Kategorie: Kreditkarten

  • Wann sich Kreditkarten mit Bonus lohnen

    Wer zusammen mit seiner Karte Extraleistungen wünscht, sollte sich eine Kreditkarte mit Bonus auswählen. Nicht in jedem Angebot von Kreditkarten der Banken und Sparkassen sind Bonusprogramme enthalten. Denn eine Kreditkarte sollte ja in erster Linie zum Bezahlen in Shops und bei Dienstleistern und zum Abheben von Geld dienen. Doch viele Anbieter locken Kunden mit kleinen Extras. Das können Programme zum Sammeln von Meilen, Programme mit besonderen Prämien und Rabatten oder eben auch ausgesuchte Bonusprogramme sein. Auf jeden Fall sollte sich ein Kunde bewusst dafür entscheiden, ein gebotenes Bonusprogramm auch zu nutzen. Hat er eine Kreditkarte mit Bonus und nutzt diesen Vorteil nicht, ist die Karte eventuell nur teuer und ansonsten für die Bedürfnisse des Kunden nicht geeignet.

    Auf die Kosten achten

    Wer sich eine Kreditkarte mit Bonus leisten möchte, sollte zunächst die Kosten für sein Plastikgeld vergleichen. Denn eines ist sicher, die wenigsten Angebote, von Karten mit einem Bonusprogrammen sind kostenlos. Die Unternehmen wollen an den Leistungen, die sie mit ihren Karten bieten, Geld verdienen. Deshalb ist eine Kreditkarte mit Bonus mindestens mit einer Jahresgebühr belegt. Kostenlose Kreditkarten, die gleichzeitig ein Bonusprogramm anbieten, gibt es selten. Wer solche Angebote entdeckt, sollte sie nach Gebühren, die mit dem Einsatz verbunden sind, abklopfen. Hat eine solche kostenlose Karte auch keine nennenswerten Nebenkosten, etwa beim Abheben von Geld, ist das Angebot in Ordnung und kann gewählt werden.

    Bindung soll gestärkt werden

    Das Besondere an den Kreditkarten mit Boni besteht darin, dass die Herausgeber damit eine Bindung zu ihrem Kunden aufbauen oder verstärken wollen. Als Besonderheit gelten hier Bonusprogramme wie Payback, die zu ihren umfangreichen Programmen, die sie allen Kunden bieten, auch noch die eigenen Kreditkarten herausgeben. Hier bekommt der Kunde bei jedem Bezahlvorgang mit der Karte Bonuspunkte gutgeschrieben. In der Regel muss eine Kreditkarte mit Bonus bei einem Partnerunternehmen eingesetzt werden. Sonst gibt es für den Umsatz keine oder nur eine geringe Zahl Punkte. Bevor sich Kunden für ein bestimmtes Programm entscheiden, sollten sie auch die Boni, die es für die Nutzung der Karte gibt, prüfen. Nur handfeste Vorteile, wie eine Gratisfahrt mit der Bahn oder Freiflüge, deutliche Rabatte beim Tanken und sonstige Nachlässe lohnen sich. Ein Käppi oder ein Kalender dagegen machen sich als Bonus für Jahresgebühren auf einer Karte nicht bezahlt.

    Normale Funktionen

    Ansonsten hat eine Kreditkarte mit Bonus die normalen Funktionen, die auch eine herkömmliche Kreditkarte hat. Sie kann zum Einkaufen in Geschäften oder in Online Shops genutzt werden. Auch das Abheben von Geld ist mit den Karten möglich. Daran sollte der Kunde denken, wenn er sich eine solche Kreditkarte besorgt. Denn nur, um Boni und Rabatte abzufassen, braucht es keine Kreditkarte. Das geht mit normalen Costumer Programmen, die inzwischen viele Unternehmen anbieten, mindestens genau so gut.

    Deshalb ist die erste Frage bei der Entscheidung für eine Kreditkarte mit Bonus, wo überall die Karte eingesetzt werden kann. Am besten ist Plastikgeld, das an möglichst vielen Akzeptanzstellen gilt, wie Mastercard oder Visa. Außerdem ist es für den Nutzer interessant, ob das herausgebende Institut über ein Netz eigener Geldautomaten verfügt. Denn nur an diesen Automaten ist das Abheben von Geld mit der Kreditkarte kostenlos. An fremdem Automaten dagegen kann es teuer werden. Kostenlos Bargeld abzuheben ist nur die eine Seite. Auch das Bezahlen im Netz sollte dauerhaft kostenlos sein. Problematisch kann das werden, wenn in einem Online Shop Waren in Fremdwährung gekauft werden. Dann könnte eine Umrechnungsgebühr fällig werden.

    Beim Bezahlen vergleichen

    Überhaupt sollte bei der Nutzung der Karte genau hingeschaut werden. Viele Karten mit Bonusprogrammen könnten ein Einstieg in Kreditkartenschulden sein. Denn die Herausgeber solcher Karten bieten Teilzahlungsprogramme in ihren eigenen Shops oder in Shops von Partnern als Bonus an. Wer sofort kaufen darf und erst später bezahlen muss, sollte wissen, dass man dadurch schnell die Übersicht verliert. Auch das Abzahlen in Teilbeträgen ist sehr nützlich, wenn der Kunde mal kein oder nicht genügend Geld zur Verfügung hat. Ein solcher Kredit jedoch ist insgesamt sehr teuer. Wer sich dafür entscheidet, muss sich über die Höhe der anfallenden Zinsen informieren. Ansonsten ist das Begleichen der Kreditkartenrechnung in einer Summe, maximal in zwei bis drei Raten, die beste, weil günstigere Variante.

    Eine Bonus Kreditkarte ist eine gute Entscheidung, wenn sie zur persönlichen Art des Kunden, zu kaufen und zu bezahlen, passt. Wer ohnehin sehr oft dort kauft, wo es für die speziell von ihm ausgewählte Karte Boni gibt, kann nichts falsch machen. Praktische Boni, für die es ordentliche Prämien gibt, sind vorzuziehen. Wird dann noch auf die Gebührenfallen geachtet, die praktisch jede Karte mitbringt und wird die teure Nutzung möglichst vermieden, ist eine Kreditkarte, die ihrem Inhaber Bonusprogramme garantiert, eine gute Wahl.

  • So lädt man Kreditkarten auf

    Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, hat dafür verschiedene Möglichkeiten. Welche die richtige Variante ist, hängt auch davon ab, um welche Art von Prepaid Kreditkarte es sich handelt. Bei manchen Kreditkarten funktioniert das Aufladen per Überweisung von einem Girokonto, das mit der Prepaid Kreditkarte verbunden ist. Bei anderen Karten läuft das Überweisen auch von Fremdkonten ohne Probleme. Andere Kreditkarten zum Aufladen können über das Handy oder durch Bareinzahlungen aufgeladen werden.

    Sicher und schnell

    Am einfachsten kann man die Prepaid Kreditkarte aufladen, wenn das Angebot mit einem eigenen Konto verbunden ist. Die Sparkassen zum Beispiel bieten Prepaid Kreditkarten mit einem dazugehörigen Girokonto an. Auch andere Banken haben ihre eignen Angebote an aufladbaren Kreditkarten, die sich schnell und sicher von Girokonten des Instituts aus mit Geld bestücken lassen. Der Vorteil beim Kreditkarte aufladen auf diese Art und Weise liegt auf der Hand. Bewegt sich das Geld innerhalb des eigenen Instituts, erfolgt die Aufladung innerhalb kurzer Zeit. Beim direkt verbundenen Girokonto wird es praktisch nur von einem Konto, dem Girokonto, auf das andere, dem Kreditkartenkonto, geschoben.

    Auch das Aufladen von einem Girokonto einer anderen Bank erfolgt innerhalb kurzer Zeit. Meist liegt zwischen dem Absenden des Geldes und der Buchung ein Tag, manchmal müssen Kunden etwas länger warten. Eine Überweisung von einem Fremdinstitut kommt meistens infrage, wenn Eltern ihren Sprösslingen eine Prepaid Kreditkarte aufladen. Vor allem für Kinder und Jugendliche sind solche aufladbaren Kreditkarten bestens geeignet. Sie können damit in den Urlaub fahren und vor Ort mit der Karte bezahlen. Auch wenn sie Geld abheben, rutschen sie nicht ins Minus. Denn die Karte funktioniert nur auf Guthabenbasis. Ist das Guthaben aufgebraucht, können die Eltern die Karte nachladen.

    Überweisungsträger richtig ausfüllen

    Die Überweisung von einem Girokonto ist die günstigste Variante, wenn man eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte. Am wichtigsten ist es dabei, wen Vorgang genau zu beherrschen. Denn für die Überweisung muss ein Überweisungsträger ausgefüllt werden. Alternativ muss man bei der Online Überweisung wissen, welche Angaben gemacht werden müssen. Das ist gar nicht so problematisch, denn die Prepaid Kreditkarte ist auch mit einem entsprechenden Konto für die Kreditkarte verbunden. Dieses Konto ist mit einer Kreditkartenummer gekennzeichnet. Denn die Bank muss das Konto auch zuordnen können. Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, gibt diese Kreditkartennummer als Verwendungszweck an. Als Zahlungsempfänger erscheint die Bank, von der die Karte ausgegeben wurde. Es muss also deren IBAN angegeben werden. Bei der Aufladebetrag wird das Geld vom Girokonto des Einzahlers abgebucht und später auf der Prepaid Kreditkarte des Empfängers gutgeschrieben.

    Bareinzahlung funktioniert eingeschränkt

    Es gibt auch Prepaid Kreditkarten, die man über eine Bareinzahlung aufladen kann. Das ist allerdings nur möglich, wenn die Karte von einem Kreditinstitut ausgegeben wurde, das auch Filialen hat. Denn in eine dieser Filialen muss der Einzahler gehen. Am Bankschalter händigt er dem Mutarbeiter dann die gewünschte Summe aus. Der Mitarbeiter schreibt die Summe dem Kreditkartenkonto gut. In der Regel ist es nicht möglich, von einem Fremdinstitut aus eine Bareinzahlung vorzunehmen. Insgesamt sind Bareinzahlungen teuer und ungewöhnlich. Die Kreditinstitute verlangen Gebühren, obwohl sie nur innerhalb ihres eigenen Instituts agieren. Außerdem gibt es noch alternative Möglichkeiten zum Aufladen einer Prepaid Kreditkarte wie Giropay, Paypal, Sofortüberweisungen, Aufladungen mit Bitcoin und ähnliches. Nicht bei jeder Prepaid Kreditkarte sind die alternativen Möglichkeiten der Aufladung möglich. Und wie bei der Bareinzahlung sind diese Möglichkeiten für den Einzahler nicht kostenlos. Gibt es keine andere Möglichkeit, sollte man vor der Aufladung der Kreditkarte prüfen, welche Variante die preiswertere ist.

    Auf das Limit achten

    Wer eine Prepaid Kreditkarte aufladen möchte, muss auch darauf achten, welches Limit für die Aufladung vorgesehen ist. Hier gibt es von Anbieter zu Anbieter ein paar Unterschiede. Prepaid Kreditkarten, die mit einem Girokonto verbunden sind, haben beim Aufladen Limits bis zu 5.000 Euro pro Tag und 10.000 Euro pro Monat. Ein paar wenige Anbieter setzen die Grenze tiefer. Bevor man sich für eine der aufladbaren Kreditkarten entscheidet, sollte man sich über die Aufladgrenze informieren. Es gibt auch Anbieter, die für Kids und junge Leute das Limit noch weiter unten ansetzen. In diesem Fall dürfen nur zwischen 500 und 1.000 Euro aufgeladen werden. Jede Aufladung über diesen Grenzen ist also praktisch nicht möglich.

    Eine besondere Variante sind anonyme Prepaid Kreditkarten. Diese Karten können nur mit Summen bis zu 100 Euro aufgeladen werden. Hintergrund ist das Geldwäschegesetz. Es bestimmt, dass finanzielle Transaktionen nur vorgenommen werden können, wenn erkennbar ist, welche Person dahinter steht. Ausnahmen sind kleine Summen, wie eben diese 100 Euro. Aufgeladen werden anonyme Kreditkarten wie andere Prepaid Kreditkarten. Denn selbst bei der Überweisung von Geld auf diese Karten muss der Name des Kartenbesitzers nicht angegeben werden. Wem diese Summe zu wenig ist, der muss seine anonyme Prepaid Kreditkarte in eine personalisierte Kreditkarte umwandeln. Das geht bei vielen Anbietern. Der Kunde muss dann aber seine vollen Daten angeben. Wichtig ist die Erklärung des Kreditkartenkunden, dass er die geplanten Geldgeschäfte in seinem eigenen Namen vornimmt. Die Daten werden zwar geprüft. Eine Abfrage bei der Schufa wird nicht vorgenommen.

  • Kreditkarten für Geschäftskunden

    Die Business-Kreditkarte ist ein spezielles Angebot, das viele Banken und Kreditkarten-Emittenten für ihre Geschäftskunden bereithalten. Vom selbstständigen Handwerker bis zum Großunternehmen bieten die Karten wesentliche Vorteile etwa beim Verfügungsrahmen oder bei der späteren Verwaltung der Abrechnungen.

    Management-Information bedeutet Verzicht auf Privatsphäre

    Ein insgesamt höherer Kreditrahmen und die Möglichkeit, auch größere Bargeld-Beträge abheben zu können, sind typische Merkmale einer Business-Kreditkarte. Schickt ein Unternehmen seine Mitarbeiter häufig auf Dienstreisen, können sie Flüge, Hotel und Mietwagen direkt mit der Firmenkarte bezahlen. Der Reisende muss nicht in Vorleistung treten, das Unternehmen spart sich den Aufwand für das Auszahlen von Vorschüssen, für das Verschicken von Kostenübernahme-Bestätigungen und zum Teil auch für das nachträgliche Abrechnen der Spesen. Ein Management-Informationssystem erlaubt die Zuordnung von Kartennummern zu Kostenstellen und vereinfacht damit auch die verursachungsgerechte Zuordnung von Reisekosten im Rechnungswesen.

    Völlige Transparenz für den Unternehmer bedeutet natürlich auch den gläsernen Mitarbeiter, dessen über die Kreditkarte abgerechneten Buchungen vom Chef und den Kollegen in der Buchhaltung eingesehen werden können. Eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit, denn die Business-Kreditkarte wurde schließlich nicht zur privaten Verwendung überlassen, sondern für die Begleichung dienstlich veranlasster Kosten. Fallen auf Reisen zusätzliche private Ausgaben an, müssen diese getrennt behandelt und die Rechnung gegebenenfalls gesplittet werden. Das Feierabend-Bier im Hotel taucht dann nicht auf der Übernachtungsrechnung auf, sondern wird wohl am einfachsten gleich bar bezahlt.

    Eine praktische Lösung sind Kreditkarten-Doppel, die von einigen Anbietern bereitgehalten werden. Zusätzlich zur Business-Karte gibt es eine zweite Kreditkarte für die privaten Käufe, die über das Privatkonto abgerechnet wird. Das schafft nicht nur Privatsphäre, sondern vereinfacht auch die Buchhaltung. Bei richtiger Auswahl des Kartendoppels hat der Karteninhaber sogar noch zusätzliche Sicherheit: Mit einer Mastercard und einer VISA-Karte sind Sie auch dann auf der sicheren Seite, wenn eine der beiden Karten vom Zahlungsempfänger ausnahmsweise nicht akzeptiert wird.

    Günstig nur auf den ersten Blick

    Bei der Auswahl der richtigen Business-Kreditkarte ist ein Vergleich der Gebühren besonders wichtig, weil hier große Unterschiede im Kleingedruckten versteckt sind. Zunächst sind die Größe des Unternehmens und die Zahl der auszugebenden Mitarbeiterkarten zu beachten. Hier gibt es maßgeschneiderte Angebote für kleine, mittlere und große Betriebe.

    Eine Karte ohne Jahresgebühr kann die richtige Wahl sein, wenn nur wenige Bargeldverfügungen und Auslandseinsätze erfolgen. Sind der Unternehmer oder seine Mitarbeiter dagegen häufig auf Bargeld angewiesen oder im Ausland unterwegs, können geringere Gebühren für solche Transaktionen locker eine höhere Jahresgebühr rechtfertigen. Ein Beispiel: Teure Anbieter verlangen durchaus 4 % des Umsatzes, mindestens 5 €, für die Nutzung von Geldautomaten. Außerhalb des Euro-Raums kommen 2 % Fremdwährungszuschlag hinzu. Wer also beispielsweise US-Dollar im Gegenwert von 500 € aus einem Automaten zieht, zahlt allein dafür schon 6 %, also 30 € Gebühren – eine übliche Jahresgebühr von Business-Karten ist nach zwei oder drei kostenlosen Abhebungen bereits gespart.

  • Kreditkarten zum Aufladen sind anonym

    Eine Kreditkarte zum Aufladen können Kunden heute ohne Probleme von vielen Anbietern erhalten. Für den Nutzer hat sie handfeste Vorteile. Normalerweise wird eine Kreditkarte bei einer Bank, einer Sparkasse oder über ein Vergleichsportal beantragt. Das Problem für eine Reihe von Verbraucher besteht darin, dass im Zusammenhang mit diesem Antrag die Kreditinstitute meist die Schufa-Bewertung des betreffenden Kunden prüfen. Wer dort mit negativen Merkmalen gespeichert ist, bekommt in der Regel auch keine Kreditkarte. Außerdem erheben Kreditinstitute im Zusammenhang mit dem Antrag für herkömmliche Kreditkarten die persönlichen Daten des Antragstellers, wie etwa den Namen und die Adresse. Wer nichts von sich preisgeben möchte, weil das wiederum zu Einträgen bei der Schufa führen könnte, hat ebenfalls keine Chance auf eine Kreditkarte.

    Anbieter mit Alternativen

    Auf eine Karte verzichten müssen Kunden mit angeschlagener Bonität deswegen nicht. Denn das Problem lösen viele Anbieter auf eine ganz besondere Weise. Karten wie Mycard2go vom Unternehmen Visa oder etwa die Mastercard Joker bieten Kunden mit aufladbaren Karten gute Alternativen. Diese Karten haben sogar einige Kreditinstitute, wie etwa die Sparkassen, im Angebot. Außerdem gibt es diese Kreditkarte zum Aufladen auch an eher ungewöhnlichen Ausgabestellen. Bekannt ist zum Beispiel die Kreditkarte von der Tankstelle. Diese Karte ist nicht kostenlos. In der Regel müssen Kunden für den Erwerb rund zehn Euro auf den Tisch legen. Hat der Käufer diese Gebühr bezahlt, kann er die Karte schnell erhalten.. Anschließend muss er nur noch die Kreditkarte aktivieren. Möglich ist das zum Beispiel mit einer SMS. Beim Kauf der Karte, ihrer Aktivierung und bei der Nutzung bleibt der Kunde zum großen Teil anonym.

    Bei der Kreditkarte zum Aufladen handelt es sich um eine Variante der vorher bezahlten Kreditkarte, die so genannte Prepaid-Kreditkarte. Um sie zu nutzen, müssen die Kunden zuerst Geld auf die Karte laden. Wie bei jeder anderen Prepaid-Kreditkarte können sie bei der aufladbaren Kreditkarte danach das Guthaben auf verschiedene Weise nutzen. So ist es möglich, in Geschäften oder im Internet für Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen. Bei einigen der Kartenmodelle kann sogar Geld am Automaten abgehoben werden. Ist das Guthaben verbraucht, wird erneut Geld auf die Karte geladen. Möglich ist das auf verschiedene Weise. Im Handel, der die Karten führt, können Bareinzahlungen vorgenommen werden. Auch die Überweisung des Geldes auf das Kartenkonto ist möglich. Wer eine Kreditkarte zum Aufladen nutzt, sollte wissen, dass es auch gewissen Einschränkungen bei den Konditionen gibt. Die muss der Kunde akzeptieren, wenn es sich bei dem Modell um eine Karte handelt, bei der ein Verbraucher zum größten Teil anonym bleibt.

    Begrenzte Aufladungen

    Solche Kreditkarten können nämlich nur bis zu einer Summe von jeweils 100 Euro aufgeladen werden. Dann muss das Guthaben aufgebraucht werden, bevor eine erneute Aufladung möglich ist. Hintergrund für diese Einschränkung ist das Gesetz gegen Geldwäsche. Es erlaubt anonyme Kreditkarten nur unter der Voraussetzung, dass sie bis zu dieser Summe begrenzt sind. Der Gesetzgeber will mit der Rechtsverordnung verhindern, dass Schwarzgeld über anonyme Kreditkarten in den Umlauf gerät. Gelangt unversteuertes Geld über eine Kreditkarte zum Aufladen in den Geldkreislauf, kann der Fiskus dessen Herkunft nicht mehr ermitteln. Um Steuerhinterziehung zu verhindern, schränkt die Gesetzgebung deshalb diese aufladbaren Kreditkarten ein.

    Anonymität ist Vorteil für den Kunden

    Wer diese Begrenzung akzeptiert, kann die Kreditkarte so anonym nutzen, wie es sonst nur bei Bargeld möglich ist. Denn auch wer bar zahlt, ist als Kunde später nicht mehr zu identifizieren. Aufladbare anonyme Kreditkarten werden von Händlern abgegeben, ohne dass der Kunde beim Kauf seine Daten preisgeben muss. Aktiviert er sie später bei der Kreditkartenfirma, muss er dafür zwar eine SMS senden. Aber auch hier kann er komplett anonym blieben. Er braucht dafür nur eine Sim-Karte zu nutzen, die nicht auf ihn zurückgeführt werden kann. Diese Art von Prepaid-Karten kann der Verbraucher etwa bei Ebay kaufen.

    Auf den Karten ist auch der Name des Nutzers nicht aufgedruckt. Um im Netz zu bezahlen, müssen Kunden lediglich die Bezeichnung eingeben, die sie auf der Vorderseite der Karte finden. Diese Angabe bezieht sich allerdings auf den Anbieter und nicht auf den Inhaber der Karte. Dazu kommen bei Zahlen im Internet noch die Angabe der Kreditkartennummer, die Prüfziffer sowie das Ablaufdatum für die Kreditkarte. Bei vielen Online Händlern müssen Verbraucher noch andere Informationen preisgeben, wie etwa die Adresse. Nötig ist das, wenn es nicht um einen Download geht, sondern um Waren. So können Kunden später bei Nichtgefallen und Schäden reklamieren.

    Gebühren beachten

    Die aufladbare Prepaid-Kreditkarte aus dem Handel ist bei der Nutzung nicht billig. Auf den Kunden kommen verschiedene Kosten zu, wie etwa die Jahresgebühr oder Gebühren beim Aufladen der Karte. Wird das Guthaben nicht genutzt, kann es bei einigen Anbietern sogar verfallen. Deshalb sollten Kunden vor dem Erwerb der Karte unbedingt die Geschäftsbedingungen lesen. Einige Anbieter verwalten das Geld auf der Karte zwar, sie verlangen aber Gebühren dafür. Bei anderen Anbietern wiederum zahlen Kunden eine Inaktivitätsgebühr, wenn sie die Prepaid-Kreditkarte für einige Monate nicht benutzen. Nicht zuletzt gibt es Kartenanbieter, die für die Nutzung der Kreditkarte im Ausland zusätzlich Gebühren verlangen.

  • Vergleich von Kreditkarten mit Cashback

    Mit einer Cashback Kreditkarte kann der Benutzer nach dem Einsatz der Karte einen gewissen Teil seines Geldes zurück erhalten. Viele Herausgeber von Kreditkarten nutzen dieses System, um Kunden zu werben und sie zum Umsatz mit der Karte zu animieren. Denn um des Geld zu bekommen, müssen die Umsätze online oder in Geschäften mut der Cashback Kreditkarte getätigt werden. Einige Banken und Sparkassen bieten eine Cashback Kreditkarte an, die am Ende des Monats das Geld gutschreibt. Wiederum andere Herausgeber belohnen den Kauf erst mit dem Cashback erst am Ende des Jahres. Es gibt aber auch Modelle, bei denen der Kunde seine Gutschrift in Form von Rabatten direkt beim Einkauf erhält.

    Schnelle Erfolge

    Für die Nutzer einer Cashback Kreditkarte ist diese eine Art Belohnungssystem. Denn vor allem zahlreiche und hohe Umsätze, die mit der Kreditkarte bezahlt werden, finden Anerkennung und Gutschrift. Bis zu 15 Prozent und mehr Cashback sind bei einigen Kartenmodellen möglich. Das Besondere bei der Karte liegt in der sofortigen Belohnung. Denn bei Cashback gibt es das Geld umgehend, selbst wenn die Anrechnung erst, wie bei einigen Anbietern, am Ende des Jahres fällig ist. Bei Bonuskarten dagegen, die praktisch das Gegenstück sind, muss der Nutzer erst über eine lange Zeit Bonuspunkte sammeln. Erst ab einer gewissen Zahl von Punkten gibt es Prämien. Nutzt der Kunde die Karte eine Zeit lang nicht, können Punkte sogar verfallen.

    Verschiedene Anbieter

    Eine Cashback Kreditkarte wird von vielen unterschiedlichen Herausgebern angeboten. Ein Beispiel für eine gute Kreditkarte, die ihrem Nutzer die Funktion des Cashback bietet, ist die Kreditkarte von der DKB. Bei ihrem Einsatz sind für den Kunden bis zu 17 Prozent an Rabatt möglich. Für die Rückvergütung und die Gutschrift des Geldes muss der Kunde in bestimmten Shops im Internet einkaufen und dabei natürlich auch mit der Kreditkarte bezahlen. Zu den Partnern der DKB im Cashback Programm gehören zum Beispiel Galeria Kaufhof und Zalando. Beim so genannten City-Cashback gibt es bis zu zehn Prozent an gewährtem Rabatt. Bei diesem Programm gibt es ebenfalls zahlreiche Partner. Dazu gehören der Autovermieter Sixt, die Friseurkette essanelle und das Frauensportstudio Mrs. Sporty. Die DKB-Kreditkarte hat für den Antragsteller jedoch eine kleine Hürde. Es gibt sie nur, wenn man gleichzeitig ein Girokonto bei der Bank beantragt. Allerdings ist dieses Girokonto kostenlos.

    Auch die Visacard des Autoherstellers Volkswagen ist interessant. Diese Cashback Kreditkarte bietet dem Nutzer einen Rabatt von bis zu 15 Prozent. Die kann er beim Einkauf im Internet generieren. Der Kreis der Online Shops, die an dem Programm teilnehmen, ist groß. Etwa 400 Shops machen beim Cashback mit. Dazu gehören auch große und namhafte Anbieter wie Galeria Kaufhof, Otto oder zooplus. Außerdem gewährt die Karte bei der Reisebuchung bis zu fünf Prozent Rabatt. Dafür muss die Reise jedoch vom Kunden über das Reise-Center, das zur Volkswagen-Bank gehört, gebucht und mit der Kreditkarte bezahlt werden.

    Mit und ohne Partner

    Viele Anbieter von Cashback Kreditkarten arbeiten mit einer größeren Zahl von Partnern zusammen. Das können unter anderem Kaufhäuser und Geschäfte, Online Shops, Restaurants und Hotels sein. Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, den Kunden die Vorteile einer Cashback Kreditkarte zu bieten. Ein Beispiel dafür ist die Consorsbank. Sie bieten eine Visacard mit Cashback Funktion. Dabei ist das Programm zur Rückerstattung von Geld an die Kunden jedoch nicht an Partner gebunden, die Verträge mit dem Emittenten der Karte haben. Die Kreditkarte der Consorsbank gewährt dem Kunden eine Gutschrift für jede Zahlung mit der Karte. Die Bank schreibt in ihrer Abrechnung für den Kunden jeweils zehn Cent gut. Insgesamt sind die Gutschriften doch begrenzt. Am Jahresende können Kunden so maximal 100 Euro vom Herausgeber der Karte, der Consorsbank zurückbekommen. Auch diese Karte gibt es nur zusammen mit einem Girokonto beim Anbieter. Dieses Girokonto ist für den Nutzer der Karte jedoch kostenlos.

    Lohnenswerter Zusatz

    Ab wann sich eine Karte mit Cashback für den Nutzer lohnt, hängt von vielen verschiedenen Umständen ab. Natürlich muss der Umsatz hoch genug sein, um sich bei der Abrechnung der Kreditkarte für den Kunden bemerkbar zu machen. Viele Anbieter werben damit, dass sich die Funktion des Cashback ab dem ersten Cent Umsatz lohnt. Experten rechnen, dass ein Kartenumsatz ab etwa 1.000 Euro dafür sorgt, dass sich Cashback für den Nutzer der Kreditkarte bezahlt macht. Eine komplexe Aussage, ab wann Cashback ein Vorteil ist, ist also nicht einfach.

    Als Faustformel muss gelten, dass die Einnahmen durch die Funktion des Cashback so hoch sein müssen, dass sie die Jahresgebühr für die Kreditkarte wieder einspielen. Das kann sich jeder Nutzer einer Kreditkarte mit Cashback selbst ausrechnen. Ein Problem ist aber auch, dass bei bestimmten Partnern eingekauft werden muss. Wer auf Cashback abstellt, vergisst eventuell einen Vergleich von Preisen. Auch das beeinflusst die Frage ob sich Cashback tatsächlich lohnt. Wer darüber hinaus die Teilzahlungsfunktion seiner Kreditkarte nutzt, verursacht zusätzlich Kosten, die mit der Funktion der Cashback zurück geführt werden müssen, damit sich die Kreditkarte lohnt.

  • Bargeld im Ausland per Kreditkarte

    Eine Kreditkarte im Auslandseinsatz ist sehr praktisch, kann aber hohe Kosten verursachen, wenn man die falsche Karte hat. Ein genauer Vergleich ist wichtig für alle, die im Grenzgebiet wohnen, häufig Urlaub oder Dienstreisen ins Ausland unternehmen oder bei ausländischen Anbietern im Internet einkaufen. Es gibt große Gebühren-Unterschiede bei den Regelungen für das Inland, den Euro-Raum und für Transaktionen in Fremdwährungen.

    Kreditkarten sind im Ausland gängiges Zahlungsmittel

    Die Deutschen lieben ihr Bargeld und die Girocard, besser bekannt unter dem früheren Namen EC-Karte. Im Ausland, vor allem im nordamerikanischen Raum, ist das völlig anders. Es ist ganz normal, auch kleinste Beträge wie einen Kaffee oder die Parkgebühr mit der Karte zu bezahlen. Automaten in den USA und Kanada akzeptieren häufig kein Bargeld und natürlich auch keine europäischen Kontokarten. Ohne Kreditkarte ist der Reisende also beispielsweise an einer Selbstbedienungs-Tankstelle ziemlich aufgeschmissen.

    Selbst wenn Sie in Deutschland eine Kreditkarte noch nie vermisst haben, sollten Sie vor dem Auslandsurlaub über eine Visa- oder Mastercard nachdenken. Bei vielen Banken gibt es kostenlose Karten in Verbindung mit dem normalen Girokonto. Praktisch sind vor allem Kombinationen, bei denen die Kreditkarte im Haben geführt wird, also vor der Nutzung durch Überweisung vom Girokonto aufgeladen werden muss. Das Guthaben wird in der Regel verzinst, die Kreditkarte funktioniert also wie ein Tagesgeldkonto. Das im Laufe des Jahres angesparte Geld kann dann in den Ferien per Kartenzahlung wieder ausgegeben werden.

    Gebühren bei Fremdwährung üblich

    Das Kartenunternehmen verlangt von seinen Kunden keine Gebühren für das Zahlen mit der Kreditkarte. Im Gegenteil, oft gibt es sogar einen Bonus in Form von Sammelpunkten für Prämien oder Cashback-Zahlungen. Der Zahlungsempfänger wird dagegen mit Kosten belastet, und in einigen Fällen gibt er diesen Mehrbetrag an den Käufer weiter. Billigflieger oder einige Online-Shops kennen solche Zahlungsmittel-Zuschläge. Kostenlos sind dann zum Beispiel nur Dienste wie Paypal, Sofortüberweisung oder Bankeinzug. Bei Kartenzahlungen außerhalb des Internets, im Hotel oder Restaurant zum Beispiel, sind solche Zuschläge aber völlig unüblich.

    Die Gebührenfreiheit endet aber an der Grenze des Euro-Raums. Wird die Kreditkarte im Auslandseinsatz für Zahlungen in fremder Währung genutzt, fallen dafür prozentuale Zuschläge an, meist zwischen 1 % und 2 % des Zahlungsbetrags. Im Gegenzug ist der Wechselkurs günstiger als beim Tauschen von Bargeld in der Heimat. Den Euro-Raum verlassen Sie übrigens nicht nur auf Reisen. Kaufen Sie im Internet Ware aus Großbritannien, machen Sie durch den schwachen Kurs des Britischen Pfunds zum Euro zwar vielleicht ein Schnäppchen, die Zahlung erfolgt aber in Fremdwährung und kostet deshalb Gebühren.

    Automatengebühr auch bei kostenlosem Auslandseinsatz

    Auch wenn die Kreditkarte im Auslandseinsatz fast immer erste Wahl als bargeldloses Zahlungsmittel ist, gibt es doch Länder oder Situationen, in denen man gern etwas Bargeld zur Hand hätte. Hierfür sind Kreditkarten gut geeignet, bei denen die Bargeldverfügung am Automaten kostenfrei ist. Schauen Sie aber genau in die Bedingungen Ihrer Karte: Wo gilt der Verzicht auf die Abhebegebühr? Oft sind nur die Geldautomaten im Ausland gratis, während an Automaten in Deutschland fünf Euro oder mehr fällig werden. Die Kreditkarte soll im Inland nicht in Konkurrenz zur Girocard oder zu V-Pay treten.

    Außerdem gibt es eine wichtige Einschränkung, denn so ganz kostenlos ist die Kartennutzung für Bargeld eben doch nicht. Zwar verzichtet das Kartenunternehmen auf eine Gebühr, der Automatenbetreiber kann aber sehr wohl Geld fürs Auszahlen von Bargeld verlangen. Darauf wird vor der Transaktion hingewiesen und die Gebühr genannt. Automatengebühren sind besonders in den USA üblich, sie werden entweder prozentual berechnet oder liegen fix bei rund drei Dollar. Früher wurden solche Kosten von der eigenen Bank auf Antrag erstattet, damit das Versprechen vom kostenlosen Bargeld auch eingehalten wurde. Durch den Verfall der Zinsen und den hohen Kostendruck auf die Banken gibt es solche Zusagen aber mittlerweile praktisch nicht mehr, also trägt der Kunde die Automatengebühr selbst.

    Auf Euro-Umrechnung verzichten

    Dennoch ist die Kreditkarte im Auslandseinsatz auch für das Beschaffen von Bargeld immer noch eine sehr gute Wahl. Wer bereits im Heimatland Geld in Fremdwährung tauscht, hat einen deutlich schlechteren Wechselkurs, zahlt unter Umständen Wechselgebühren und läuft außerdem Gefahr, das Geld zu verlieren oder bestohlen zu werden. Der Tausch vor Ort sollte zwar eigentlich günstiger sein, aber wer auf Nummer sicher gehen will, muss am Urlaubsort erst einmal eine Bank finden und zu den Öffnungszeiten dort erscheinen. Das Geld für das Taxi vom Flughafen zum Hotel will aber vorher besorgt sein, und die auf Touristen spezialisierten Wechselstuben am Airport sind nicht gerade für günstige Kurse und niedrige Gebühren bekannt. Noch schlimmer wäre es, auf einen unseriösen Geldwechsler hereinzufallen, der einem unerfahrenen Ausländer auch Falschgeld oder Scheine einer anderen nahezu wertlosen Währung unterjubeln könnte.

    Wenn der Geldautomat Ihnen eine Umrechnung in Euro anbietet, verzichten Sie auf diesen Service. Sie bezahlen ihn teuer, denn wenn Sie diese Option wählen, wird der Wechselkurs zugrunde gelegt, den der Automatenbetreiber vorgibt. Seien Sie sicher, der ist nicht günstiger als der Kurs des Kreditkartenunternehmens, selbst unter Berücksichtigung einer Gebühr für die Fremdwährung. Die Abrechnung erfolgt später so oder so in Euro, also überlassen Sie das Umrechnen besser Ihrer Bank.

  • Was unterscheidet Debitkarte und Kreditkarte?

    Was unterscheidet Debitkarte und Kreditkarte?

    Eine Debit Kreditkarte unterscheidet sich in einem ganz wesentlichen Punkt von der klassischen Kreditkarte. Der Kartentyp wird nämlich stets von dem damit verbundenen Abbuchungsverhalten bestimmt. Anders als bei Kreditkarten wird der Kartensaldo einer Debitkarte dementsprechend sofort bzw. zeitnah von dem mit der Karte verbundenen Konto eingezogen. In Deutschland ist die Ec Karte, die jeder Inhaber eines Girokontos erhält, die bekannteste Form der Debit-Variante. Allerdings wird diese im Ausland häufig nicht akzeptiert. Eine Debit Card kann also für jene Verbraucher von Vorteil sein, die viel reisen, sich aber nicht dem Verschuldungsrisiko, das mit Krediten im Allgemeinen einhergeht, aussetzen wollen.

    Konto wird zeitnah belastet

    Eine Kreditkarte ist ein nahezu weltweit einsetzbares Zahlmittel, mit dem Verbraucher sowohl im Ladengeschäft vor Ort als auch online Käufe und Buchungen vornehmen können. Außerdem können sie damit im In- und Ausland am Bankautomaten Geld abheben, im Zweifelsfall sogar, ohne die betreffende Summe auf dem Konto zu haben. Denn wie der Name schon sagt, gewährt die Bank dem Kunden mit der Karte eine Art Kleinkredit, den er sofort beanspruchen kann und erst im Nachhinein zurückzahlen muss. Wird die Rückzahlung in einem Betrag fällig, handelt es sich um eine sogenannte Charge Card. Kann sich der Kunde auch für Teilzahlungen entscheiden, mit denen er jeweils einen vertraglich festgelegten Mindestanteil der Kreditsumme begleicht, handelt es sich um eine Kreditkarte im eigentlichen Sinne.

    Viele Verbraucher möchten jedoch gar nicht erst in Versuchung geraten, den Kreditrahmen zur Überbrückung finanzieller Engpässe zu nutzen oder Käufe zu tätigen, die ihr aktuelles Budget eigentlich sprengen. Für sie kommt die Debit Kreditkarte infrage. Bei ihr gibt es keinen zahlungsfreien Zeitraum. Allerdings ist sie nicht zu verwechseln mit der Prepaidkarte, die wiederum auf dem Guthabenprinzip basiert. Letztere kann nur eingesetzt werden, wenn Geld im Vorfeld eingezahlt wurde. Die Debitcard hingegen erlaubt den Kauf vor Zahlung, allerdings ist der Zeitraum zwischen Kauf und Einzug der Summe wesentlich geringer, meist beträgt er ein bis zwei Werktage. Das Konto wird also sofort belastet, die Hemmschwelle hingegen, die Karte ohne entsprechendes Vermögen einzusetzen, erhöht.

    Vorteile von Debit Cards

    Wer das Schuldenrisiko scheut oder aufgrund mangelhafter Bonität keine Kreditkarte erhält, kann sich mit der Debitversion dennoch die Vorteile der klassischen Karte sichern. Beispielsweise werden die von Visa und Mastercard herausgegebenen Produkte sowohl in Amerika als auch in Europa und Asien an nahezu allen Bankautomaten und von vielen Fluggesellschaften, Mietwagenfirmen, Hotels und Restaurants akzeptiert. Reisende können sich damit Bargeldwechsel zu ungünstigen Kursen oder die langwierige Suche nach dem richtigen Geldautomaten sparen. Bei Hotel- und Leihwagenbuchungen sollten Verbraucher jedoch darauf achten, dass das mit der Karte verbundene Konto ausreichend gedeckt ist. Andernfalls kann die Karte nicht als Sicherheit dienen und die Buchung wird gegebenenfalls abgelehnt.

    Eine Girokarte erhalten Verbraucher bei ihrer Hausbank. Da die meisten Girokonten jedoch mit einem Dispositionskredit einhergehen, der Kunde das Konto also um eine gewisse Summe überziehen kann, ist die Verschuldungsgefahr auch bei diesen Karten nicht völlig ausgeschlossen. Schließlich fallen für Überziehungskredite hohe Zinsen an. Eine Debit Kreditkarte ist außerdem nicht mit den für Kreditkarten üblichen Bonusprogrammen verbunden. Verbraucher können mit ihr also keine Tankrabatte sammeln oder gar zusätzliche Versicherungen in Anspruch nehmen, wie es beispielsweise eine goldene Kreditkarte ermöglicht.

  • Die Kreditkarte für jede Bonität

    Eine Prepaid Kreditkarte ist nicht nur im Ausland praktisch. Sie macht auch Flugbuchungen, Ticketkäufe und Onlineshopping einfacher. Die Bezeichnung allerdings klingt zunächst verwirrend. Zeichnen sich Kreditkarten doch gerade dadurch aus, dass der Kunde seine mit Karte getätigten Käufe erst Tage, Wochen oder gar Monate später vollständig bezahlt. Karten auf Guthabenbasis hingegen müssen zuerst aufgeladen werden. Es sind also keine echten Credit Cards, sondern ähneln vielmehr den Prepaidkarten fürs Mobiltelefon oder der Gutscheinkarte für Onlineshop, Tankstelle und Co. Für Verbraucher mit problematischer Bonität sind sie, jenseits der EC-Karte, aber häufig die einzige Möglichkeit, Käufe und Buchungen mit Karte zu tätigen. Andere Kunden wiederum, die viel Zeit im Ausland verbringen, profitieren ganz besonders von einer speziellen Art der Prepaidkarte.

    Sicheres und bonitätsunabhängiges Zahlmittel

    Klassische Kreditkarten werden erst vergeben, wenn der Kunde die Bonitätsprüfung des jeweiligen Anbieters bestanden hat. Standardmäßig werden hierzu die Schufa-Daten des Bewerbers abgefragt. Je nach Bank und Karte werden auch Einkommensnachweise über die letzten drei Monate verlangt. Dementsprechend schlecht stehen die Chancen auf eine echte Kreditkarte, wenn die Schufa-Auskunft Negativvermerke über offene Mahnungen oder Kontokündigungen zutage fördert. Auch Arbeitslosigkeit ist ein Ausschlusskriterium. Verbraucherschützer geben außerdem zu bedenken, dass der unsachgemäße Umgang mit der Karte für einige Verbraucher schon zum Einstieg in eine Spirale aus Schulden, teuren Überziehungsgebühren und weiteren Kartenschulden geworden ist.

    Diese Hürden und Risiken existieren bei der Prepaid Kreditkarte für das Ausland oder den Einsatz beim Onlineshopping nicht. Sie ist prinzipiell jedem Verbraucher zugänglich, unabhängig von seiner Bonität und seinem Einkommen. Verschuldungsgefahr besteht ebenfalls nicht, da die Karte erst dann zum Bestellen, Buchen oder Geldabheben verwendet werden kann, wenn der Inhaber die entsprechende Summe auf sein Kartenkonto überwiesen hat. Guthabenkarten werden von nahezu allen gängigen Kreditkartenanbietern vergeben und sehen der echte Variante oft täuschend ähnlich. Einzig die Hochprägung auf der Vorderseite fehlt. Für Kunden, die häufig im Ausland sind und dort entsprechend große Summen in Hotel und Restaurant oder bei der Leihwagenfirma umsetzen, gibt es Karten auf Guthabenbasis, mit denen sie besonders viel sparen können.

    Auch Prepaidkarten kosten Gebühren

    Deren Anbieter verzichten auf teure Wechselkurse und Gebühren fürs Geldabheben in der Fremdwährung, die zu den Haupteinnahmequellen klassischer Kreditkarteninstitute gehören. Im Gegenzug bezahlt der Kunde beispielsweise einen vertraglich vereinbarten Prozentsatz seines maximalen Kartenlimits, unabhängig davon, ob er dieses tatsächlich ausreizt. Aufladen kann er seine Karte in mehr als zehn der wichtigsten Währungen weltweit. Eine Prepaid Kreditkarte für das Ausland, die sich nur bei größeren Umsätzen von einigen Tausend Euro lohnt, da sich sonst Kosten und Wechselkursersparnis gegenseitig aufheben. Doch auch Verbraucher, die sich für eine der gängigen Karten auf Guthabenbasis interessieren, sollten auf etwaige Extrakosten achten.

    Beispielsweise gibt es gebührenfreie Produkte und Karten, für die einmal im Jahr eine Pauschale entrichtet werden muss. Letztere sind auf den ersten Blick teurer, gehen aber meist mit umfangreicheren Bonusleistungen einher. Dazu gehören beispielsweise Versicherungen oder Rabatte beim Autohaus oder im Onlinehandel. Wer gezielt eine Prepaid Kreditkarte für Ausland und Reise sucht, sollte außerdem die Auslandseinsatzgebühr im Auge behalten. Sie unterscheiden sich mitunter stark und je nach Anbieter werden auch für das Abheben am Automaten weitere Gebühren fällig. Mit Karten hingegen, für die der Kunde eine Jahresgebühr zahlt, können Verbraucher oft weltweit kostenlos abheben. Hier lohnt sich der Blick auf eine der zahlreichen Kreditkartenvergleichsseiten im Internet, die die verschiedenen Produkte übersichtlich nach ihren Leistungen und Kosten sortieren.

  • Auflade-Kreditkarten

    Eine Prepaid-Kreditkarte ist in Deutschland von vielen Anbietern und in verschiedenen Varianten erhältlich. Die Wegwerf-Kreditkarte von der Tankstelle findet ebenso Abnehmer wie eine clevere Kombination aus Girokonto und einer ausschließlich im Haben geführten Kreditkarte. Allen Angeboten gemeinsam ist, dass der Emittent, also die ausgebende Bank oder das Kreditkarten-Unternehmen, gar keinen Kredit gewährt, sondern über die Karte lediglich ein zuvor eingezahltes Guthaben verwaltet wird. Der Vorteil: Solche Karten gibt es ohne Bonitätsprüfung auch bei unregelmäßigem oder kleinem Einkommen.

    Anonyme Karten nur begrenzt nutzbar

    Fertig aufgeladene Kreditkarten kann man einfach kaufen, an Tankstellen oder Kiosken zum Beispiel. Aus Sicherheitsgründen gibt es meist eine Registrierung, bei der aber kaum persönliche Daten abgefragt werden. Allerdings wird für die Aktivierung oft ein Mobiltelefon benötigt. Um wirklich komplett anonym zu bleiben, wäre also auch eine namenlose SIM-Karte nötig. Aber immerhin würde die Identifikation eines Kunden einigen Aufwand bedeuten, den allenfalls Behörden zur Verbrechensbekämpfung treiben würden.

    Wer also Wert darauf legt, bei Zahlungen im Internet keine Spur zu hinterlassen, ist mit einer anonymen Kreditkarte gut bedient. Allerdings gelten für Prepaid-Karten in Deutschenland die Vorschriften des Geldwäschegesetzes, und das bedeutet, dass die Zahlungsbeträge eng limitiert sind. Eine Hotelbuchung oder die Kaution für einen Mietwagen übersteigen in aller Regel schon das erlaubte Limit, und manche Karten gestatten nicht einmal ein Wiederauffüllen des Guthabens – es sind also echte Wegwerf-Karten.

    Ein genauer Blick sollte auch dem Gebührenkatalog der Prepaid-Karten gelten. Manche Kartenunternehmen sind ausgesprochen kreativ. Gebühren gibt es etwa für ein wiederholtes Aufladen, für die Verwaltung von nicht genutztem Guthaben oder für die Auszahlung von Restbeträgen. Anonymes Zahlen wird hier schnell zum teuren Vergnügen.

    Angebote der Direktbanken nutzen

    Im direkten Vergleich schneiden Angebote der Direktbanken deutlich günstiger ab. Allerdings werden sie meist in Kombination mit einem Girokonto angeboten, erfordern deshalb eine namentliche Registrierung und Identifizierung und sind häufig auch an eine Bonitätsprüfung gekoppelt, wenn über das Konto ein Dispositionskredit gewährt wird.

    Die DKB Deutsche Kreditbank bietet beispielsweise unter dem Produktnamen DKB Cash eine Kombination aus Girokonto mit V-Pay-Karte und einem Kreditkartenkonto mit VISA-Card an. Beide Konten bzw. Karten ergänzen sich perfekt. Die V-Pay-Karte ist das Pendant zur früheren EC- bzw. Maestrokarte und erlaubt bargeldloses Zahlen auch an Kassen, die keine Kreditkarte akzeptieren. Per Online-Banking wird zwischen Girokonto und Kartenkonto Geld sehr einfach verteilt. Dabei sind auch komplexe Verfügungen automatisiert möglich, zum Beispiel: Prüfe den Kontostand meines Girokontos jeweils am 25. eines Monats und überweise alles Guthaben, das über 500 € hinausgeht, auf mein Kartenkonto.

    Das Kartenkonto funktioniert wie ein Tagesgeldkonto und wird somit zum Sparbuch-Ersatz, allerdings mit erheblich höheren Zinsen. Mit der Kreditkarte kann der Kunde das angesparte Guthaben wieder ausgeben, und zwar entweder per kostenloser Bargeld-Verfügung am Geldautomaten oder über die gewöhnliche Zahlungsfunktion der VISA-Karte.

  • Automatennutzung ist oft teuer

    Viele Banken versprechen, mit der Kreditkarte im Ausland kostenlos Geldautomaten nutzen zu können. Ein Blick in das Kleingedruckte zeigt aber: Nicht alle Gebühren entfallen. Und auch Reisen außerhalb der Euro-Zone können teure Überraschungen mit sich bringen.

    Im Inland besser die Bankkarte verwenden

    Zunächst sollten Sie prüfen, welche Geldautomaten nach den Kreditkarten-Bedingungen Ihrer Bank kostenfrei nutzbar sind. Oft sind es nur ausländische Automaten. Im Inland bleibt die Girocard oder die V PAY Karte, auch heute noch oft als EC-Karte bezeichnet, die günstige Alternative. Mit der Kreditkarte kostet nämlich die Bargeldverfügung eine Mindestgebühr, die bei fünf Euro oder mehr liegt. Außerdem wird eine prozentuale Gebühr berechnet, so dass bei großen Abhebungen leicht noch höhere Kosten entstehen.

    Die Beschaffung von Bargeld per Kreditkarte im Inland sollte also schon wegen der hohen Kosten die Ausnahme bleiben. Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: Ist das Girokonto chronisch im Minus und auch der Dispokredit bereits ausgeschöpft, sollten Sie nicht der Versuchung erliegen, mit Ihrer Kreditkarte an frisches Geld zu kommen. Spätestens durch die monatliche Kreditkartenabrechnung kommt das böse Erwachen. Können Sie den Saldo dann nicht aus laufendem Einkommen begleichen, haben Sie mit Dispo und Kreditkarten-Schulden gleich zwei Baustellen offen.

    Automatengebühr fällt trotzdem an

    Viele Anbieter erlauben aber, die Kreditkarte im Ausland kostenlos zur Nutzung von Geldautomaten einzusetzen. Das gilt insbesondere auch bei günstigen Karten für junge Leute, die auf diese Weise bei Work and Travel Projekten, Auslandssemestern und dergleichen eine einfache und sichere Zahlungsmöglichkeit haben. Prepaid-Karten werden von den Banken auch an Schüler und Studenten ohne regelmäßiges Einkommen ausgegeben. Da sie nur im Rahmen des Guthabens nutzbar sind und eigentlich gar kein Kredit gewährt wird, besteht auch kein Ausfallrisiko.

    Hier heißt es aber aufgepasst. Zwar verzichten die Banken bzw. Kreditkarten-Unternehmen auf das Erheben eigener Gebühren für die Auszahlung. In vielen Ländern ist es aber üblich, dass die Betreiber der Geldautomaten eine Automatengebühr erheben. Das gilt besonders für US-amerikanische und kanadische Automatenaufsteller. Die Gebühren werden vor der Transaktion angezeigt und liegen üblicherweise bei etwa drei Dollar. Früher erstatteten die deutschen Banken ihren Kunden solche Gebühren, wenn diese Belege einreichten. Zu groß war das Risiko, wegen an sich kleiner Beträge in ein grundsätzliches Verfahren wegen der missverständlichen Werbeaussage von der kostenlosen Nutzung verwickelt zu werden. Heute gibt es angesichts des niedrigen Zinsniveaus und des hohen Kostendrucks auf die Banken nur noch ganz vereinzelt Anbieter, die die Automatengebühr übernehmen. Im Normalfall zahlt der Kunde sie also selbst.

    Kostenfalle Währungsumrechnung

    Allerdings ist die Bargeldversorgung mit der Kreditkarte außerhalb des Euro-Raums trotz der Automatengebühr eine sehr gute Option. Wer mit seiner Kreditkarte im Ausland kostenlos gleich am Flughafen Geld in der Landeswährung bekommt, spart eine Menge Lauferei und auch Gebühren. Der Umtausch bereits in der Heimat erfolgt stets zu einem schlechteren Wechselkurs und kostet zumindest bei einer fremden Bank auch zusätzliches Geld. Viele Banken halten aus Kostengründen gar keine Fremdwährungen mehr vor. Außerdem sollte man Bargeld nicht in großen Mengen auf der Reise mitführen. Es kann verloren gehen oder gestohlen werden, in manchen Ländern ist die Einfuhr von Bargeld sogar verboten. Reise-Schecks sind eine Alternative, aber man muss sie vor Ort erst einmal einlösen. Das Taxi vom Flughafen zum Hotel lässt sich damit also nicht bezahlen. Wechselstuben in Bahnhöfen, auf Flugplätzen oder in Touristencentern nutzen ihre Monopolstellung auf der Gebührenseite aus. Dubiose Geldwechsler können einem ahnungslosen Kunden Falschgeld oder nahezu wertlose Scheine einer anderen Währung unterjubeln, möglicherweise ist der Umtausch von Geld vorbei an offiziellen Stellen sogar strafbar.

    Aus den genannten Gründen ist die Kreditkarte, die im Ausland kostenlos Bargeld aus dem Automaten zaubert, eine praktische und sichere Sache. Der zugrunde gelegte Kurs ist in aller Regel günstig, auch wenn die Banken einen Zuschlag für die Fremdwährung berechnen. Der beträgt meist zwischen 1 % und 2 %. Versuchen Sie nicht, diesen Zuschlag zu umgehen, indem Sie die vom Automaten angebotene Umrechnung in Euro wählen. Diese Option führt dazu, dass der Automatenbetreiber seinen eigenen Wechselkurs zugrunde legt. Gehen Sie davon aus, dass das keine Rechnung zu Ihrem Vorteil wird, selbst unter Berücksichtigung des Währungszuschlags nicht.

    Weltweiter Einkauf per Kreditkarte

    Auslandsumsätze produzieren Sie mit Ihrer Kreditkarte übrigens nicht nur auf Reisen. Das Internet ermöglicht weltweites Online-Shopping mit maximaler Preistransparenz. Im Binnenmarkt der Europäischen Union gibt es keine Zollschranken. Da aber nicht überall der Euro Landeswährung ist, lassen sich Kursdifferenzen geschickt nutzen. Der fallende Kurs des britischen Pfunds gegenüber dem Euro nach dem Brexit-Votum ist ein Beispiel. Viele Shops versenden aus Großbritannien und stellen ihre Rechnung in Pfund. Wer mit Kreditkarte bezahlt, profitiert von Kursgewinnen, zahlt aber den Auslandszuschlag.

    Auch viele Dienstleistungen im Internet werden von ausländischen Unternehmen angeboten, zum Beispiel Cloudspeicher oder erweiterte Mitgliedschaften in sozialen Netzwerken. Die weltweiten Zahlungsmöglichkeiten per Kreditkarte sind trotz der Zuschläge erheblich günstiger und natürlich auch bedeutend schneller als etwa Auslandsüberweisungen.