lässt er sich möglichst schnell eine Secured Credit Card ausstellen. Diese Secured Credit Card hat zum Anfang einen sehr niedrigen Verfügungsrahmen. Zusätzlich muss der Kunde diesen Rahmen absichern. Dafür hinterlegt er bei seiner Bank einen Betrages in der Höhe des angestrebten Kreditrahmens. Somit geht das Kreditinstitut kein Risiko ein, während der Kunde eine Kreditkarte hat, die er im täglichen Leben einsetzen kann und mit der ein Aufbau der wichtigen credit history in den Gang kommt.

  • Eine Kreditkarte kostenlos nutzen

    Wer die beste kostenlose Kreditkarte beantragen will, sollten einen umfassenden Vergleich durchführen. Im ersten Schritt gilt es, eventuell versteckte Kosten aufzuspüren. Im zweiten Schritt verdienen die Leistungen Aufmerksamkeit.

    Mögliche Gebühren kritisch prüfen

    Offerieren Banken eine gratis Kreditkarte, bezieht sich das auf die Grundgebühren. Sie verzichten auf eine jährliche Gebühr, die bei teuren Anbietern eine hohe zweistellige Summe beträgt. Das Einsparpotenzial ist groß, Verbraucher sollten aber Lockangebote meiden. Sie sollten kontrollieren, ob die Kreditkarte dauerhaft kostenlos ist. Einige Institute bieten die Kreditkarte ausschließlich im ersten Jahr oder in den ersten zwei Jahren gebührenfrei an, danach müssen Nutzer zahlen. Darüber hinaus brauchen Karteninhaber ein Konto für die Karte, meist ein Girokonto. Die beste kostenlose Kreditkarte bringt finanziell nichts, wenn Banken Kontoführungsgebühren verlangen. Die Karte und das Konto sollten gratis sein. Vor allem Direktbanken überzeugen mit gebührenfreien Kombinationen. Bei diesen Angeboten setzen manche Dienstleister für die Gebührenfreiheit einen bestimmten monatlichen Mindestgeldeingang voraus, zum Beispiel ein Gehalt von mindestens 1.000 Euro. Andere Girokonten erhalten sämtliche Kunden kostenlos.

    Zudem sollten Interessierte ihre Aufmerksamkeit auf die Nutzungsgebühren richten, zwei Aspekten kommt Bedeutung zu: Kosten für das Geldabheben und für das Bezahlen. Gute Banken ermöglichen die gratis Nutzung von Geldautomaten rundum die Welt oder erheben bei Fremdwährungen höchstens eine geringe Gebühr. Bei anderen Banken kostet das Abheben dagegen viel: Karteninhaber müssen einen hohen, prozentual am Umsatz berechneten Betrag zahlen. Zudem sehen sie sich mit einer Mindestgebühr konfrontiert, die das Abheben kleiner Summen erheblich verteuert. Für das bargeldlose Bezahlen fallen innerhalb der Euro-Zone bei keinem Dienstleister Gebühren an. Anders sieht es außerhalb dieser Region aus. Die meisten Banken ziehen Gebühren ein, die vom Umsatz abhängen. Der Prozentsatz sollte gering sein, auch Zehntel Prozentpunkte machen bei großen Umsätzen einen enormen Unterschied aus. Vereinzelt existieren sogar kostenlose Angebote. Wer sich oft geschäftlich oder privat außerhalb der Eurozone befindet, spart mit gebührenfreiem Bezahlen in großem Umfang.

    Der Leistungsumfang einer Kreditkarte

    Die beste Kreditkarte ist nicht nur kostenlos, sie überzeugt zudem mit unterschiedlichen Leistungen. Dazu gehört eine kostenlose Karte für den Partner. Einige Banken werben zusätzlich mit attraktiven Rabatten bei diversen Unternehmen, sofern Nutzer die Rechnungssumme mit der Kreditkarte begleichen. So können Kunden beim Tanken oder beim Buchen eines Flugs sparen. Als finanziell attraktiv erweisen sich Bonusprogramme. Für das Bezahlen mit der Karte erhalten Verbraucher einen Bonus. Dabei kann es sich um Sachprämien handeln, die sie für das Einlösen von gesammelten Punkten verbuchen. Großer Beliebtheit erfreut sich das Cashback, bei dem Banken Umsätze mit Bargeld belohnen. Manche Verbraucher fragen sich angesichts kostenloser Kreditkarten, bei denen sie Geld zurückbekommen, ob ein Haken existiert. Das ist nicht der Fall, die ansprechenden Konditionen lassen sich mit dem Geschäftsmodell bei Kreditkarten erklären. Händler müssen eine vom Umsatz abhängige Gebühr abführen. Entsprechend haben die Banken ein hohes Interesse daran, dass Kunden die Karten einsetzen. Mit Bonusprogrammen animieren sie diese.

    Es interessiert auch, ob die beste kostenlose Kreditkarte eine Prepaid-, Debit- oder Chargekarte ist. Bei Prepaidkarten laden Kunden vorab Guthaben auf, bei Debitkarten erfolgt die Abrechnung am gleichen oder am nächsten Werktag. Chargekarten fungieren dagegen als echte Kreditkarte, Banken rechnen die Umsätze ein Mal im Monat gebündelt ab. Sie gewähren somit einen zinsfreien Kredit mit einer Dauer von bis zu einem Monat.

  • Kostenlose Karte im Gold Standard

    Ist eine goldene Kreditkarte kostenlos, freut das den Kunden. Denn Karten mit Goldstandard waren noch vor Jahren teuer und nur für bestimmte Kunden reserviert. Das Recht, sich mit einer goldenen Karte zu schmücken, hatten Jahrzehnte lang vor allem Kreditkarrenkunden, die den Instituten hohe Umsätze brachten. Inzwischen hat sich der Hype etwas gelegt. Goldene Karten gibt es zwar immer noch vor allem für die guten Kunden und nicht für jedermann. Der Kreis derjenigen, die in den Genuss kommen, hat sich jedoch erweitert. Besondere Standards bieten jetzt Karten mit anderen Farben. Schwarz ist ein gutes Beispiel.

    Alle Anbieter machen mit

    Kreditkarten mit goldenem Standard haben alle Anbieter in ihren Programmen. Es gibt die Goldvariante bei den Großen, wie etwa Visa oder Mastercard. Auch American Expresss und Diners Club adeln ihre Kunden mit Goldversionen. Wobei American Express noch eine immer eine besondere Rolle spielt. Hier sind die schwarzen Varianten die Luxuskarten. Außerdem tritt Amex immer direkt mit seinen Kunden in Kontakt. Visa und Mastercard tun das nicht. Diese Karten werden von Lizenznehmern, Banken, Sparkassen oder Organisationen, herausgegeben. Vieles spricht dafür, sich für eine der beiden Firmen zu entscheiden. Denn Visa und Mastercard haben in Deutschland viele Akzeptanzstellen. Auch in Europa sind beide Anbieter gut aufgestellt. Wer öfter in verschiedene Länder der Erde reist, muss sich dagegen die Zahl und die Verteilung der Akzeptanzstellen genauer anschauen. Sonst reist er mit Plastik, das er an seinem Zielort im Ausland nicht nutzen kann.

    Auf Leistungen achten

    Bevor Kunden sich eine goldene Kreditkarte zulegen, lohnt der Blick auf eventuelle Zusatzleistungen. Mit diesen besonderen Leistungen, wie Versicherungen, preiswerte Mietwagen, Boni oder zusätzliche Garantien für mit der Karte gekaufte Waren, vermitteln die Herausgeber der Karten ihren Kunden, mit der goldenen Variante besonders hofiert zu werden. Früher machten diese Zusätze die goldenen Kreditkarten teuer. Heute gibt es auch goldene Angebote ohne Jahresgebühren. Ob sie sich lohnen und der Kunde mit den Zusätzen etwa anfangen kann, muss er selbst entscheiden.

    Doch auch wer die goldene Kreditkarte kostenlos erhält, muss mehr beachten, als die jährlichen Gebühren. Mit ihren kostenfreien Angeboten würden Banken und Sparkassen nicht verdienen. Deshalb verzichten sie zwar auf eine Jahresgebühr, holen sich aber das nötige Geld für ihr Angebot bei anderen Entgelten. Gebühren können nämlich dann entstehen, wenn Karteninhaber ihre goldene Kreditkarte einsetzen, ohne sich vorher über die Kosten zu informieren. Eine goldene Kreditkarte kostenlos zu nutzen, ist immer dann möglich, wenn man auf die wo sie ihr Plastikgeld einsetzen. Denn eine kostenfreie Nutzung ist möglich, wenn man auf die kleinen Fallen achtet.

    Kostenfreie Nutzung laut Kreditkartenbedingungen

    Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Kunden zusammen mit der Kreditkarte erhalten, umfassen in der Regel ein Preisverzeichnis. Ist das nicht der Fall, kann sich der Kunde an die emittierende Bank wenden. Die Kreditkartenfirma selbst, also Visa, Mastercard oder American Express, ist nicht der richtige Ansprechpartner. Für Gebühren und Entgelte sind die Banken zuständig, die eine Kreditkarte der großen Firmen herausgeben. Deshalb lohnt sich übrigens auch ein Vergleich. In den Preislisten steht dann, was der Einsatz einer Karte zum Bezahlen oder dem Geldabheben kostet oder eben nicht kostet.

    Auf den Einsatz der Karte achten

    Ein Problem ist das Abheben von Geld am Automaten. Hier ist eine goldene Kreditkarte kostenlos, wenn sie an institutseigenen Geldautomaten verwendet wird. Auch an Automaten, die zum Verbund gehören, ist Geld ziehen mit einer Kreditkarte meist kostenlos. Zur Sicherheit sollte sich Kreditkartenkunden jedoch noch einmal informieren, bevor sie das Stück Plastik einsetzen. Das Problem können institutsfremde Geldautomaten sein. Wer hier mit der Kreditkarte Geld abhebt, zahlt mindestens fünf Euro, meist sogar mehr. Denn die Gebühren werden in Prozent zum verfügten Betrag berechnet.

    Keine zusätzlichen Gebühren für eine kostenlose goldene Kreditkarte fallen beim Bezahlen an. Allerdings gilt das nur für Shops, Cafes oder Mietwagenfirmen sowie andere Dienstleister innerhalb Deutschlands. Im Ausland kann auch das Bezahlen teuer werden, vor allem, wenn in Fremdwährung gezahlt wird. Achtung beim Zahlen in Online-Shops. Hier müssen Kunden unbedingt darauf achten, ob Geld für die Transaktion anfällt. Firmen, die Waren im Netz anbieten, sollten die Kosten dafür transparent machen. Dann kann sich ein Kunde für seine goldene Kreditkarte noch immer überlegen, ob er sie einsetzt oder nicht.

    Kreditkarte nach Bedarf wählen

    Eine goldene Kreditkarte kostenlos zu erhalten, ist für viele etwas ganz Besonderes. Die Goldkarte vermittelt ein Gefühl von Exklusivität. Sind keine Jahresgebühren fällig, haben Kreditkartenkunden außerdem das Gefühl, ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben. Ob die Karte das wirklich ist, muss der Kunde aus seiner eigenen Erfahrung heraus entscheiden. Wer seine goldene Kreditkarte kostenlos zum Bezahlen in Geschäften, Restaurants und bei Dienstleistern in Deutschland einsetzt, hat die richtige Entscheidung getroffen. Wer darüber hinaus auch noch die zusätzlichen Leistungen auf der Karte gut nutzen kann, ist mit der goldenen Kreditkarte gut bedient. Geht die Reise oft ins Ausland und dabei auch noch über die Grenzen von Euroland hinaus, lohnt es sich, einmal mehr hinzuschauen. Wer Entgelte und Gebühren kennt und sie beim Einsatz seiner Karte geschickt umgeht, hat auch hier alles richtig gemacht.

  • Viele Anbieter mit eigener Kreditkarte

    Wer Kreditkarten nutzen will, kommt am Vergleich der verschiedenen Kreditkarten Anbieter nicht vorbei. Am bekanntesten sind die drei großen Unternehmen Mastercard, Visa und American Express. Außerdem gibt es Diners Club International und Barcleycard als weitere Kreditkarten Anbieter. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Bedingungen und Gebühren. Auch im Umsatz, den Gewinn und der Zahl von Kunden gibt es Unterschiede.

    Anbieter oder Emittent

    Im Sprachgebrauch werden oft die Begriffe Kreditkarten Anbieter und Kreditkarten Emittent verwechselt. Dabei handelt es sich hier um zwei von Grund auf verschiedene Begriffe. Der Emittent einer Kreditkarte ist ein Kreditinstitut oder eine Organisation. Als Emittent von Kreditkarten tritt zum Beispiel die Postbank auf. Auch die Sparkassen geben unter ihrem Namen Kreditkarten an ihre Kunden aus. Bekannt sind daneben Kreditkarten von großen Unternehmen wie Payback, dem größten System für Bonuspunkte in Deutschland. Keiner dieser Emittenten wickelt den Zahlungsverkehr mit den Händlern ab Das machen einzig und allein die Kreditkarten Anbieter.

    Unterschiede zwischen den Anbietern

    Einen Unterschied gibt es zwischen Visa und Mastercard auf der einen Seite und American Express als besonderer Kreditkarten Anbieter auf der anderen Seite. Die beiden Kreditkartenfirmen Mastercard und Visa stellen die Infrastruktur für den Einsatz ihrer Kreditkarten bereit. Ein kostenloses Girokonto, das mit den Kreditkarten verbunden sein muss, bieten sie dagegen nicht. Das machen Banken und Sparkassen. Kann der Kunde seine Rechnung nicht zahlen, dann tragen diese Emittenten auch die Verluste. Deshalb steht die Prüfung der Kundendaten und der Bonität ganz oben, wenn sich Verbraucher mit dem Wunsch nach einer Kreditkarte an den entsprechenden Emittenten wenden.

    Für American Express beschränkt sich die Dienstleistung nicht auf die Transaktion. Das Unternehmen vergibt auch selbst die Kreditkarten. Deswegen steht auch keine Bank zwischen dem Unternehmen American Express und dem Kunden. Das bedeutet darüber hinaus, dass der Anbieter American Express den Schaden trägt, wenn einer seiner Kunden nicht in der Lage ist, die Rechnung zu bezahlen. Ein weiteres wichtiges Merkmal für die Unterscheidung der drei Anbieter von Kreditkarten ist die Zahl der Akzeptanzstellen. Das sind die Geschäfte und Dienstleister, die für die Bezahlung die Karten des einen oder anderen Anbieters akzeptieren.

    Mastercard ist umsatzstark

    Rund zehn Milliarden Dollar setzt das Kreditkartenunternehmen Mastercard im Jahr um. Bei etwa vier Milliarden Dollar liegt der jährliche Gewinn. Weltweit gibt es rund 36 Millionen Akzeptanzstellen. Vertreten ist Mastercard dabei in 210 Ländern. Ob der Kunde für seine Mastercard Gebühren zahlen muss oder ob das Angebot gebührenfrei ist, bestimmt der Emittent der Kreditkarte. Bei der Mastercard gibt es eine Luxusvariante. Ihr Name ist „World Elite“. Zu ihren Leistungen gehören ein Versicherungspaket, ein Concierge-Service sowie ein VIP-Service in großen und teuren Hotels. Die schwarze Mastercard Kreditkarte können Kunden nicht beantragen. Als Ausdruck höchster Exklusivität gibt es diese auf ausdrückliche Einladung des ausgebenden Kreditinstituts.

    Visa mit Zusatzleistungen

    Mit einem jährlichen Umsatz von rund 13 Milliarden Dollar ist das Kreditunternehmen Visa ebenfalls ein umsatzstarker Anbieter. Der Gewinn liegt bei knapp sechs Milliarden Dollar. In 200 Ländern der ganzen Welt gibt es rund 200 Millionen Akzeptanzstellen. Wie hoch die Gebühren für die Karte sind, legt das ausgebende Institut fest. Auch Visa hat eine exklusive Kreditkarte, die nur auf Einladung an gute und vor allem finanzstarke Kunden geht. Ihr Name ist „Infinite“. Ihrem Inhaber bietet sie bevorzugte Behandlungen in großen und ausgewählten Luxushotels. Auch eine Reiseversicherung gehört zu den besonderen Leistungen, genau wie ein Concierge-Service oder VIP-Zugänge zu Veranstaltungen.

    American Express bietet Besonderheiten

    Als umsatzstärkste Kreditkarte setzt American Express rund 35 Milliarden Dollar im Jahr um. Der Gewinn liegt bei etwa sechs Milliarden Dollar jährlich. Wie weit die blaue Karte verbreitet ist, darüber macht das Unternehmen keine genauen Angaben. Es spricht lediglich von vielen Millionen mal. Dafür verlangt American Express eine relativ hohe Jahresgebühr von den Kunden. Sie beginnt bei 35 Euro, kann aber auch höher ausfallen. Es kommt immer auf den Typ der Karte an. Welche Gebühren der Kunde für sein blaues Stück Plastik tatsächlich zahlen muss, hängt vom Umsatz seiner Karte ab. Liegt er mit seinen Ausgaben über einer bestimmten Grenze, verzichtet American Expresse auf die Gebühr. Die Karte mit dem meisten Prestige ist bei American Express die schwarze „Centurion Card“. Nur handverlesene Kunden bekommen sie auf Einladung. Damit erhalten die Inhaber der Premium Variante viele Vergünstigungen, wie etwa persönliche Einkaufsassistenten, kostenlose Übernachtungen in exklusiven Hotel und einen Concierge-Service.

    Andere Anbieter

    Geht es um Kreditkarten Anbieter, dürfen Diners Club und Barcleycard nicht fehlen. Diners Club gilt als eigentlicher Erfinder der Kreditkarte. Heute steht das amerikanische Unternehmen vor allem aus deutscher Sicht etwas am Rand. Wer die Karte besitzt, darf sich als Mitglied im Diners Club fühlen und kann das Stück Plastik weltweit an etwa 20 Millionen Akzeptanzstellen einsetzen. Ihren Ruf hat die Karte von Diners Club als ausgezeichnete Reise Kreditkarte. Barcleycard dagegen war 1966 die erste europäische Kreditkarte. Herausgegeben wird sie bis heute von der Barcleysbank, die ihren Hauptsitz in London und auch eine Auslandsniederlassung in Hamburg hat. Insgesamt verzeichnet Barcleycard rund 21 Millionen Kunden weltweit.

  • Kreditkarte ohne Verschuldungsrisiko

    Kreditkarte ohne Verschuldungsrisiko

    Die beste Prepaid Kreditkarte für die eigenen Bedürfnisse zu finden, ist gar nicht so einfach. Die Karten auf Guthabenbasis sind praktisch und sicher, schließlich besteht bei ihnen keine Gefahr, sich durch unüberlegte Käufe zu verschulden. Je nach Anbieter werden für ihre Nutzung jedoch jährliche Gebühren in unterschiedlicher Höhe fällig. Während manche Kreditkartenunternehmen das angesparte Guthaben ihrer Kunden mit Zinsen vergüten, können Verbraucher bei anderen Produkten an Bonusprogrammen teilnehmen. Ein Vergleich der verschiedenen Produkte in puncto Kosten und Nutzen kann also auch bei der Prepaidversion der klassischen Kreditkarte bares Geld wert sein.

    Keine Schulden mit Prepaidkarten

    Normale Kreditkarten basieren auf dem Prinzip der Vorschussleistung. Verbraucher können ihre Käufe und Buchungen bargeldlos begleichen, müssen aber erst anschließend dafür bezahlen. Gerade in finanziellen Flauten verführen sie den Inhaber jedoch zu Anschaffungen, für die eigentlich kein Geld da ist, natürlich in der Hoffnung, die kommende Monatsrechnung schon irgendwie begleichen zu können. Wird der Saldo bei Erreichen des Zahlungsziels jedoch nicht ausgeglichen, fallen enorm hohe Zinsen an. Zum Teil liegen diese bei über 20 Prozent. Kein Wunder also, dass der Kauf auf Kredit für so manchen Verbraucher der Einstieg in die Schuldenspirale ist.

    Im Gegensatz dazu funktioniert das Modell auf Guthabenbasis wie die Prepaidkarte für das Mobiltelefon. Der Kunde kann nur ausgeben, was er zuvor auf sein Konto eingezahlt hat. Ist das Guthaben aufgebraucht, kann die Karte nicht mehr verwendet werden. Ansonsten funktionieren die Prepaidmodelle wie normale Kreditkarten. Verbraucher können mit ihnen nicht nur Flüge buchen oder Einkäufe bezahlen, sondern auch am EC-Automaten Geld abheben. Welche nun die beste Prepaid Kreditkarte für die eigenen Bedürfnisse ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise davon, ob Verbraucher bereits Kunden der jeweiligen Bank sind. Auch das Alter spielt eine Rolle. Manche Prepaidkarten werden nämlich auch an Minderjährige ausgegeben.

    Gebühren und Extras

    Eine Karte auf Guthabenbasis können auch Verbraucher beantragen, die negativ in der Schufa vermerkt sind und von anderen Kreditkartenanbietern bereits abgelehnt wurden. Da das Unternehmen in diesem Fall keine Vorausleistung erbringt, sondern nur ein bargeldloses Zahlmittel anbietet, spielt die bisherige Zahlungshistorie des Kunden keine Rolle. Mit Gebühren müssen Verbraucher jedoch auch bei Prepaidkarten rechnen. Typischerweise fällt eine Jahresgebühr an, auch Bargeldabhebungen kosten extra oder sind nur bis zu einer gewissen Anzahl umsonst. Allerdings gibt es einige Unternehmen, die kostenlose Karten anbieten, wenn der Inhaber bereits Bankkunde ist und ein Girokonto hat.

    Klassische Kreditkarten werden nur an Volljährige ausgegeben. Die Prepaidvariante jedoch können auch Kinder und Jugendliche nutzen, zumindest wenn die Eltern dem Antrag zustimmen und ihn entsprechend unterzeichnen. Wie Inhaber normaler Kreditkarten können Verbraucher auch bei diesen Produkten an Rabattaktionen in Kinos, Tankstellen oder Restaurants teilnehmen. Zusätzlich wird die eingezahlte Summe von manchen Unternehmen wie auf einem Sparbuch verzinst. Die beste Prepaid Kreditkarte bietet dem Verbraucher also nicht nur möglichst geringe Gebühren, sondern diverse Extras und bestenfalls die Verzinsung ungenutzten Guthabens. Spezielle Vergleichsportale für Prepaidkarten listen die Kosten und Leistungen der einzelnen Produkte übersichtlich auf.